News aus der Xone: der A&H Xone:DB4 — UPDATE

Laut dem Counter auf www.xone.co.uk sollte es ja eigentlich erst am Samstag soweit sein… Doch auf der A&H Seite gibt es konkrete Details samt Bilder des neuen Xone. Ein Versehen? 😉
Andy Rigby-Jones (der Xone Design Manager) selbst beschreibt den neuen DB4 als one of the most innovative and exciting DJ mix tools to date. Hier die Features:

Beim Xone:DB4 handelt es sich um einen 4-Kanal (DJ-)Mixer mit integriertem 4In/4Out USB Audiointerface (24bit/96kHz), dem Xone typischen Dual Filter System, einer Input-Matrix sowie einem vierfachen Effekt-DSP und einer Loop-Engine für jeden der 4 Kanäle.
Anstelle eines 4-Band EQs wurde ein variabler 3-Band EQ verbaut, der sich nicht nur zwischen Standard (+6/-25dB) und Isolator (+6/OFF) wechseln, sondern sogar als Hi- & Lowpass Filter mit Resonanzeinstellung umschalten läßt. (Anmerkung des Autors: fett!!!)

xonedb4_2aQuad FX Core
Es gibt 5 Effekt-Typen: Delay, Reverb, Modulator, Resonator & Damage. Für jeden Effekt-Typ steht eine Patch-Library zur Verfügung, in der diverse Presets gespeichert werden. Die vier DSP’s erlauben es, jedem Kanal einen eigenen Effekt zuweisen zu können, sowie die individuelle BPM-Erkennung jedes einzelnen Kanals für Beateffekte und Loops. Jedem DSP steht ein Dry/Wet Regler zur Verfügung.

Looper
Jedem Kanal steht ein eigener Loop-Rekorder zur Verfügung, mit dem sich Loops von 1/16 bis hin zu 4 Bars setzen lassen. Sobald man einen Loop aufzeichnet, werden stets die vollen 4 Bars mitgeschnitten, sodaß ein Verlängern on-the-fly des aktuell eingestellten Loops jederzeit möglich ist.

Integriertes Audio-Interface
Das 24bit/96kHz USB Audio-Interface hat je vier frei konfigurierbare Stereo Ein- & Ausgänge. Somit lassen sich nicht nur 4 Quellen vom Rechner auf die Mixerkanäle legen, sondern gleichviele Spuren wieder zurück zum PC schicken.

Der Xone:DB4 scheint auf den ersten Blick die Antwort auf Rane’s 68 zu sein, gepaart mit einer Mischung aus klassichem Xone, Denon DN-X, ‘n bisschen DJM dazu und überall das Beste herausgepickt und zu einer wahren Performance-Walze vereint. Ersten Spekulationen nach soll sich der Preis allerding auf featuremäßig äuqivalent hohem Niveau bewegen, was bei dieser Funktionsvielfalt und der Tatsache, daß die Herkunftsschmiede Allen & Heath heißt, jedoch wenig überrascht.

Genauer Preis und Erscheinungsdatum folgen, sobald näheres bekannt wird. Da am kommenden Samstag die BPM-Show in Birmingham beginnt, sind exaktere Angaben unter Umständen schon bald verfügbar.

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UPDATE 02.10.2010
Nun ist der DB4 auch auf der Xone-Seite & auf der bereits verlinkten A&H Seite (wieder) zu sehen, inkl. einem neuen Bild der Rückansicht:

ahdb4back_1aInteressant hierbei ist vor allem eine ominöse Buchse namens “X:Link” unten rechts neben dem USB-Anschluß. Bisher konnte ich dazu noch nichts Genaues herausfinden, wofür der Anschluß gut ist. Aber ein Blick in die Glaskugel sagt mir, daß da wohl noch mehr ins Haus steht!?

Desweiteren höre ich auch schon wieder das Gejammer aus Wanna-B-Hansen, daß das Gerät ja “nur” 4 analoge Eingangsbuchsen hat, der Master nur als XLR verfügbar ist und A&H nur eine Erdungsschraube verbaut hat! 😉

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