Neu: Pioneer XDJ-RX – Standalone-Auflegelösung, NAMM 2015

Der Pioneer XDJ-RX ist ein komplettes, digitales Auflegesystem mit zwei CDJ-Decks und einem zweikanaligen Mixer. Das System besitzt ein 7-Zoll großes Farbdisplay, das zwei parallele Wellenformen darstellen kann, um den Mix optisch zu unterstützen. Die Zuführung von Songs, die mit der kostenlosen Software Rekordbox vor ihrem Einsatz aufbereitet werden sollten, erfolgt über USB-Medien (Sticks oder Festplatten), Computer oder iOS-Geräte. Eine Android-Unterstützung folgt laut Herstellerangaben im April. Ein zweiter USB-Anschluss ermöglicht darüberhinaus das Aufnehmen von DJ-Sets.

Pioneer XDJ-RX

Pioneer XDJ-RX

Der XDJ-RX ist mit Quantize, Beat Sync und Slip-Modus ausgestattet und erlaubt ein einfaches und kreatives Mixing. Mit vier Sound-Colour-Effekten, Filtern und acht Beat-FX lassen sich die Songs bearbeiten. Die zweikanalige Mixereinheit kann alternativ mit externen CD-Playern oder Plattenspielern kombiniert werden und verfügt zudem über Mikrofoneingänge, einen LAN-Anschluss sowie zwei Masterausgänge und einen Booth-Ausgang.

Der Pioneer XDJ-RX ist ab Ende Februar 2015 lieferbar und soll einen UVP von 1499 Euro haben.

Features & technische Daten

  • Autarke, digitale Auflegelösung (es wird kein Computer zum Auflegen benötigt)
  • 2-Kanalmixer mit Line/Phono-Anschlüssen + 2 Mikrofoneingängen
  • 2 Masterausgänge (1 XLR, 1 Cinch)
  • 1 Booth-Ausgang Klinke
  • 7“ Farbdisplay mit paralleler Wellenformdarstellung
  • 48 kHz Samplingrate
  • 24 Bit A/D-Wandler
  • Frequenzgang 20 Hz bis 20 kHz
  • Abmessungen (BxTxH): 728,2 x 411,9 x 104,2 mm
  • Gewicht: 8 kg

Fazit

Ganz ehrlich? So schnell hatte ich eine komplett autark einsetzbare Auflegelösung nicht erwartet und schon gar nicht von Pioneer. Klar gab es schon diverse Versuche in dieser Richtung, wie den Stanton SCS-4DJ, doch so richtig überzeugend waren diese nie. Ich finde Pioneer hat mit dem XDJ-RX ist ein sehr interessantes Produkt geschaffen, das konzeptionell gute Erfolgsaussichten hat. Meiner Meinung nach hat das System sogar das Zeug dazu, die letzten digital-DJ-Verweigerer zu überzeugen, die oft den Einsatz eines Laptops scheuen. Die Frage, ob integrierte CD-Laufwerke das Produkt noch „runder“ gemacht hätten, steht natürlich noch im Raum. Ich finde den von Pioneer gewählte Lösungsweg der optionalen Anschlussmöglichkeit für zusätzliche Player praxisgerecht, da diese sicherlich nur sporadisch genutzt und einen höheren Gesamtpreis bedeuten würden.

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