STEMS-Tutorial Teil 2: Weiterverarbeitung der Subsspuren für Remix-Decks

Hallo liebe DJ-Lab Leser!

Willkommen zum zweiten Teil meines STEM-Tutorials. Heute geht es darum, wie man aus den extrahierten Subspuren eines STEM-Files, mit Hilfe eines Audio-Sequenzers, interessante Variationen kreieren kann , um diese dann z.B. als Loops oder One-Shots weiter in den Remix-Decks zu verwenden. Durch diese Methode kann man noch tiefer in die Songstruktur eingreifen, um live noch abwechslungsreicher zu performen.

Für meine nachfolgende Demo habe ich den Track: Teddynator  Artist: Teddy Killerz verwendet. Ihr könnt den Song als STEM File hier auf Beatport  kaufen.

Bevor Ihr startet, müsst Ihr die Subspuren eines STEM-Tracks extrahieren. Wie das geht könnt Ihr hier im ersten Teil meines Tutorials nachlesen.

Anschließend importiert Ihr die Spur von der Ihr Variationen erstellen wollt in einen Audio-Sequenzer.

Ich benutze dafür die integrierte Recycle-Funktion des Samplers in Orion Platinum. Ihr könnt aber theoretisch jeden x-beliebigen anderne nehmen, da im Prinzip alle modernen Audiosequenzer oder Sampler-Plugin-Instrumente über eine Beat-Slicing-Funktion verfügen sollten. Ansonsten empfehle ich das Stand-Alone Plugin Recycle von der Firma Propellerheads.

Nach dem ich einige Beatvariation erstellt habe, exportiere ich diese als WAV-File und importiere diese dann im Anschluss in Traktor und verteile sie auf die einzelnen Pads des F1 als Remix-Deck in Traktor Scratch Pro2.

Nun habe ich die ursprünglichen Beats in verschiedene Variationen als Loops auf den Pads liegen und kann diese nun live triggern.

In dem Beispiel hier habe ich das Prinzip nur anhand der Beats veranschaulicht – natürlich kann man genauso gut auch die Synth und Basslinien zerlegen und neu zusammensetzen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim anschauen des Videos, beim extrahieren, rekonstruieren und anschließenden live-performen in Traktor.

 

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