Roland D-05: Klassiker neu aufgelegt

Roland bewahrt seine Tradition der Neuvorstellungen am beinahe schon historischen 909-Tag (09. September) und beschert seinem Klassiker D-50 eine Neuauflage. Kein Wunder, der 80s-Synth feiert dieses Jahr seinen 30. Geburtstag, höchste Zeit also für ein Remake:

Roland D-05

Die Japaner bringen ihren legendären Synth mit dem D-05 auf das Format der Boutique-Serie, er reiht sich damit ein in die Auswahl der prestigeträchtigen neuaufgelegten Instrumente Rolands wie der TR-808, des Juno 106 und des SH-101.

Wie gewohnt wird der D-05 eine Mini-Version seines großen Bruder sein, also ohne Klaviatur, mit kleinerem Display und insgesamt geschrumpften Layout. Abgesehen davon bietet der Boutique-Klon aber alle Elemente der Benutzeroberfläche, sogar den stilechten Joystick. Der Sound des Origininals wird dabei von der neuentwickelten DCB-Technologie (Digital Circuit Behavior) reproduziert.

Features:

  • Klangreproduktion des D-50 von den Machern des Originals
  • Digital Circuit Behavior (DCB)
  • Authentische Bedienoberfläche inklusive Joystick-Steuerung
  • Alle Original-Presets plus komplett neue, unverbrauchte Sounds
  • Kompatibel mit den originalen D-50 Patches
  • Integrierter polyphoner 64-Step-Sequenzer und Arpeggiator
  • Robuste Konstruktion mit Frontpanel aus Metall
  • Einfacher Transport für mobiles Musikmachen
  • Batteriebetrieb (4x AA) oder USB-powered
  • Integrierte Mini-Aktivlautsprecher für unmittelbares Vergnügen
  • Kompatibel mit optionalem Roland Boutique-Zubehör

Roland D-05 wird ungefähr ab Mitte Oktober für wahrscheinlich 399 EUR erhältlich sein.

Credit: Roland

Credit: Roland

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Credit: Roland

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Historischer Exkurs

Der Kult-Synth der 80er-Jahre ist neben dem Yamaha DX7 und Korg’s M1 einer der meistverkauften Klangerzeuger aller Zeiten. Entsprechend häufig ist er in bekannten Songs dieser Zeit zu hören, unter anderem Jean-Michel Jarre und 808 State nutzten den Synthesizer für ihre Arbeiten.
Dabei setzt er auf ein damals neuartiges Konzept: Die innewohnende LA-Synthese (Linear-Arithmetische Synthese) bedient sich des Phänomens, dass das menschliche Ohr die ersten Sekundenbruchteile eines Sounds als die prägendsten wahrnimmt. Um teueren Speicherplatz zu sparen, wurde der D-50 also nur mit Samples von Anklängen gefüttert, der Rest des Sounds wird dann per klassischer subtraktiver Synthese hinzugefügt. Um der umständlichen Bedienbarkeit Abhilfe zu verschaffen, brachte Roland damals optional den Programmer PG-1000 heraus, etliche Parameter waren dadurch nicht mehr nur über das Menü zu erreichen sondern direkt steuerbar. Hoffentlich ist der neuaufgelegte D-05 im Worfklow zeitgemäßer zu handhaben, immerhin ist Speicherplatz in den letzten 30 Jahren ja auch dezent günstiger geworden.

Mehr Infos auf der Roland D-05 Produktseite.

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