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Neu: AKAI MPC X – Standalone Sampler mit Touchscreen

Mit der AKAI MPC X stellt inMusic das neue Flaggschiff der MPC-Serie vor, ein Sample-Sequenzer mit Touchscreen zur Beatproduktion, Performance-Pads und jede Mengen Anschlussmöglichkeiten. Die AKAI MPC X läuft mit der hauseigenen MPC-Software und kann so mit oder ohne Computer verwendet werden.

 

Ratingen, den 9. Januar 2017 — Akai Professional, ein führender Hersteller von Equipment für Musiker und Produzenten, präsentiert den neuesten Zugang zur legendären MPC Serie: MPC X. Mit der MPC X verbindet Akai Professional jahrelange Erfahrung und zukunftsweisende Features. Das Ergebnis: Das eindrucksvolle neue Flaggschiff der MPC Produktlinie.

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Die neue MPC X ist standalone-fähig und bietet ein 10.1 Zoll Vollfarb – Multi-Touchdisplay und 16 druck- und anschlagempfindliche RGB Pads. Dedizierte Menüschaltflächen, ein großer Master Encoder Regler sowie 16 berührungsempfindliche und zuweisbare 360° Potentiometer (Q-Link) mit OLED Displays runden das benutzerfreundliche Gesamtbild ab – ideal um einzelne Parameter präzise zu automatisieren und nuancierte, ausdrucksvolle Aufnahmen zu liefern.

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Unterstützt wird die X durch die MPC 2.0ä, das Update der Akai Professional MPC Software. MPC 2.0 kann auf der MPC X im Standalone-Modus laufen oder – wenn die X mit dem Computer verbunden ist – über PC und Mac betrieben werden. Zu den neuen Features in Version 2.0 gehören: Audio Track Aufnahme, ein verbesserter Time Stretch (Time Warp) Algorithmus, eine bessere Q-Link Bedienung sowie eine Audio/MIDI Drag & Drop Funktion – alles präsentiert auf einem brandneuen grafischen Interface.

Features

  • MPC 2.0 Software
  • 2 RCA-Phonoeingänge mit Ground-Klemme
  • 16GB interner Speicher (über 10GB an Sounds enthalten)
  • 2.5” SATA-Anschluss für Festplatten (SSD oder HDD)
  • 2 MIDI-Eingänge in Standardgröße, 4 Standard-MIDI-Ausgänge
  • 8 Audio – Einzelausgänge und 2 Kopfhörer Ausgänge
  • CV/Gate-Ausgänge für die analoge Kontrolle von modularem Equipment, z.B. Synthesizer
  • 2 USB-A 3.0 Anschlüsse für USB-Sticks oder MIDI Controller„Mit der MPC X möchten wir den klassischen MPC Workflow und die besten Merkmale der MPC Serie beibehalten“, erklärt Dan Gill, Produkt Manager für Akai Professional. „Wir wollten aber auch zukunftsfähige Features mit der bestmöglichen Touchscreen-Bedienung einbauen. Herausgekommen ist dabei die bisher leistungsfähigste MPC, die wir je geschaffen haben.“

Preis: ca. 1799.- Euro

Lieferzeit: ca. April 2017

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Neu: AKAI BT-500 – Bluetooth Plattenspieler, NAMM 2016

AKAI präsentiert auf der NAMM 2016 mit dem BT-500 einen riemengetriebenen Plattenspieler mit Bluetooth und USB. Der Plattenspieler ist zwar eher in der HiFi-Ecke zu Hause und eignet sich weniger zum Auflegen, aber da man als DJ auch gerne mal in die eigene Plattensammlung rein hört, könnte der AKAI BT-500 gerade im Bezug auf die Kabellose Musikübertragung für zu Hause interessant sein. Darüber hinaus kann man damit auch sein Vinyl per USB digitalisieren.

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Anbei die Pressemitteilung:

Zusätzlich zu den hervorragenden Eigenschaften als Plattenspieler bietet der BT-500 eine einzigartige Kombination aus modernster digitaler Technologie und praktischen Features: Dieser Wireless Streaming Turntable, kann das Audiosignal an jeden handelsüblichen Bluetooth-Lautsprecher senden. Dank Phono Pre-Amp Schalter kann der BT-500 sowohl mit einer Stereoanlage oder direkt mit aktiven Lautsprechern verbunden werden. Außerdem kann der BT-500 die analogen Schallplatten in digitale Dateien umwandeln – durch die mitgelieferte Software und das USB-Kabel geht der Umwandlungsvorgang schnell und einfach.

Auch die traditionellen Eigenschaften des Plattenspielers sind über alle Zweifel erhaben: Er enthält einen stillen und vibrationslosen Riemenantrieb mit mechanisch-isoliertem Motor sowie einen Plattenteller aus Aluminiumdruckguss, der für einen vorbildlichen Signalrauschabstand sorgt. Das Antriebsystem minimiert Gleichlaufstörungen und der leichte, gerade Tonarm ist mit einem präzisions-gedämpften Lift ausgestattet. Anpassbare Standfüße und ein Wasserwaagen System sorgen für die perfekte, ebene Aufstellung. Ein hochwertiger, vorinstallierter Tonabnehmer runden dieses Komplettpaket ab.

  • Isolierter, lautloser Gleichstrommotor und Riemenantrieb
  • Resonanzarmer Plattenteller aus Aluminiumdruckguss mit schwerer, rutschfester Gummimatte
  • Leichter Tonarm mit präzisions-gedämpften Lift
  • Eingebauter Phono Pre-Amp Schalter für Gebrauch mit aktiven Lautsprechern
  • Wireless Streaming an Bluetooth-Lautsprecher (nicht enthalten)
  • Wandelt über USB-Verbindung Vinyl in digitale Dateien um
  • Wählbare Sampling Rate: 44.1kHz oder 48kHz
  • 6,3 mm Kopfhörerklinke, vergoldete RCA-Stecker für optimale Signalübertragung
  • Einzigartiges Wasserwaage-System und anpassbare Standfüße
  • Schweres MDF-Gehäuse minimiert Vibrationen und eliminiert akustisches Feedback
  • Enthält Tonabnehmer mit dualen elektromagnetischem Wandler und abnehmbaren Tonabnehmerkopf
  • 2 Geschwindigkeiten: 33 1/3 und 45 RPM
  • Enthält 45 RPM Adapter, USB-Kabel, Audiokabel und Netzteil
  • Elegante Walnussholz-Lackierung mit Bedienelementen aus gebürstetem Aluminium

Akai Professional BT-500
Hochwertiger riemengetriebener Plattenspieler

Preis: ca. 370.-Euro
Lieferzeit: Q2/2016

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Akai MPC Touch

AKAI MPC TOUCH

AKAI verbindet sechszehn Pads im typischen MPC-Stil mit einem berührungsempfindlichen 7″-Display. Weiterlesen

Neue AKAI MPD-Reihe – Frischzellenkur für die Pad-Controller

Integrierte Controller-Lösungen, wie Maschine, Push oder MPC Renaissance/Studio sind voll im Trend. Doch auch für universelle Pad- und Drumcontroller gibt es weiterhin einen großen Markt. Sechs Jahre nach dem Release der MPD 18/62/32 stellt Akai nun die neue Serie vor und es hat sich einiges getan. Bevor wir ins Detail gehen, gibt es wie immer die Pressemeldung:

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AKAI PROFESSIONAL AKTUALISIERT NEUE MIDI PAD CONTROLLER SERIE

 

Ratingen, 7. Juli 2015 – Akai Professional, Marktführer in Sachen Keyboards und MIDI Controllern, stellt eine neue Serie MPD Controller vor. Nach 6 Jahren Entwicklung mit engem Kontakt zum Kunden wird nun die Controller-Linie zur Benutzerfreundlichsten die Akai Professional bis heute entwickelt hat. Neben den neuen, hochsensiblen MPC Pads wird Software im Wert von rund 400 € mitgeliefert (Big Bang Drums und Big Bang Cinema von Sonivox, Ableton Live Lite und ein Software Preset Editor). Aufbauend auf den Vorgängern, Akai Pro MPD18, MPD26 und MPD32, ermöglicht die neue Reihe eine verbesserte Steuerung und bietet ein Höchstmaß an Möglichkeiten und Freiräumen für die Kreativität des Künstlers.

MPD218 hat rot leuchtende MPC Pads und ein erweitertes Bedienfeld: sechs Knöpfe mit drei Bänken im Gegensatz zu einem bei der vorigen MPD18 Version. MPD226 bietet vier Drehregler, vier Fader und vier Taster mit je drei Bänken – 36 Bedienelemente insgesamt im Gegensatz zu 12 Elementen bei dem MPD26. MPD232 protzt mit einem 64 Kanal 32- Step Sequenzer, welchen der MPD32 nicht hatte. Im Gegensatz zu den Pads der MPD218 besitzen die größeren Modelle mehrfarbig hintergrundbeleuchtete Pads für noch höheren Bedienkomfort. Zusätzlich steht dem Benutzer eine intuitive Steuerung auf den Front-Displays der MPD226 und MPD232 zur Verfügung. Alle drei Modelle können einfach mit dem beigelegten Preset-Editor programmiert werden.

Zusammenfassend bringt die neue MPD Serie:

MPD218

  • 16 anschlag- und druckdynamische MPC Pads mit 3 Bänken
  • 6 zuweisbare 360° Potentiometer mit 3 Bänken
  • MPC Note Repeat und Full Level • iOS kompatibel über das Camera Connection Kit (getrennt als Zubehör erhältlich)
  • 16 konfigurierbare Voreinstellungen
  • Inklusive Ableton Live Lite
  • Stromversorgung über USB

MPD226

  • 16 anschlag- und druckdynamische MPC Pads mit Beleuchtung in RGB mit 4 Bänken
  • 4 zuweisbare Fader, 4 zuweisbare Q-Link Drehregler, 4 zuweisbare Q-Link Taster
  • 36 zuweisbare Bedienelemente in 3 Bänken
  • Classic MPC Note Repeat, MPC Swing, 16 Level, Full Level and Tap Tempo
  • Insgesamt 30 Presets mit Konfigurationen für die üblichen DAWs
  • iOS kompatibel über das Camera Connection Kit (getrennt als Zubehör erhältlich)
  • MIDI Ein-Ausgänge um zusätzliches Equipment anzusteuern
  • Inklusive Ableton Live Lite

MPD232

  • 64Kanal, 32-Step Sequenzer
  • 16 Anschlags- und druckdynamische MPC Pads mit Beleuchtung in RGB mit 4 Bänken
  • 8 zuweisbare Q-Link Fader, 8 zuweisbare Q-Link Drehregler, 8 zuweisbare Q-Link Taster
  • 72 Bedienelemente in 3 Bänken
  • Classic MPC Note Repeat, MPC swing, 16 Level, Full Level and Tap Tempo
  • iOS kompatibel über das Camera Connection Kit (getrennt als Zubehör erhältlich)
  • Insgesamt 30 Presets, mit Konfigurationen für die üblichen DAWs • Funktioniert mit so gut wie jeder MIDI Software oder Hardware
  • MIDI Ein-Ausgänge um zusätzliches Equipment anzusteuern
  • Inklusive Ableton Live Lite

„Die MPD218/226/232 Familie ist ein bedeutender Punkt in der Evolution unserer Pad Controller Serie. Sechs Jahre Forschung und Kundenfeedback führten zu einer der mächtigsten Pad Controller Serien die wir je entwickelt haben.“ Sagt Dan Gill, Produkt Manager für Akai Professional. „Unser Ziel war es Controller zu entwickeln die schnell und intuitiv auf den Benutzer reagieren, um dem Künstler eine optimale Erfahrung zu bieten. Wir freuen uns, diese nun präsentieren zu können.“

Die neue MPD Serie ist ab dem 20. Juli 2015 lieferbar. Die unverbindliche Preisempfehlung der Serie: 119,99€ für den MPD218, 239,99€ für den MPD226 und 329,99€ für den MPD232. Für weitere Informationen besuchen Sie akaipro.de

Überblick

 

Seit 2009 mit der LPD8 der erste Akai Controller mit beleuchteten Pads auf den Markt kam, habe ich auf dieses Update der MPDs gewartet. Und ich bin zuversichtlich, dass sich das Warten gelohnt hat. Doch was genau hat sich jetzt eigentlich getan?

Zuerst einmal wurde das Design an die aktuelle Akai Produktlinie angepasst und wirkt nun deutlich einheitlicher. Alle Geräte sind flacher und auch die Fader und Potis sind ein wenig geschrumpft. Die MPD 218 erstrahlt beim Spielen in leuchtendem Rot, die Pads der MPD 226 und 232 decken sogar das komplette RGB Spektrum ab. Zusätzlich zu den bereits bekannten Pad-Bänken der alten MPD Reihe gibt es nun mehrere Controller-Bänke. Somit fällt kaum ins Gewicht, dass die MPD 226 zwei Fader und Potis weniger hat, als das Vorgängermodell. Neu ist auch die Option, die MPDs mit einem iOS-Gerät zu verbinden.

Das große Highlight der Frischzellenkur stellt aber der integrierte Step-Sequencer der MPD232 dar. Mit 32 Steps und 64 Kanälen bist Du selbst für die komplexesten Drum-Patterns gerüstet. Natürlich komplett mit LED Feedback. Und das beste an der Sache: es ist ein richtiger Hardware Sequencer !!! (#einself) Du kannst ihn also mit jeder beliebigen Software einsetzen. Mit den Midi Ein- und Ausgänge ist sogar externe Hardware steuerbar.

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Einschätzung

 

Das (lange überfällige) Update der MPD Serie sieht gut aus und stimmt mich zuversichtlich. Design und Features bringen die Pad-Controller auf einen Stand mit der restlichen Produktlinie. Der neue Funktionsumfang macht die Controller deutlich flexibler. Vor allem der integrierte Step-Sequencer der MPD 232 hat das Zeug dazu, den Controllermarkt aufzumischen. Umso schöner, dass bei allem Mehrwert die Preise beim alten bleiben.

  • UVP:
    • MPD218 119,99€
    • MPD226 239,99€
    • MPD232 329,99€
  • Verfügbarkeit: 20.07.2015
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AKAI Pro Advance Keyboards – Neue MIDI-Controller, Musikmesse 2015

Viele Hersteller hatten ihre Munition schon auf der NAMM-Show verschossen, so dass die Zahl der Produktneuheiten auf der Musikmesse in Frankfurt recht übersichtlich blieb. Bei AKAI gab es gleich mehrere Neuheiten im Controller-Bereich, die aber mehr den Producer, als den DJ tangieren dürften.

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Was bei den neuen Controller-Keyboards sofort ins Auge sticht, sind kleine Screens, die VST-Plugin Parameter anzeigen können. Dem entsprechend sind die Advance Keyboards darauf ausgelegt als MIDI-Controller für DAWs zu funktionieren, bei denen die Augen nicht gezwungen werden ständig zwischen Bildschirm und Controller umher zu wandern. Die Advance-Serie gibt es in 3 verschiedenen Ausführungen – 25er, 49er und 61er Klaviatur. Im Lieferumfang der Advance Keyboards sind ebenfalls schon ein paar Virtuelle Instrumente enthalten, damit man auch direkt in die Tasten hauen kann. Tasten, Regler und Pads fühlen sich gut an, sind sauber verarbeitet und bieten genügend Komfort für Producer und Live-Acts.

Preis:

Advance 25: 429.-

Advance 49: 559.-

Advance 61: 659.-

Lieferzeit: ca. Juni 2015

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Akai Midimix

AKAI MIDIMIX

Heute läuft die Musikmesse an und erste Produktnews machen die Runde. Von AKAI kommt zum Beispiel der MIDIMIX. Ein preiswerter Controller, der an das Launchpad Control XL erinnert. Weiterlesen

AKAI MPX16 sampler

AKAI MPX16 – Review

Vor einigen Monaten kam mir der MPX8 von AKAI unter. Ein Sample Player, dessen Ansatz ich ausbaufähig fand. Nun liegt der MPX16 vor mir und es stellt sich die Frage, ob der Ausbau gelungen ist. Ein Review. Weiterlesen

Akai Advanced Serie VIP Software

AKAI MPC Software Update

Da war doch noch was. Neben ABLETON (PUSH) und NI (MASCHINE) verfolgen auch aktuellen AKAI MPC ein Konzept aus kombinierter Soft- und Hardware. Der Update zur Programmversion 1.8 bringt neue Features. Weiterlesen

Test: Akai AMX & AFX – neues Controller-Paar für Serato DJ

Akai hat sich mit den MPC-Drummaschinen weltweit einen Namen gemacht und möchte jetzt auch digitale DJs überzeugen. Ob der Einstieg mit den beiden Controllern AMX und AFX gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Test.

AKAI AMX & AFX

AKAI AMX & AFX

 

Die Produktpalette von Akai war bislang schwerpunktmäßig auf den Studio- und Live-Bereich ausgerichtet. Mit den kompakten Serato-DJ-Controllern AMX und AFX möchte man jetzt die DJ-Kanzeln erobern.

Mixer-Controller

Akai schickt mit dem AMX einen Zweikanal-Controller ins Rennen, dessen Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt ist und eine Breite von ca. 13 cm und eine Tiefe von 27 cm aufweist.

AKAI AMX

AKAI AMX

 

Der Controller ist mit zwei Kanalzügen versehen, die EQ-, Filter- und Gain-Regler beinhalten und sich ausschließlich in Verbindung mit einer Software nutzen lassen. Eine Standalone-Nutzung als Mixer ist nicht möglich. Für das Track-Mixing sind Kanalfader und ein Crossfader verbaut. Bei letzterem handelt es sich um einen „mini Innofader“ mit stufenlos wählbarem Kurvenverlauf und Hamster-Switch-Schalter. Im Abschnitt „Scratchnerd Härtetest“ findet ihr einen ausführlichen Crossfader-Praxistest. In der Mitte des AMX gibt es beleuchtete Kunststofftaster zur Transportsteuerung und einen Encoder zum Blättern in der Songverwaltung.

AKAI AMX

AKAI AMX


Im Inneren des Akai-Geräts steckt ein Audiointerface mit zwei Stereo-Ein- und Ausgängen, das mit 24 Bit und bis zu 96 kHz genutzt werden kann. Auf der Rückseite des AMX sind die Audioeingänge als Cinch-Buchsen ausgeführt, die mit Line- oder Phonosignalen kombiniert werden können. Das Masterausgangssignal gelangt ebenfalls über eine Cinch-Buchse an eine Verstärkeranalage, aber wahrscheinlich eher an ein zwischengeschaltetes DJ-Mischpult, da der Controller keinen separaten Booth-Ausgang besitzt.

AKAI AMX

AKAI AMX

Die Stromversorgung und die Kommunikation mit einem Steuerdatenempfänger erfolgt über eine USB-Buchse. Einen separaten Netzteilanschluss gibt es nicht. Bei angeschlossenem AMX kann die Software Serato DJ genutzt werden, die sich für einen Aufpreis von 99 US-Dollar auch mit DVS-Medien steuern lässt.

 

Effekt-Controller

Der Akai AFX hat das gleiche Grundgehäuse wie der AMX, verfügt aber eine andere Ausstattung an Bedienelementen und hat damit einen anderen Einsatzfokus. Mit seinen Tastern und Drehreglern übernimmt er die Steuerung kreativer Funktionen.

AKAI AFX

AKAI AFX

 

8 gummierte Pads mit Anschlagsdynamik erlauben die Bedienung von Hotcue-Punkten, Loops, der Slicer- und Flip-Funktion sowie des Samplers. Oberhalb der Pads befindet sich ein Encoder, der unterschiedliche Steuerungsaufgaben in Abhängigkeit des gewählten Pad-Modus übernimmt. Mit einem Touchstrip gelingt die Suche innerhalb eines Songs sowie das Ausführen von Pitchbend-Manövern oder die Steuerung eines Effekts.

AKAI AFX - Touchstrip

AKAI AFX – Touchstrip

Der AFX hat lediglich eine USB-Buchse auf seiner Rückseite, die zur Spannungsversorgung und der Datenübertragung dient.

AKAI AFX - Rückseite

AKAI AFX – Rückseite

Im Unterschied zum AMX müsst ihr Folgendes zusätzlich beachten. Der AFX ist ein offizielles Serato DJ Zubehörprodukt und kann zwar direkt zur Steuerung der Software genutzt werden, benötig zum Betrieb von Serato aber noch ein zweites Produkt mit der Bezeichnung „Serato DJ Enabled“. Ihr könnt hierzu beispielsweise ein Audiointerface oder einen Mixer von Rane wählen, aber auch einen entsprechend kompatiblen Controller von Numark, Pioneer oder der Gemini. Allen AFX liegt ein Gutschein für die Back-Pack-Effekt-Expansion bei und die ersten 5000 Geräte erhalten zusätzlich noch eine Freischaltung für die Remix-Funktion Serato Flip.

 

Controller im Einsatz

Das Controller-Team Akai AMX und AFX kann ohne Konfigurationsaufwand mit Serato DJ genutzt werden, da ihre Abstimmung ab Werk erfolgt. Die Geräte sind gut verarbeitet und bieten eine schlüssige Bedienung, die sich nahezu vollständig auch ohne Blick in die Handbücher erschließt. Da Akai die beiden Boliden ohne Pitchfader und Jog-Wheels ins Rennen schickt, müsst ihr die Tempoanpassungen mit Encodern und dem Touchstrip vornehmen. Dieser Vorgang gelingt in der Praxis recht ordentlich, wird aber auch nur dann benötigt, wenn ihr auf die Sync-Funktion verzichtet oder Serato DJ nicht mit Control-Medien steuert.

 

Scratchnerd Härtetest

In der Theorie ist der AMX im DVS-Einsatz ein Traum jedes Turntablisten und Scratch-DJs. In der Praxis gelingt der Spagat zwischen Transportabilität und Battlemixer-Features allerdings nicht ganz. Dabei ist der Ersteindruck durchaus positiv! Die Crossfader-Cap sitzt ordentlich und trotz der kleinen Größe bleibt man beim Scratchen nirgends mit den Fingern hängen. Durch die gummierten Füße und das gute Eigengewicht bleibt der AMX auch bei härteren Scratches sicher stehen. Die wählbare Latenzzeit und die gebotene Soundqualität überzeugen. Wenn ihr die Timecode-Signalschwelle (Threshold) im Kalibrierungsmenü anpasst, könnt ihr sogar langsame Scratches ausführen, die eine gute Klangqualität haben. Der mini Innofader läuft fast von alleine und, wie bereits erwähnt, ist seine Faderkurve direkt an der Hardware verstellbar.

 

AKAI AMX

AKAI AMX – Crossfader

Leider leistet sich der AMX einen kleinen Schönheitsfehler beim Cut-In, also dem Weg, den der Fader zum Öffnen braucht. Mit 2 mm Cut-In und 1 mm Cut-Out ist der Weg des mini Innofaders nicht nur relativ lang, sondern auch ungleichmäßig. Das führt bei komplexeren Techniken schnell zu einem ungenauen Sound. Vor allem die erfahrenen Turntablisten unter euch, die einen scharfen Cut-In-Punkt gewöhnt sind, werden hier Schwierigkeiten haben. Zwar lässt sich der Crossfader nach einem Ausbau kalibrieren, genauer als in der Werkseinstellung wird der Cut-In-Punkt dadurch aber nicht.

Anfänger und DJs, die nicht sonderlich viel scratchen, werden mit dem Crossfader ihre wahre (und lange) Freude haben. Turntablisten sollten sich auf eine längere Eingewöhnungsphase einstellen!

 

Die Soundkarte des AMX ist für viele Nutzer ausreichend vor allem, wenn sie im Heimbetrieb zum Einsatz kommt. Wenn ihr allerdings einen Einsatz im professionellen Rahmen plant, solltet ihr beachten, dass der Ausgangspegel der Soundkarte des Controllers selbst dann nicht sonderlich hoch ist, wenn der maximale Pegel in der Software gewählt wird. Dieser Umstand ist wahrscheinlich auf die USB-Spannungsversorgung zurückzuführen und lässt sich nur mittels ordentlicher Gain-Anhebung mit einem nachgeschalteten Mischpult zumindest weitestgehend kompensieren.

 

Kreatives

Mit dem AFX könnt ihr die Kreativausstattung von Serato DJ steuern und unter anderem die beiden Effektbusse einrichten und aktivieren. Die Effekte lassen sich mit den Tastern und Drehreglern bedienen. Wenn ihr den Touch-Modus einschaltet, den es auch für die EQs des AMX gibt, so reagieren die Potis auf eine Berührung und aktivieren die Effekte. In der Praxis lassen sich hiermit durchaus nette Mixtricks ausführen, allerdings besteht auch die Gefahr der unbeabsichtigten Funktionsaktivierung, wenn man in der Hektik an einen Poti kommt.

AKAI AFX - Closeup

AKAI AFX – Closeup

 

Bei den Effekten besteht zusätzlich das Problem, dass ihre Dosierung im Touch-Modus etwas erschwert ist, da Reglerbewegungen nur bei eingeschaltetem Effekt möglich sind. Scratch-DJs dürften sich darüber freuen, dass die Effekte erst nach dem Crossfader auf das Signal gelegt werden. Dadurch könnt ihr beispielsweise Scratches mit Delay oder Reverb kombinieren. Die acht Pads des AFX leuchten je nach gewählter Funktionsbelegung unterschiedlich und reagieren sehr gut auf Anwendereingaben. Ihr könnt, wie eingangs beschrieben, Hotcue-Punkte setzen und triggern sowie automatische und manuelle Loops inklusive Loop Roll steuern. Alternativ gelingt mit dem AFX auch die Kontrolle des Samplers, dessen Samples anschlagsdynamisch gespielt werden können. Im Slicer-Modus und mit der Flip-Funktion könnt ihr Tracks in Echtzeit remixen und so ein individuelles Set spielen.

AKAI AFX - Pads

AKAI AFX – Pads

Die Back-Pack-Effekterweiterung umfasst Effekte wie Tape Echo, Looper, Time Stretch oder SpiralEcho Down, etc., mit denen sich Songs schön verfremden lassen.

 

One more thing…

Akai hat seine beiden neuen Controller zwar explizit auf Serato DJ abgestimmt, da die Geräte aber „normale“ MIDI-Daten senden, könnt ihr sie mit jeder MIDI-steuerbaren Software wie zum Beispiel Traktor Pro, Cross aber auch Ableton Live kombinieren. Mit einem stromversorgten USB-Hub und einem Camera Connection Kit ist zudem auch ein Anschluss an ein iPad möglich. Durch einen kleinen „Verkabelungstrick“ könnt ihr den AMX auch als vierkanaliges Interface mit einem externen Mixer nutzen. Dazu müsst ihr lediglich den Masterausgangs und den Kopfhörerausgang an das Mischpult anschließen und die Kanäle entsprechend in der Software auswählen.

 

Fazit

Mit den beiden Controllern AMX und AFX ist Akai ein guter Einstieg in das Thema digital DJing gelungen. Beide Geräte verfolgen einen eigenständigen Bedienansatz und können gemeinsam, aber auch in Verbindung mit anderen Controllern zum Einsatz kommen. Preislich hat Akai die Geräte realistisch platziert, da der Anwender einen ordentlichen Gegenwert erhält. Die angesprochenen Kritikpunkte hinsichtlich des etwas leisen Ausgangspegels und des nicht ganz exakt arbeitenden Crossfaders sollte man entsprechend seiner Ansprüche und Einsatzgebiete abwägen. Wenn ihr also auf der Suche nach kompakten Begleitern für euer DJ-Setup sucht, solltet ihr die Akais in eure Auswahl mit einbeziehen.

 

 

Hersteller: Akai

Preise: AMX 239 Euro, AFX 219 Euro, Serato DVS-Expansion 99 Euro

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Bildschirmfoto 2015-02-26 um 17.20.41

 

Alternativen

Native Instruments Traktor Kontrol Z1

189 Euro

 

Native Instruments Traktor Kontrol X1 MK2

189 Euro

 

 

AKAI AMX und SERATO DVS

AKAI AMX & SERATO DVS

Das ließ mir dann doch keine Ruhe und dank Karl von SERATO konnte ich letztlich doch die DVS – Funktion des kleinen AMX-Mixers testen.. Weiterlesen

Neu: Denon MC4000 – Controller für Mobile-DJs, NAMM 2015

Es ist noch kein Jahr her, dass Denon bei inMusic ein neues Zuhause gefunden hat. Als eines von vielen neuen Ergebnissen dieser Partnerschaft wurde zur NAMM der MC4000 Controller präsentiert. Zuerst einmal gibt es aber einen Überblick in der Pressemitteilung:

DENON DJ ERWEITERT CONTROLLER-LINIE MIT MC4000

2-Deck DJ Controller für Serato mit solidem Stahlgehäuse und 24-Bit Audiointerface

Ratingen, 22. Januar 2015. Denon DJ (denondj.com) zeigt auf der NAMM2015 einen neuen DJ Controller. Der MC4000 ergänzt Denons bestehende Controller-Linie um ein 2-Deck Modell für Serato. Mit dem MC4000 richtet sich Denon DJ an professionelle und semi-professionelle DJs, die einen road-tauglichen DJ Controller für Serato suchen.
Im soliden Stahlgehäuse vereint der MC4000 zwei berührungsempfindliche Jogwheels, 100 mm Pitch Fader, sowie zahlreiche Regler und Taster zur präzisen Klangbearbeitung. Für kreative Performances finden sich zusätzlich Pads für Hot Cues oder zum Triggern von Samples. Das integrierte 24-Bit Audiointerface garantiert eine verlustfreie Audioübertragung und durchsetzungsfähigen Sound.
Zusätzlich finden sich zwei Mikrofoneingänge, die mit Echoeffekt, 2-Band EQ und Ducking ausgestattet sind. Hierdurch wird das Mikrofonsignal deutlich im Mix platziert, ohne umständliche Lautstärkeanpassung über die Fader. MC4000 wird mit Serato DJ Intro ausgeliefert und ist kompatibel mit Traktor Pro 2 und Virtual DJ 8.

MC4000 Features:

  • Professioneller 2-Deck Controller für Serato
  • Inklusive Serato DJ Intro; Upgrademöglichkeit für Serato DJ (kostenpflichtig)
  • Berührungsempfindliche Jog-Wheels für akkurate Scratches und Track Cueing
  • Beleuchtete Pads für Hot-Cues und zum Triggern von Samples
  • 100 mm Pitch-Fader
  • Intuitive Oberfläche
  • Regler für EQ- und Effektsteuerung in jedem Kanal
  • (2) symmetrische Mikrofoneingänge mit 2-Band EQ, Ducking und Echo-Effekt
  • Unterstützt Traktor 2 (via .tsi Datei) und Virtual DJ 8
  • RCA-Eingang zur Einbindung externer Audioquellen
  • Symmetrische Main- und Boothausgänge
  • Roadtaugliches Stahlgehäuse

Im Fachhandel ist der MC4000 voraussichtlich ab Herbst zu einer UVP von 479,- € erhältlich.

Einschätzung

Der MC4000 ist der erste Denon-Controller, der unter dem Dach von inMusic erscheint. Und das sieht man ihm an! Das Layout erinnert noch stark an den großen MC6000 MKII. Beim Design und den Trigger-Pads wird der Einfluss von Numark und Akai aber deutlich. Vorrangig richtet sich der Denon MC4000 an Mobile-DJs, die viel unterwegs sind.
Prinzipiell handelt es sich um einen grundsoliden Serato-Controller mit zwei Kanälen und einigen Extras. Dazu gehören die bereits angesprochenen Trigger-Pads zum Abfeuern von Samples und Cue-Punkten. Außerdem wurden die Pitchfader neu positioniert und arbeiten nun über eine Länge von 100mm. Besonders praktisch für Mobile-DJs sind auch die doppelten Mikrofon-Eingänge. Diese werden jeweils durch einen Zweiband-EQ und einen Echo-Effekt sowie eine Talkover-Funktion ergänzt. An Ausgängen mangelt es auch nicht. XLR-, Klinke- und RCA-Ausgangsmöglichkeiten sind vorhanden und allesamt getrennt regelbar. Ansonsten sind natürlich EQs, Filter, Effekte, Sampler und beleuchtete Buttons allesamt mit an Bord. Mit der, im Lieferumfang enthaltenen, Serato DJ Intro Version kann sofort losgelegt werden. Mehr Features gibt es mit dem kostenpflichtigen Upgrade zu Serato DJ. Aber auch Mappings für Traktor Pro 2 und VirtualDJ 8 werden offiziell unterstützt. A propos grundsolide: das Gehäuse ist komplett aus Stahl und dürfte somit einige Eskalationspartys überstehen.

NAMM Show 2015

NAMM 2015 – Neuheiten im Überblick (Teil 1)

Vor meinem Fenster schneit es. Ein Grund mehr sich ins sonnige Kalifornien zu beamen. Dort ist NAMM und manche Neuheit lockt mir ein interessiertes Pfeifen zwischen den Zähnen hervor. Welche? Lest selbst! Weiterlesen

AKAI AMX Mixing Interface

In einem kurzen Video-Review stelle ich den kleinen Mixer vor, der mit eingebauter Soundkarte und mit SERATO DJ, als Software, kommt. Weiterlesen

Akai Advanced Serie VIP Software

AKAI Advance Keyboard Serie

Noch ist der Frühling nicht da, aber AKAI kündigt für diesen schon mal drei neue Keyboard-Controller an, die ADVANCE SERIE. Weiterlesen

AKAI – Rhythm Wolf

Lang erwartet, nun endlich auf dem Weg in die Läden: Der RHYTHM WOLF. Weiterlesen

Review – AKAI APC40 MK2

Das Kürzel APC steht noch immer für ABLETON PERFORMANCE CONTROLLER. Doch wo liegt der Zugewinn der MK2 gegenüber der bisherigen Version? Wir stellen den Nachfolger vor und vergleichen. Weiterlesen

AKAI PRO AMX – In Action

Von SERATO kommt ein kurzes Video, was den bald erscheinenden Mini-Mixer AKAI AMX im Zusammenspiel mit Timecode-Vinyl zeigt. Weiterlesen