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Pioneer HRM-7

Neu: Pioneer HRM-7 – Von den Decks ins Studio, NAMM 2015

Pioneer wagt sich zur diesjährigen NAMM über die DJ-Frontlinie hinaus und steigt mit einem paar Kopfhörer ins Studio-Geschäft ein. Bevor ich in die Details gehe, gibt es wie immer die Pressemitteilung:

Studio-Sound mit dem professionellen neuen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer – saubere Klangreproduktion und ultimativer Komfort für Produzenten

21. Januar 2015: Pioneer DJ stellt mit dem professionellen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer das erste Produkt einer neuen Serie professioneller Studio-Produkte vor, die einen akkuraten und neutralen Klang für Dance-Music-Produzenten liefert. Beim HMR-7 kommen komplett neu entwickelte 40-mm-HD-Treiber zum Einsatz, die hochauflösend und neutral bis 40 kHz arbeiten. Doppelte Luftfluss-Kammern und eine Dämpfungsstruktur im Ohrmuschelgehäuse sorgen zudem für einen satten Bassbereich. Die komplett das Ohr umschließenden Ohrpolster bieten eine optimale Schallisolierung und sind genügend groß, um ein weites Klangbild mit guter Klangseparation zu ermöglichen. Dank des frei einstellbaren Kopfbandes und den Memory-Schaumstoff-Ohrpolstern mit Velour-Überzug lässt sich der HRM-7 komfortabel und auch über längere Zeit sehr angenehm tragen.

Der HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer ist ab Ende März 2015 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro erhältlich.

Weitere Infos unter http://pioneerproaudio.com/en/studiomonitors/studioheadphones/hrm_7.html
oder im HRM-7-Video unter http://youtu.be/2vyYERaFO-4.

HRM-7 KOPFHÖRER IM DETAIL

1. Neue HD-Treiber für akkurate Wiedergabe von Frequenzen bis zu 40 kHz
Der HRM-7 produziert mit seinen neu entwickelten 40-mm-Treiber einen kristallklaren, hochauflösenden Klang bis zu 40 kHz.

2. Die Ohrmuschelgehäuse wurden so konstruiert, dass Außengeräusche wirkungsvoll abgeschirmt werden und der eigentliche Klang voll zur Geltung kommt
Dank dieser Konstruktionsweise bilden die Ohrmuscheln einen größeren Raum um das Ohr, was zu einem breiteren Klangbild mit einer besseren akustischen Unterscheidbarkeit der Signale führt. Die vollständig geschlossene Bauweise verbessert zudem die Schallisolierung und reduziert Nebengeräusche.

3. Der optimierte Luftfluss und die robuste Struktur liefern einen sauberen und akkuraten Bass
Doppelte Luftkammern in den Ohrmuschen verbessern den Luftfluss und liefern so einen besseren Bassbereich. Eine dreilagige Dämpferstruktur eliminiert zudem unerwünschte Resonanzen, was zu einer deutlich sauberen Abbildung von mittleren und tiefen Frequenzen führt.

4. Memory-Schaumstoff-Ohrpolster mit Velour-Überzug sorgen für Komfort und echten Klanggenuss
Die großen Ohrpolster sind aus einem Hybrid-Memory-Schaumstoff gefertigt, der für einen sicheren und komfortablen Halt sorgt. Das garantiert einen optimalen Luftfluss um die Ohren für ein akkurates Klangbild beim Monitoring. Ein weicher Velour-Überzug wurde aufgrund der überragenden Materialeigenschaften für den Studiobetrieb ausgewählt.

5. Frei einstellbares Kopfband und flexible Ohrmuscheln für entspanntes langes Arbeiten
Das frei einstellbare Kopfband und die flexiblen und ergonomisch designten Ohrmuscheln sorgen dafür, dass der Kopfhörer perfekt auf dem Kopf sitzt und auch bei langen Sessions im Studio höchsten Tragekomfort bietet.

6. Kommt mit praktischem Zubehör
Der HRM-7 wird geliefert mit:

• Abnehmbares 1, 2 m Spiralkabel und 3 m gerades Kabel
• Ersatz Velour-Ohrpolster
• Vergoldeter 6,3 mm Stereoklinkenadapter

SPEZIFIKATIONEN

Art Komplett geschlossener dynamischer Kopfhörer
Frequenzgang 5 ~ 40.000 Hz
Impedanz 45 Ω
Ausgangsschalldruckpegel 97 dB
Maximale Eingangsleistung 2,000 mW (JEITA)
Treiberdurchmesser φ 40 mm, dynamisch
Verbindungskabel 1,2 m Spiralkabel (3 m im ausgezogenen Zustand)
3 m gerades Kabel
Stecker φ 3,5 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Gewicht 330 g (ohne Kabel)
Zubehör φ 6,3 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Ersatz Velour-Ohrpolster

Einschätzung

Der Frequenzbereich von 5-40.000 HZ macht auf dem Papier ordentlich Eindruck. Wenn man sich vor Augen (bzw. Ohren) führt, dass das menschliche Gehör nur von 20-20.000 HZ arbeitet, relativiert sich das Ganze ein wenig. Die zusätzlichen 20.000 HZ lassen dich deine Musik also eigentlich nicht besser hören … oder doch? Durch das enorm große Spektrum können die Treiber im hörbaren Frequenzbereich theoretisch weitaus effektiver und ohne Verzerrungen arbeiten.
Mit den Basskammern hat Pioneer schon bei einigen DJ-Kopfhörern Erfahrung gesammelt. Der Bass des kleinen DJE-1500 In-Ear-Monitors war im Test durchaus beeindruckend. Doch der Grat zwischen analytisch genau und überpräsent ist sehr schmal.
Leider war der HRM-7 auf der NAMM nur unter Glas zu sehen. Trotzdem sehe ich dem Tragekomfort optimistisch entgegen. Die Verwendung des Memory-Schaumstoff hat sich bereits bei den In-Ear-Monitoren voll ausgezahlt. Sowohl beim Komfort, als auch bei Klang und Abschirmung.
Sehr schön ist auf jeden Fall, dass das Zubehör nichts vermissen lässt. Zwei verschiedene Kabel, ein Klinkenadapter und sogar ein Paar Ersatzpolster sind ab Werk dabei.

Fazit

Der vielversprechende Kopfhörer bildet nur das erste Produkt in der neuen Studio-Reihe. Dabei baut Pioneer auf den bisherigen Erfahrungen im Kopfhörer-Segment auf. Die Chancen stehen also gut, dass der Exkurs in die Studiowelt gelingt. Vielleicht bekommen wir zur Musikmesse schon weitere Produkte zu sehen. Bis dahin ist der HRM-7 auch im Handel erhältlich.

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Neu: Ortofon DJ Gear Bag – Leicht und stylisch unterwegs

Neben DJ- und Hifi-Tonabnehmern vertreibt Ortofon auch verschiedenes Zubehör. Neu dabei ist das Ortofon DJ Gear Bag für den Transport von Mixer, Platten und allem was sonst noch reinpasst.

Ortofon DJ Bag Side

Ortofon DJ Gear Bag

Hier die offiziellen Infos (Leider lag uns zum Veröffentlichungszeitpunkt noch keine deutsche Pressemeldung vor):

We are pleased to release our new Multi-purpose sturdy and functional DJ GEAR BAG

The easy way to carry a DJ-mixer, up to 20 LP records along with a laptop and other DJing essentials like cartridge case, cables & headphones.

Ortofon new DJ bag provides DJs with a convenient, durable and stylish means to transport music and/or equipment to each performance.

Features:

  • This Ortofon bag which accommodates records and additional accessories, is absolutely perfect for shorter DJ gigs.
  • With the integrated and sinkable rucksack straps and a lot of small accessory pockets, the bag can also be used as a multi-functional courier bag for office or leisure time.
  • This bag also features three large zippered pockets, which can easily accommodate headphones, cartridges, or other performance accessories.

The DJ Bag can be transported by the heavy duty padded handle, back and shoulder straps. Both the shoulder strap and the front pocket feature an embroidered Ortofon logo.

Einschätzung

Im Gegensatz zu den hochspezialisierten Taschen anderer Hersteller, kommt das Ortofon DJ Gear Bag optisch eher wie eine unscheinbare Zubehörtasche daher. Doch damit ist es weit gefehlt! Zusätzlich zu Kopfhörer, Nadeln und weiterem Krimskrams passen sogar noch Schallplatten, Laptop, und ein Mischpult bis 12″ hinein. Der stabile und metallverstärkte Griff sowie die gepolsterten Schultergurte, dürften für bequemen und sicheren Transport sorgen. Wie gut das Equipment im Inneren der Tasche gepolstert ist, können wir noch nicht beurteilen. Bezüglich der Wetterfestigkeit haben wir von Ortofon die Info bekommen, dass das Außenmaterial imprägniert ist. Zusätzlich sind die Reißverschlüsse von Front- und Mixerfach doppelt vernäht und verhindern so, dass Feuchtigkeit eindringt. Insgesamt ist die Tasche als günstiger und bequemer Allrounder ausgelegt, der eher für kleinere Auftritte, oder auch als Begleiter im Alltag in Frage kommt. Und diese Aufgabe dürfte das Ortofon DJ Gear Bag mit Stil und Bravour erfüllen.

Perfekter Allrounder oder zu viele Kompromisse? Lass uns deine Meinung in den Kommentaren wissen!

Preis: UVP: 129,-€
Liefertermin: bereits erhältlich
Zur Herstellerseite

 

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Mixify Clubcast – DJ-Livestream in den Club und aus dem Club

Mixify Clubcast

Die Vernetzung durchdringt immer mehr Lebensbereiche und bringt Möglichkeiten ans Tageslicht, die man sich vor 10 Jahren nur schwer vorstellen konnte. Livestreams gibt es zwar schon länger, aber bisher wurden sie im DJ-Bereich lediglich in eine Richtung angewendet, sprich vom DJ zum Musikkonsumenten. Der DJ-Streaming Dienst Mixify möchte dies nun mit einem neuen Produkt namens “Clubcast” ändern. Mit Clubcast soll es möglich sein neben der reinen Audio-Übertragung, ein 2-Wege Video-Stream in HD-Qualität zu übertragen. Somit wäre nicht nur der DJ für das Publikum sichtbar, sondern auch das Publikum für den DJ.

Für den DJ würde es den Vorteil bringen zu mindest ein visuelles Feedback vom Publikum zu bekommen, um entsprechend die Trackauswahl der aktuellen Stimmung anzupassen. Dadurch, dass man als DJ dann nicht mehr direkt Vorort sein muss, besteht natürlich die Möglichkeit an einem Abend auf mehreren “Hochzeiten” aufzulegen  und Bookings anzunehmen, die aufgrund von langen Reisezeiten vielleicht gar nicht kombinierbar wären.

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Mixify bezeichnet sich selbst als “bester DJ Live Stream” und bietet auf seiner Seite vorwiegend Streams aus der EDM-Szene an. Die  Anmeldung ist für DJs kostenlos, sofern man sich für den Basic-Tarif entscheidet, welcher aber nur rudimentäre Features bietet. Der Videostream ist z.B. im Basic Tarif nicht enthalten und wird erst ab der kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaft angeboten, welche sich in vier weitere Tarife unterteilt. Je nachdem, welche Features man sich für den eigenen Stream wünscht kann man für $9,99, $19,99, $29,99 pro Monat zahlen oder einen zugeschnittenen Tarif anfragen.

Technisch gesehen bietet das Konzept von Mixify Clubcast neue Möglichkeiten Events auszutragen. Für Veranstalter und Clubbetreiber können eventuell weniger Booking-Kosten anfallen und Fans würden ihre Star-DJs trotz großer Distanzen “live” erleben. Über die Kosten für ein Clubcast Livestream ist leider nichts genaueres bekannt, da Mixify hier wahrscheinlich individuelle Angebote erstellt und das Kalkulationsschema nicht offen legt. Das Produkt Clubcast wird aktuell von mehreren Investoren getragen, welche das Projekt in einer ersten Finanzierungsrunde unterstützen. Dabei sind: Der australische Investor CMB Capital, Tim McGee und Richard Mergler von Ministry of Sound Australia und DJ/Producer Tommy Trash.

Einer der beliebtesten Streams sind die Boiler Room Parties

Der Erfolg von Mixify Clubcast wird sich, wie bei allen Events, an der Akzeptanz des Publikums messen lassen. In wieweit man sich darauf einlässt, zu einer Party zu gehen um vor einem Screen zu tanzen, wird ein entscheidender Faktor für das Aufgehen des Konzepts sein. Bei Konzerten und Raves in Stadien werden für die schlechten Ränge bereits Screens eingesetzt. Somit wäre es gar kein großer Unterschied, wenn der DJ sowieso nicht in greifbarer Nähe wäre. Aber was wäre mit kleineren Events in überschaubaren Clubs? Die Interaktion zwischen DJ und Publikum steht bei Bidirektionale Streams bestimmt vor einem neuen Prüfstand der zeigen wird, wo die Vernetzung ihre Grenzen hat und auf welchem Level sich die Tolleranz für solche Events ansiedelt.

DJ-Streams und Cloud DJing werden in naher Zukunft weiter zunehmen, weil man schneller Zugang zu einer breiteren Masse findet und jeden Titel der Welt binnen Sekunden spielen kann. Wird der DJ damit zur Massenware, die sich sich kaum noch differenziert? Wie siehst Du das?

Hier geht es zur Mixify Website

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