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PIONEER DJM-S9

Kaum ist man mal paar Tage zum Digital Detox in ländlich, wilden Gefilden, besetzt PIONEER DJ eine bisher fehlende Position in seiner Produktpalette: den Battlemixer. DJM-S9 heißt er und er sieht vielversprechend aus. Weiterlesen

Neu: Pioneer DDJ-SB2 – an den richtigen Stellen optimiert

Diese News ist zwar nicht ganz so heiß wie der DJM-S9, aber trotzdem der Rede wert. Denn Pioneers Einsteiger Modell DDJ-SB bekommt ein Update mit kleinen Veränderungen, die es bisher in dieser Preisklasse selten bis gar nicht gab. Und das musikalische Mashup im Video kann sich auch hören lassen.

 

Pioneers Worte zum DDJ-SB2 sollten einen groben Überblick verschaffen:

Der neue Einsteiger-Controller für Serato DJ Intro und Serato DJ bietet aufstrebenden DJs kompromisslose Kontrollmöglichkeiten. Der 2-kanalige DDJ-SB2 glänzt mit allen Ausstattungsmerkmalen des originalen DDJ-SB  – einschließlich Filter Fade, Performance Pads und erweiterten Funktionen, wie iZotope-Effekten, Loops und Cues. Obendrauf kommen noch Trim-Potis, VU-Meter, der ‘Pad Trans’-Beat-Effekt und die 4-Deck-Steuerung.

Der DDJ-SB2 ist im Bundle mit Serato DJ Intro ab September 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 259 inkl. MWST zu haben.

  • Acht Performance-Pads
  • Neu: Trim-Potis und VU-Meter
  • Hoch-/Tiefpassfilter für jeden Kanal
  • ‘Filter Fade’ zur einhändigen Steuerung von Lautstärke und Hochpassfilter
  • Neu: quantisierter ‘Trans Beat’-Effekt
  • Plug-and-Play mit Serato DJ Intro (kostenlos) und Serato DJ (kostenpflichtiges Upgrade)
  • 4-Deck-Steuerung
  • Profi-Design und -Bauweise
  • USB-Stromversorgung
  • Integrierte Soundkarte
  • Mikrofon-Eingang
  • MIDI-kompatibel
DDJ-SB vs DDJ-SB2

DDJ-SB vs DDJ-SB2

Einschätzung

Der Pioneer DDJ-SB hatte in diesem Preissegment die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt und verlockt zu dem auch noch mit dem Aussehen der größeren Brüder. Mit dem DDJ-SB2 gibt es kleine, aber wesentliche Veränderungen. Stempelt man den quantisierten ‘Trans Beat’-Effekt mal als nette Spielerei ab, so öffnet sich der DDJ-SB2 mit den Trim-Reglern und VU-Metern ein wenig mehr dem professionellen Auflegen. Außer dem Vestax Typhoon sind nämlich in der Einsteigerklasse bei allen Controllern die Trims weggefallen, was zur Folge hatte, dass man sich auf die Autogain-Funktion verlassen musste. Und auch die neuen Deck-Select Tasten, mit denen man nun mit 4 Decks auflegen kann, sind im Einsteigerbereich eher selten zu sehen (was vermutlich auch begründet ist). Alles in Allem scheint der DDJ-SB2 ein Rundes Paket abzugeben, das an den richtigen Stellen optimiert wurde und somit auch als Backup-Gerät für Profis dienen könnte.

Lieferzeit: September 2015

Preis: 259.- Euro

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Pioneer DJM-S9 – Die Battlemixer-Revolution?

Nach dem Release des PLX-1000 will Pioneer erneut Standards setzen. Im Fokus des neuen DJM-S9 Mixers stehen diesmal Turntablisten und Battle-DJs, die wissen, was sie wollen. Unsere Einschätzung zum neuen Battlemixer gibt es, wie immer, nach der Pressemeldung:

Bereit für jedes Battle: Der neue 2-Kanal-Mixer DJM-S9 für Serato DJ
gibt den DJs viele Anpassungsmöglichkeiten

Willich, im August 2015: Der neue Zweikanalmixer DJM-S9 für Serato DJ gibt DJs umfassende Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung mit dem schnellen, präzisen und anpassbaren Crossfader sowie mit Performance-Pads und FX-Tasten, die sich entsprechend der persönlichen Vorlieben mappen lassen. Außerdem lässt sich der Mixer per Plug-and-play mit den vier Decks von Serato DJ integrieren und bietet DVS-Unterstützung, Beat FX, 2 USB-Soundkarten und einen schnell zugänglichen Eingangsumschalter für nahtlose DJ-Wechsel.

Der robust gebaute DJM-S9 verkraftet auch die heftigsten Scratch-Performances und passt sich dem Stil seines DJs an. Der speziell entwickelte magnetische Crossfader ist ebenso robust wie feinfühlig und bietet individuelle Einstellmöglichkeiten für Dämpfung, Direktheit, Nullwert und Überblendkurve. Die farbkodierten Performance-Pads bieten direkten Zugriff auf Loops, Cues, Samples und Rolls. Wahlweise lassen sich die Pads auch konfigurieren, um die persönlichen Serato DJ-Lieblingsfunktionen zu triggern.

Außerdem lassen sich die FX-Tasten und -Bänke individuell mit den verfügbaren 55 Serato DJ FX und 15 Onboard BeatFX belegen und mit dem Wet/Dry-Schalter in jedem Kanal aktivieren. Dank des FX On/Off-Hebels ist jederzeit der blitzschnelle Ausstieg aus der kreativen Performance möglich.

Der vielseitige DJM-S9 ist in jedem professionellen DJ-Setup zuhause. Dank der DVS-Steuerung lassen sich auch CDJs und Plattenspieler zur Steuerung von Serato DJ einsetzen; Die integrierten Effekte und die Performance-Pads lassen sich auch ohne die Software für Tap-Performances nutzen.

Der DJM-S9 wird ab Ende Oktober 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 1.799 inkl. MWST erhältlich sein. Zusätzlich wird es ab November auch die limitierte Edition in Gold unter der Bezeichnung DJM-S9-N zu einem empfohlenen Verkaufspreis von €1.899 inkl. MWST erhältlich sein – der perfekte Partner für den gleichzeitig in limitierter Edition erscheinenden Plattenspieler PLX-1000-N zum empfohlenen Verkaufspreis von € 899 inkl. MWST.

HAUPTMERKMALE DES DJM-S9

1. Robuste, feinfühlige Magvel Fader Pro für präzise Scratch-Performances
Pioneer DJ’s selbstentwickelte Magvel Fader Pro garantieren zuverlässige Rückmeldung und passen zu jedem Performance-Stil:

• Feinfühlige Bedienung mit optimaler Rückmeldung
Der Fader besitzt eine geringe Latenz und liefert schnelle und präzise Rückmeldungen, während sich der Widerstand mit dem “Feeling Adjust”-Regler einstellen lässt. Stoßdämpfende Fader-Bumper aus drei verschiedenen Materialien werden mitgeliefert, so dass sich ihr Widerstand individuell anpassen lässt.

• Robuste Bauweise für besondere Langlebigkeit
Der DJM-S9 ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Sein kontaktloser, magnetischer Crossfader und Führungsschienen aus Metall stecken intensivste Nutzung auch über lange Zeit ganz einfach weg, ohne ihre Zuverlässigkeit einzubüßen.

• Konfigurierbare Faderkurve und Umkehrung
Die Überblendkurve des Crossfaders lässt sich individuell einstellen, und mit der “Reverse”-Funktion lässt sich der Nullwert umkehren.

2. Farbkodierte Performance-Pads für Live-Performances
Die großen Performance-Pads des DJM-S9 bieten maximale Präzision und schnelle Rückmeldung. Mit den 16 farbkodierten Pads – 8 für jedes Deck – lassen sich unter anderem Hot Cues, Rolls, Slices und Loops triggern und manipulieren. Die Pads lassen sich aber auch mit anderen Funktionen von Serato DJ belegen. Der aktuelle Modus wird auf dem OEL-Display angezeigt, und den Hot Cues lassen sich in Serato DJ Pad-Farben zuweisen, um bei der Performance eine noch bessere visuelle Unterstützung zu erhalten.

3. Anpassbare Buttons bieten Zugriff auf einen großen Pool an Onboard- und Serato DJ-Effekten
Aus dem top-aktuellen Erbe des legendären Battle-Mixers DJM-909 bietet der DJM-S9 ein umfassendes Repertoire hochwertiger Effekte. Sechs Beat FX-Tasten und sechs Serato DJ FX-Tasten sowie 2 Bänke eröffnen dem DJ beispiellose Möglichkeiten.

• 15 Beat-Effekte mit erweiterter Parametersteuerung an Bord: 6 speziell zugewiesene Tasten triggern die populären Effekte Echo, Delay, Reverb, Flanger, Phaser und Trans im BPM-Beat, lassen sich aber auch individuell durch andere Onboard Beat FX ersetzen, wobei sich der zweiten Bank sechs weitere Beat FX zuweisen lassen.
• 55 Serato DJ-Effekte : 6 Buttons und eine zusätzliche Bank lassen sich mit den bevorzugten Serato DJ FX – powered by iZotope – belegen.
• Filter-Effekte: Mit einem Hoch-/Tiefpassfilter in jedem Kanal lassen sich die Effekte manipulieren. Stattdessen lassen sich aber auch andere Filter und Effekte verwenden, wie zum Beispiel Dub Echo, Noise und Pitch.
• Release-Effekte: Mit dem großen Hebel im Stil des RMX-1000 lassen sich Effekte auf den Punkt triggern oder locken und Arrrangements schnell verlassen.

4. 2 USB-Soundkarten, 4-Deck-Unterstützung und schnell zugänglicher Eingangsumschalter
Der DJM-S9 ist der ultimative Plug-and-play Serato DJ-Mixer mit gleich zwei USB-Soundkarten, wodurch zwei DJs nahtlos zusammenarbeiten können. Der Eingangsumschalter befindet sich an der Oberseite des Mixers, so dass niemand in der Hitze der Performance an der Rückseite des Mixers herumfummeln muss. DJs können bequem zwischen allen vier Serato-Decks umschalten, während die DVS-Unterstützung den DJM-S9 zum idealen Partner für DJs macht, die lieber CDJs oder Plattenspieler benutzen. Und natürlich können DJs ihre Performances gleich direkt mit der Software aufnehmen.

5. Profi-Bauweise für exakte Klangreproduktion
Der DJM-S9 ist mit den herausragenden Audioschaltkreisen des Spitzenmodells DJM-2000NXS ausgestattet. Der Stromanschluss verfügt über einen geringen Übergangswiderstand und unterstützt die Betriebsstabilität, die in lauten Clubs einfach notwendig ist.

6. Weitere Merkmale
• Mikrofoneingang mit Echo FX und hochwertigem Vorverstärker, der unerwünschte Verzerrungen eliminiert
• Clipping-Anzeige für zu hohe Eingangspegel
• Peak-Limiter gegen Verzerrungen am Master-Ausgang
• Integrierter 3-Band-Isolator (+6 dB bis -∞dB)
• Voll MIDI-kompatibel
• Einstellbare Helligkeit
• Leicht und portabel

TECHNISCHE DATEN

Software Serato DJ
Eingänge 2 x CD/Line(Cinch), 2 x Phono (Cinch)
1 x MIC(XLR & 6,3-mm-Klinke)
1 x AUX (Cinch)
Ausgänge 2 x Master Out (1 x Cinch, 1 x XLR)
1 x Booth Out (6,3-mm-Klinke)
2 x Kopfhörer-Monitor (6,3-mm-Stereoklinke, 3,5-mm-Stereoklinke)
Weitere Anschlüsse 2 x USB
Frequenzgang 20 Hz ~ 20 kHz
Klirrfaktor 0,005% oder weniger
Signal-/Rauschabstand 107 dB (USB)
MaxiAbmessungen
(B X H X T) 267 x 107,9 x 407,3 mm
Gewicht 4,6 kg

Einschätzung

Es sind seltsame Zeiten. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Vinyl-Boom und EDM- Verblödung Hype, der Controllermarkt hat langsam eine Kur nötig und ikonische Turntablism-Firmen wie Ecler oder Vestax sind Geschichte. Doch grade jetzt findet Pioneer, nach dem wenig erfolgreichen DJM-T1, zu den Turntablism- und Performance-DJs zurück. Der neue Seratomixer DJM-S9 präsentiert sich unter dem Motto “Ready for Battle” und beim Funktionsumfang wurden alle Register gezogen.

Der DJM-S9 ist der erste Zweikanal-Battlemixer mit eingebauten Serato-Interface, der nicht von Rane stammt. Es wurden sogar nicht nur eine, sondern gleich zwei Soundkarten eingebaut. Wie beim Rane Sixty-Four sind nahtlose Wechsel im Club also ein absolutes Kinderspiel.

DJM-S9-Rear

Die Effeksektion steuert zusätzlich zur Software auch die 15 eingebauten DSP-Effekte. Die Beat Effekte sind direkt über eigene Buttons erreichbar. Alternativ gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuell gewählten Effekt. Um die Effekte zu aktivieren kommen statt Buttons Kippschalter zum Einsatz, die neue Performancemöglichkeiten eröffnen. Außerdem bietet jeder Kanal einen eigenen HP/LP-Filter.

Nicht nur optisches Highlight der Midi-Funktionen sind die 16 RGB-Pads. Auf verschiedenen Ebenen werden hier beispielsweise Cue-Punkte, Samples oder Loop-Rolls getriggert. Wie bei der Effeksektion gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuellen Modus. Im hektischen Live-Einsatz könnte aber die Nähe zu den Linefadern gefährlich werden. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich darüber aber nur spekulieren. Für die Trackauswahl und Loops gibt es in jedem Kanal nochmal eine eigene Steuersektion.

DJM-S9-Top

Beim Crossfader kommt wieder das alte Mantra ins Spiel: “ein Scratchmixer ist nur so gut, wie seine Fader”. Pioneers Neuentwicklung ist magnetisch und hört auf den Namen “Magvel Fader Pro”. Verstellbare Kurve und Reverse-Funktion sind selbstverständlich vorhanden. Zusätzlich ist aber auch der Faderwiderstand direkt am Gehäuse verstellbar. Für soetwas war bisher immer ein Ausbau des Faders nötig. Als besonderer Clou sind außerdem die Bumper am Faderende austauschbar, um das Anstoßgefühl des Faders zu verändern. Ein kleines Detail für Club-DJs, eine Revolution für Turntablisten! Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem, denn die Cut-In ist leider nicht verstellbar.
Die Linefader sind nicht magnetisch, bieten aber ebenfalls eine verstellbare Kurve und eine Reverse-Funktion.

DJM-S9-Fader

Fazit

Pioneers neues Schlachtschiff hat das Potential Rane ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen. Mit so einem umfangreichen Featureset kann für 1.799€ bisher kein anderer Serato-Battlemixer aufwarten. Performance wird beim DJM-S9 groß geschrieben und um diese Aussage zu untermauen, hat Pioneer eine beachtliche Prominenz im Video zusammengebracht. Die Erwartungshaltung ist dementsprechend groß. Wenn der Mixer in der Praxis überzeugt, finden erfahrene Battle-DJs und Turntablisten hier möglicherweise ein Performance-Instrument, das allen Anforderungen gerecht wird. Und wem das allein nicht ausreicht, der bekommt den DJM-S9 gegen Aufpreis auch in Gold.

  • Verfügbarkeit: Ende Oktober 2015
  • UVP: 1.799€
  • Verfügbarkeit (Gold): November 2015
  • UVP (Gold): 1.899€
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rekordbox

PIONEER rekordbox goes DJ-Software?

Ein kleines Video sorgt für Wirbel. “rekordbox: get ready for new performance horizons” legt die Vermutung nahe, das PIONEER eine eigene DJ-Software plant. Was ein logischer Schritt wäre. Weiterlesen

Teaser: Pioneers Rekordbox wird zur DJ-Software

Pioneers Rekordbox Software funktionierte jahrelang als Archivierungssoftware, die zur Sortierung und Trackvorbereitung in Verbindung mit den CDJ-Playern genutzt werden konnte. Seit dem Erscheinen der Version 3.0, bei der ein vollständiges zweites Deck verbaut wurde, konnte man schon erkennen in welche Richtung die Reise gehen wird.

Pioneer hat heute den obigen Teaser rausgehauen, in dem neue Features angepriesen werden. Neben einem Sampler und einer separierten Effekteinheit ist auch das Deck-Layout überarbeitet worden und passt sich nun der aktuellen Hardware wie z.B. dem DDJ-SX oder XDJ-1000 an. Damit steht mehr oder weniger fest, dass Rekordbox zu einer vollwertigen DJ-Software wächst.

Rekordbox Deck

Deck mit Performancepads

Pioneers DDJ Controller Serie ist bereits seit der Koop mit Serato mit den Performance Pads ausgestattet. Das neue Rekordbox übernimmt dieses Feature 1:1.

Rekordbox Sampler

Rekordbox Sampler

Der Rekordbox Sampler ähnelt dem SP1 Sampler aus Serato DJ und scheint mit 16 Slots genügend Ladekapazität zu liefern, um auch in der Profiliga mitspielen zu können.

Rekordbox Effekteinheit

Rekordbox Effekteinheit

Die Effekteinheit ähnelt ebenfalls der aus Serato DJ. Man kann entweder 3 Effekte in Kette schalten und verzichtet damit auf eine erweiterte Effektsteuerung oder man wählt ein Effektslot mit einer erweiterten Parametern. Das Routing (links) verrät uns, dass es insgesamt 4 Decks geben muss.

Rekordbox GUI

Rekordbox GUI-Switch

Damit die Rekordbox Oberfläche am Ende nicht zu überladen wird, scheint es für die einzelnen Bereiche Screensetup-Buttons zu geben. Und sofern sich der “Mixer” Button nicht als Scherz erweist kann man spätestens hier davon ausgehen, dass Rekordbox zu einer vollständigen DJ-Software mit internem Mixer mutiert.

Einschätzung

Es ist der einzig logische Schritt den Pioneer gehen kann. Eine eigene vollständige DJ-Software zu haben, die sich sowohl auf Stand-Alone Geräten wie dem XDJ-RX betreiben lässt oder im Verbund mit einem Pioneer DJ-Controller auf einem Computer läuft, ermöglicht es, sich aus der Abhängigkeit von Software Firmen zu lösen. Wenn das neue Rekordbox mindestens so gut wird wie Serato DJ oder Traktor Pro, dann wird dies ein Meilenstein werden, der die restliche DJ-Industrie zum Umdenken zwingen wird. Denn was kann man nun einer Firma entgegen setzen, die Hardwareseitig seit vielen Jahren die DJ-Szene sowohl im Einsteiger, als auch im Pro prägt und nun mit einer eigenen Software in die Unabhängigkeit wandert? Oben drauf wird Rekordbox noch den Sprung vom Einsteiger zum Profi fließend machen, denn wer als Rookie schon mit Pioneer digital auflegt, wird später nicht auf eine andere Software umsteigen müssen. Letztendlich sind das erst ein mal Vermutungen. Nach dem offiziellen Rekordbox Release wird sich zeigen wie gut es funktionieren wird und wo sich Abstriche zur Konkurrenz aus Berlin und Auckland abzeichnen. Und letztendlich entscheidet der User selbst, ob er ein Komplettset wählt oder sich sein Setup aus verschiedenen Komponenten zusammenstellt.

Und worin werden sich Traktor Pro, Serato DJ und Virtual DJ noch differenzieren?

Bei Native Instruments wird man sich vermutlich weiter auf das neue STEMS Format konzentrieren. Serato DJ hat nach wie vor weltweit seine Stärke im DVS-Markt und bietet zusätzlich, wie Virtual DJ auch, ein Video-Mixing Feature an.

 

Was denkst Du über Rekordbox als vollständige DJ-Software? Und gibt es etwas, dass ich nicht bedacht habe?

Neu: Pioneer HDJ-1500 N – DJ-Kopfhörer in Gold

DJ-Kopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Und Pioneer hat auch DJ-Kopfhörer im Sortiment. Nun auch im Bling-Bling-Style. Wie toll dieser Kopfhörer ist, verrät euch die Pressemitteilung von Pioneer:

Pressemitteilung:

Pioneer DJ erweitert die beliebte Kopfhörerserie HDJ-1500 um ein umwerfendes Modell in der Farbe “Gold”. Makellose Klangreproduktion, höchster Tragekomfort und ausgezeichnete Haltbarkeit sind ja bereits Standard – und jetzt können DJs sogar aus vier Farben wählen: Gold, Schwarz, Silber und Weiß.

Dank der leistungsstarken 50-mm-Treiber mit Seltene-Erden-Magneten und 38-μm-Membranen brilliert der HDJ-1500 mit klaren, präzisen Mitten und Höhen sowie satten, sauberen Bässen und herausragendem Klang auch bei hohem Pegel. Die einzigartige, innovative Schallisolierungskammer an der Bassreflexöffnung bewirkt eine nahezu vollständige Unterdrückung der Hintergrundgeräusche, während die robuste Leichtbauweise, die in Gelenken aufgehängten Ohrmuscheln und die austauschbaren Ohrpolster für maximalen Komfort auch bei sehr langen Sets sorgen.

Hauptmerkmale des Kopfhörers HDJ-1500

  • Erhältlich in Gold, Schwarz, Silber und Weiß
  • 50-mm-Treiber
  • Bahnbrechende, exklusive Schallisolierungskammer
  • Kopfband und Aufhängung aus einer leichten, robusten Magnesiumlegierung
  • Komfortable Ohrpolster aus Urethanschaumstoff (Memoryfoam) (durch die separat erhältlichen, ohrumschließenden Ohrpolster HDJ-EP01 ersetzbar)
  • Einseitig zugeführtes, leicht austauschbares Anschlusskabel
  • Inklusive Transportbeutel

Der HDJ-1500-N in Gold ist ab August zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 199.- inkl. MWST erhältlich.

Einschätzung

Wenn Frauen Handtaschen zu ihrem jeweiligen Outfit sammeln dürfen, dann sollte der DJ von Heute zumindest sein Zubehör farblich an seinen Style anpassen können. Passend zum Zahngold, der goldenen Rolex und meinen Lowrider Felgen habe ich mich soeben verliebt.

Swaglevel: 9 von 10 Punkten (aber nur weil kein “b” drauf ist und sie noch nicht jeder trägt.)

 

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Neu: Pioneer RM-05 & RM-07 Studiomonitor, Musikmesse 2015

Nachdem Pioneer mit der S-DJ Serie Lautsprecher für den DJ rausgebracht hat, folgen nun mit den RM-Boxen die Studiomonitore für den Producer.

Pressemitteilung:

Klar und Präzise. Pioneer DJ bringt die RM-Serie heraus: Professionelle Studiomonitore mit koaxialen HD-Treibern

14. April 2015: Pioneer DJ greift auf seine langjährige Erfahrung in der Lautsprecherentwicklung zurück und bringt die RM-Serie heraus, eine Reihe koaxialer Aktivlautsprecher für professionelle Tonstudios. Bestehend aus hochwertigen Audiobauteilen in Studioqualität liefern die Lautsprecher RM-05 und RM-07 einen neutralen Klang mit klarer Trennung in allen Frequenzen. Das macht sie zu idealen Begleitern für das Nahfeld- Monitoring von hochauflösenden Klängen.

Bei der RM-Serie kommen koaxial angeordnete Treiber der weltweit geschätzten Pioneer- High-End-Marke TAD1 zum Einsatz, um sicherzustellen, dass der Klang von Hoch- und Tieftöner exakt vom gleichen Punkt abstrahlt. Das führt zu einem sehr präzisen Klangbild. Der Aramidfasertieftöner und das “Front-loaded” Bassreflexsystem mit gerillten Reflexkanälen sorgen für einen sauberen Bass, während der Aluminium-Hartkalottenhochtöner Frequenzen bis zu beeindruckenden 50 kHz sauber abbildet.

Die robusten Gehäuse aus Aluminiumguss sehen nicht nur gut aus, sondern weisen auch hervorragende Klangeigenschaften auf. Die geschwungenen Linien helfen, Resonanzen zu eliminieren, während ein selbst entwickeltes Resonanzrohr stehende Wellen reduziert und die Qualität der Bass- und Mittenwiedergabe verbessert. Dank ihres 3-Band-EQ und verschiedener Eingänge bieten die Lautsprecher im Studio eine optimale Mischung aus Flexibilität und einfacher Verwendung.

Die Profi-Studiomonitore RM-05 und RM-07 werden ab Juni 2015 erhältlich sein. Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis wird bei EUR 549,- (RM-05) bzw. EUR 729,- (RM-07) je Lautsprecher inkl. Mehrwertsteuer liegen.

Sehen Sie sich das offizielle Einführungsvideo zur RM Serie an oder informieren Sie sich hier genauer www.pioneerproaudio.com.

DIE RM-SERIE IM DETAIL

  1. Koaxiale HD-Treiber für präzise Ortung. Die koaxial angeordneten HD-Treiber stammen von Pioneers renommierter High-end- Marke TAD. Tief- und Hochtöner befinden sich auf exakt der selben Achse, um ein präzises Ansprechen über alle Frequenzbereiche zu gewährleisten. Ein neu entwickelter “Wave-Guide” minimiert Interferenzen zwischen den Treibern, um einen originalgetreuen, neutralen Klang mit exzellenter Trennung zu produzieren. Perfekt für das Nahfeld- Monitoring in einem Profistudio.
  2. 50-kHz-Hochtöner für präzise, extrem hohe FrequenzenDer 1.5″ (3 cm). Aluminium-Hartkalottenhochtöner wurden unter Anwendung spezieller, den Frequenzgang erweiternder Technologien2 von Pioneer entwickelt. Form und Materialien der Membran wurden optimiert, um die Höhen extrem präzise und bis in die höchsten Lagen zu reproduzieren.
  3. “Front-Loaded” Bassreflexsystem mit innovativen Reflexkanälen für weiche, saubere Bässe. Die Lautsprecher RM-05 und RM-07 sind mit Aramidfaser-Tieftönern ausgestattet, um eine solide und kraftvolle Basswiederagbe zu gewährleisten. Außerdem reduzieren das “Front-Loaded” Bassreflexsystem und die innovativen, gerillten Reflexkanäle den Luftwiderstand – selbst, wenn die Lautsprecher direkt vor einer Wand aufgestellt sind.

Pioneer RM-Serie

  1. Robustes Aluminiumgussgehäuse mit geschwungenen Linien für herausragende Klangqualität. Die extrem robusten Gehäuse der RM-Serie werden im Aluminiumguss gefertigt und bieten eine hervorragende Resonanzdämpfung in allen Frequenzbereichen. Die geschwungene Oberfläche der Gehäuse unterstützt die Stabilität und reduziert Schallbeugungen. Außerdem sieht sie gut aus und macht sich im Studio hervorragend.
  2. Das AFAST3 Resonanzrohr reduziert stehende Wellen und sorgt für eine klare Wiedergabe im Tief- und Mitteltonbereich
    Die von Pioneer patentierte AFAST-Technologie reduziert Stehwellen drastisch. Diese können im Tief- und Mitteltonbereich einen dumpfen Klang erzeugen. Ein spezielles Resonanzrohr im Gehäuse absorbiert die stehenden Wellen und sichert eine originalgetreue Reproduktion der Tief- und Mitteltöne.
  3. Tief-/Mittel-/Hochton-EQ für mehr Flexibilität und Kontrolle
    Dank des 3-Band-EQ (Low/Mid/High) lassen sich die Lautsprecher maßgeschneidert anpassen. Zusätzlich bietet der EQ vier Voreinstellungen für verschiedene akustische Szenarien.
  4. Weitere Details
    1. Maßgeschneiderte Class-AB-Bi-Amps sichern eine ausgeglichene Lastverteilung über alle Frequenzbereiche
    2. Die Netzteile mit exklusiven Toroid-Transformatoren garantieren einen großen Signal-/Rauschabstand und geringste Verzerrungen
    3. Die Clipping-Anzeige schützt den Lautsprecher vor zu hohen Eingangspegeln
    4. Verschiedene Anschlüsse (XLR und CINCH)
    5. Auto-Standby-(Ein/Aus)-Funktion

pioneer rm technische Daten

 

DJing und Producing liegen nah bei einander, so dass es für Pioneer Sinn macht auch etwas im Studio-Bereich anzubieten. Es gibt zwar einen riesigen Markt an Monitorboxen, aber es gibt nicht viele, die sich eines Koaxialtreibers bedienen, d.h. der Hochtöner sitzt praktisch in der Mitte des Tieftöners und soll dafür sorgen, dass der Schall aus einer Richtung kommt. Ob das gut oder Firlefanz ist, darüber kann man sich streiten. Letztendlich sind Studiomonitore da, um möglichst ohne Verfälschung detailliert alle Frequenzbereiche wiederzugeben, damit man weiß, wo man sich mit seinem Mix befindet. Ehrlichkeit geht also vor Gut-Klingen. Ob die Pioneer RM-Serie es drauf hat kann man am besten in einem A-B Vergleichstest erörtern. Die Frankfurter Musikmesse wird dazu wahrscheinlich der falsche Ort sein. Ich bin aber neugierig, wie sie sich gegenüber meinen KRK VXT6 verhalten.

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Preise

RM-05: 549.-

RM-07: 729.-

Lieferzeit: Juni 2015

Zur Herstellerseite

 

Neu: Pioneer xDJ-HUB – Das ultimative USB-HUB für DJs?

Kaum ein andere DJ-Technik Hersteller ist in der Lage so schnell und oft auf Veränderungen des Marktes zu reagieren wie Pioneer. Es ist nur ein paar Wochen her, als Apple sein neues Macbook vorstellte und DJs sich fragten, ob es sich zum Auflegen eignen würde. Auch ich hatte Zweifel, dass man mit nur einem USB-Anschluss als Digital DJ auskommt, bis ich die nachstehenden Bilder in meiner Inbox fand. Kurz vor der Musikmesse in Frankfurt stellt Pioneer nun ein USB-Hub für DJs vor, dass mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt.

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Das Pioneer xDJ-Hub liefert nicht nur eine große Zahl an klassischen USB Typ A Anschlüssen, sondern dient mit den beiden USB-C Anschlüssen auch gleichzeitig als USB-Adapter. Dadurch könnten gleich 2 DJs jeweils mit dem neuen Macbook am Set auftauchen und sich einklinken. Die goldene Optik birgt zu dem nicht nur das Gefühl von Robustheit, sondern schmiegt sich auch an das Design des neuen MacBooks an, welches unter den 3 Varianten auch in Gold erhältlich sein wird.

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Ein weiteres Highlight des Pioneer  xDJ-Hub scheint seine Größe zu sein, denn damit dient es als Abstellfläche für Controller und andere Gerätschaften. Stellt man sich das Ganze in einer Clubumgebung vor, so wäre es durchaus möglich, dass Pioneer hier erneut einen Standard schafft, den es vorher noch nicht gegeben hat. Stellt sich halt die Frage, was man mit mit so vielen USB-Anschlüssen anstellt? Ein Screenshot aus dem Manual verrät es uns.

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Fazit

Auch wenn es von offizieller Seite bisher keine Bestätigung gibt, so sieht das xDJ-Hub doch sehr vielversprechend aus. Es löst nicht nur das Anschluss-Problem, welches zukünftige DJs mit einem Macbook befürchteten, sondern bietet darüber hinaus auch Problemlösungen für die Zukunft und allerlei Nebensächlichkeiten, denen man im DJ-Alltag begegnet. Ich weiß gar nicht wie oft ich beim Auflegen schon gefragt wurde, ob man mal kurz sein Smartphone an meinem Laptop aufladen kann. Mit dem xDJ-Hub könnte man gleich mehrere USB-Geräte aufladen. Sogar den PS4-Controller, der bei jeder After Hour generell leergezockt ist könnte man in weiser Voraussicht mit neuer Energie versorgen. Da scheint Pioneer mal richtig mitgedacht zu haben. Hut ab!

Preis & Lieferzeit: noch unbekannt

 

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GEMA Yacast Monitoring

Die GEMA und die Gerechtigkeit

Eine junge Strophe im alten Lied. Die GEMA hat bei ihrem Projekt des “Diskotheken-Monitorings” einen neuen Partner. Aber noch immer die gleichen Probleme. Weiterlesen

Pioneer XDJ-1000 test

Review – PIONEER XDJ 1000

CDs sind Neunziger. Der neue “Multi Player” von PIONEER kommt ohne aus. Dafür hat er andere Stärken. Dieses Review erklärt welche das sind. Weiterlesen

Einsteiger Wissen Controller

FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 4)

Sie sind vermutlich zahlreicher als Plattenspieler und haben es trotzdem nicht geschafft diese flächendeckend in Clubs zu verdrängen: Controller. Das Thema im vierten Teil unserer Reihe für DJ-Beginner. Weiterlesen

Serato DJ Club Kit – liefert neue DVS-Mixer, NAMM 2015

Neben zahlreicher neuer Serato kompatibler Hardware stellte Serato ein neues Software-Bundle vor. Das Serato Club Kit ist eine Software Lizenz von Serato DJ und dem DVS-Expansion Pack. Letzteres dient zur Freischaltung der DVS-Funktion von lizensierter Hardware. Das Software Bundle soll es im Serato-Shop für $169.- geben. Mit dem Erscheinen des Bundles wurden auch gleichzeitig neue Kompatibilitäten promotet. Mit dem Serato Club Kit werden demnächst die folgenden Mixer DVS-fähig, d.h. durch ihre interne Soundkarte wird kein externes DVS-Interface mehr benötigt.

Serato-DJ-Club-Kit

  • Pioneer DJM-850
  • Pioneer DJM-900NXS
  • Allen & Heath Xone:DB2
  • Allen & Heath Xone:DB4

Fazit

“Wie cool ist das denn bitteschön?” werden sich jetzt bestimmt einige Fragen. Und in der Tat, ich gehöre auch dazu. Und oben drauf gibt es bei Allen & Heath noch den Xone:K1, der ebenfalls mit dem Club Kit kompatibel wird. Dieser Schachzug von Serato ist nicht nur eine wesentliche Vereinfachung für viele Club DJs, sondern auch eine ordentliche Breitseite gegen Native Instruments, die bis jetzt mit Traktor Scratch keine clubtaugliche Lösung im 4-Kanal Format vorweisen können. Und mit den oben genannten renommierten Club-Mixern wird man Wohl oder Übels dieses Feld räumen müssen. Aber vielleicht juckt das NI auch gar nicht, denn “The Future of DJing” liegt ja wahrscheinlich wo anders. Ich bin gespannt welche Mixer mit integriertem Audio-Interface noch hinzu kommen!

Serato Club Kit

Pioneer HRM-7

Neu: Pioneer HRM-7 – Von den Decks ins Studio, NAMM 2015

Pioneer wagt sich zur diesjährigen NAMM über die DJ-Frontlinie hinaus und steigt mit einem paar Kopfhörer ins Studio-Geschäft ein. Bevor ich in die Details gehe, gibt es wie immer die Pressemitteilung:

Studio-Sound mit dem professionellen neuen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer – saubere Klangreproduktion und ultimativer Komfort für Produzenten

21. Januar 2015: Pioneer DJ stellt mit dem professionellen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer das erste Produkt einer neuen Serie professioneller Studio-Produkte vor, die einen akkuraten und neutralen Klang für Dance-Music-Produzenten liefert. Beim HMR-7 kommen komplett neu entwickelte 40-mm-HD-Treiber zum Einsatz, die hochauflösend und neutral bis 40 kHz arbeiten. Doppelte Luftfluss-Kammern und eine Dämpfungsstruktur im Ohrmuschelgehäuse sorgen zudem für einen satten Bassbereich. Die komplett das Ohr umschließenden Ohrpolster bieten eine optimale Schallisolierung und sind genügend groß, um ein weites Klangbild mit guter Klangseparation zu ermöglichen. Dank des frei einstellbaren Kopfbandes und den Memory-Schaumstoff-Ohrpolstern mit Velour-Überzug lässt sich der HRM-7 komfortabel und auch über längere Zeit sehr angenehm tragen.

Der HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer ist ab Ende März 2015 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro erhältlich.

Weitere Infos unter http://pioneerproaudio.com/en/studiomonitors/studioheadphones/hrm_7.html
oder im HRM-7-Video unter http://youtu.be/2vyYERaFO-4.

HRM-7 KOPFHÖRER IM DETAIL

1. Neue HD-Treiber für akkurate Wiedergabe von Frequenzen bis zu 40 kHz
Der HRM-7 produziert mit seinen neu entwickelten 40-mm-Treiber einen kristallklaren, hochauflösenden Klang bis zu 40 kHz.

2. Die Ohrmuschelgehäuse wurden so konstruiert, dass Außengeräusche wirkungsvoll abgeschirmt werden und der eigentliche Klang voll zur Geltung kommt
Dank dieser Konstruktionsweise bilden die Ohrmuscheln einen größeren Raum um das Ohr, was zu einem breiteren Klangbild mit einer besseren akustischen Unterscheidbarkeit der Signale führt. Die vollständig geschlossene Bauweise verbessert zudem die Schallisolierung und reduziert Nebengeräusche.

3. Der optimierte Luftfluss und die robuste Struktur liefern einen sauberen und akkuraten Bass
Doppelte Luftkammern in den Ohrmuschen verbessern den Luftfluss und liefern so einen besseren Bassbereich. Eine dreilagige Dämpferstruktur eliminiert zudem unerwünschte Resonanzen, was zu einer deutlich sauberen Abbildung von mittleren und tiefen Frequenzen führt.

4. Memory-Schaumstoff-Ohrpolster mit Velour-Überzug sorgen für Komfort und echten Klanggenuss
Die großen Ohrpolster sind aus einem Hybrid-Memory-Schaumstoff gefertigt, der für einen sicheren und komfortablen Halt sorgt. Das garantiert einen optimalen Luftfluss um die Ohren für ein akkurates Klangbild beim Monitoring. Ein weicher Velour-Überzug wurde aufgrund der überragenden Materialeigenschaften für den Studiobetrieb ausgewählt.

5. Frei einstellbares Kopfband und flexible Ohrmuscheln für entspanntes langes Arbeiten
Das frei einstellbare Kopfband und die flexiblen und ergonomisch designten Ohrmuscheln sorgen dafür, dass der Kopfhörer perfekt auf dem Kopf sitzt und auch bei langen Sessions im Studio höchsten Tragekomfort bietet.

6. Kommt mit praktischem Zubehör
Der HRM-7 wird geliefert mit:

• Abnehmbares 1, 2 m Spiralkabel und 3 m gerades Kabel
• Ersatz Velour-Ohrpolster
• Vergoldeter 6,3 mm Stereoklinkenadapter

SPEZIFIKATIONEN

Art Komplett geschlossener dynamischer Kopfhörer
Frequenzgang 5 ~ 40.000 Hz
Impedanz 45 Ω
Ausgangsschalldruckpegel 97 dB
Maximale Eingangsleistung 2,000 mW (JEITA)
Treiberdurchmesser φ 40 mm, dynamisch
Verbindungskabel 1,2 m Spiralkabel (3 m im ausgezogenen Zustand)
3 m gerades Kabel
Stecker φ 3,5 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Gewicht 330 g (ohne Kabel)
Zubehör φ 6,3 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Ersatz Velour-Ohrpolster

Einschätzung

Der Frequenzbereich von 5-40.000 HZ macht auf dem Papier ordentlich Eindruck. Wenn man sich vor Augen (bzw. Ohren) führt, dass das menschliche Gehör nur von 20-20.000 HZ arbeitet, relativiert sich das Ganze ein wenig. Die zusätzlichen 20.000 HZ lassen dich deine Musik also eigentlich nicht besser hören … oder doch? Durch das enorm große Spektrum können die Treiber im hörbaren Frequenzbereich theoretisch weitaus effektiver und ohne Verzerrungen arbeiten.
Mit den Basskammern hat Pioneer schon bei einigen DJ-Kopfhörern Erfahrung gesammelt. Der Bass des kleinen DJE-1500 In-Ear-Monitors war im Test durchaus beeindruckend. Doch der Grat zwischen analytisch genau und überpräsent ist sehr schmal.
Leider war der HRM-7 auf der NAMM nur unter Glas zu sehen. Trotzdem sehe ich dem Tragekomfort optimistisch entgegen. Die Verwendung des Memory-Schaumstoff hat sich bereits bei den In-Ear-Monitoren voll ausgezahlt. Sowohl beim Komfort, als auch bei Klang und Abschirmung.
Sehr schön ist auf jeden Fall, dass das Zubehör nichts vermissen lässt. Zwei verschiedene Kabel, ein Klinkenadapter und sogar ein Paar Ersatzpolster sind ab Werk dabei.

Fazit

Der vielversprechende Kopfhörer bildet nur das erste Produkt in der neuen Studio-Reihe. Dabei baut Pioneer auf den bisherigen Erfahrungen im Kopfhörer-Segment auf. Die Chancen stehen also gut, dass der Exkurs in die Studiowelt gelingt. Vielleicht bekommen wir zur Musikmesse schon weitere Produkte zu sehen. Bis dahin ist der HRM-7 auch im Handel erhältlich.

Pioneer XDJ-RX Controller Rekordbox

PIONEER Stand Alone Controller

PIONEER kündigt mit dem XDJ-RX einen Stand Alone Controller für Recordbox an, der ganz nebenbei auch noch andere DJ-Software* steuern kann. Weiterlesen

Rückschau nach vorn: Pioneer XDJ-Z – DJing 2015?

DJ Barrio Katz (Dresden)

DJ Barrio Katz (Dresden)

In diesem Gastbeitrag gibt uns Ole von Salection.de nicht nur eine Rückblende auf die wichtigsten Entwicklungsetappen in der DJ-Technikgeschichte, sondern erlaubt uns auch einen Blick in seine persönliche Glaskugel. Als DJ und Veranstalter ist Ole aka Bario Katz teil der Dresdner Subkultur. Mit Salection.de hat er jahrelang Erfahrungen im DJ-Equipment-Handel gesammelt und betreibt unter gleicher URL einen Blog mit viel Herzblut. Ich persönlich bin ein großer Fan seiner ostalgischen Bildsprache und einer Wortwahl, die mich, zwischen den Zeilen gelesen, durch eine gesunde Mischung aus Reflexion und Zynismus, immer wieder zum Schmunzeln bringt. >>Salection Blog

 

Es war einmal…

der DJ und der technische Fortschritt, ein ungleiches Paar. Tief drinnen schlägt das Herz für Vinyl, selbst bei denen, die noch nie eine Schallplatte gekauft haben. It `s magic. Der DJ und die Vinyl, das sind die beiden, die eigentlich Hochzeit feiern sollten. Für die schlugen schon fast die Glocken. Doch es kam anders. Spulen wir mal zurück…

Apropos spulen: Für Schallplattenunterhalter im Osten lange Zeit das, was im Westen das Auflegen der Nadel auf eine Platte war. Aus Mangel an Turntables behalf man sich mit Spulentonbändern und Kassettendecks. Der Pitch wurde mit einem Schraubendreher geändert und gescratcht wurde später auch irgendwie. Ging ja nicht anders, so ohne Schallplatten. Da hatte der Ossi keine Wahl. Nach 89 kam direkt die CD und es kam ein Mixer von Pioneer. Drei Buchstaben, drei Zahlen. DJM-500, aus heutiger Sicht eine Missgeburt von Mixer. Damals allgegenwärtig und der Grundstein für ein Monopol. Das Wort dafür war noch nicht geboren: Clubstandard.

Pioneer DJM-500

Pioneer DJM-500

 

In Holland erfand man derweil eine Art Methadonprogramm für Vinylsüchtige. Final Scratch, ein digitales Vinylsystem. MP3s auf dem Rechner, gesteuert durch Schallplatten. Zu verrückt für die meisten DJs – vorerst. Wie soll man denn ohne Cover die Songs raussuchen? Wenig später stand in jeder DJ-Booth ein Laptop und noch etwas später auch mehrere, wenn es mehrere DJs gab. Zwei Plattenspieler, ein Mixer, ein Rechner – ein unschlagbares Quartett. Nur teuer. Müsste man billiger realisieren können. Volle Kontrolle und alles in einem Gerät. Könnte man Controller nennen.

Stanton Final Scratch 1

Stanton Final Scratch 1

Solche Gedankengänge gab es vermutlich bei Numark oder Hercules, aber nicht bei Pioneer. Die hatten damit zu tun die Mixerpalette auszubauen und nebenher die Plattenspieler durch CD-Player zu ersetzen. Auch hier: Clubstandard. Möglichst hochpreislich. Software und Controller? Sollen die anderen machen. Das sehen die DJs eh mit Skepsis – vorerst. Auflegen ohne drehende Platten? Wie soll denn das gehen? Wenig später stand … in jedem Kinderzimmer ein Controller. Von mir aus auch auf einer Geburtstagsparty oder bei Tanzabenden, durchgeführt von den Kollegen der mobilen Zunft. Aber Controller in Clubs? Wie soll`n das aussehen, wenn nicht PIONEER dran steht. Moment mal.

Mittlerweile hatte Pioneer eine Allianz mit Serato geschmiedet. Serato – Inbegriff einer DJ-Software und im stetigen Zweikampf mit einer Berliner Company, die beschlossen hatte nicht jeden mit ihrem Traktor fahren zu lassen. Hardware baut Native Instruments, so der Name der Firma, selber. Anders als Serato, die aber mit Pioneer zeigen wie man schnell Hardware baut. In allen Preisklassen und Varianten. Aber noch immer kein Clubstandard. Weil …?

Ja warum eigentlich? Weil die DJs nicht ran wollen? Oder die Clubs? Weil gar das Publikum Einwände hätte? Oder weil es noch immer kein wirklicher Ersatz für Turntable und Mixer ist? Weil der CD-Player alles kann? Oder wegen dem störanfälligen Rechner? Viele Fragen, keine Antwort und Erklärungsansätze, so zahlreich wie die Definitionen von Deejay…

Pioneer scheint eine Art Raster aufgebaut zu haben, um diese Nuss zu knacken. Ersten Versuchen mit Controllern folgten CD-Player, die Software steuern konnten. Pioneer baute Controller, die CD-Player und Mixer in einem Gerät vereinten – nur eben ohne CD-Slot. Und ohne Display. Später dann auch mit Displays. Immer schön nach Alphabet. DDJ-SB, SR, SX, SZ. Der vorerst letzte Versuch trägt die Bezeichnung XDJ-1000 und ist eine Art Desktop CD-Player ohne Laufwerk. Dafür mit Touch Display und der Fähigkeit sowohl von USB-Devices, als auch via Netzwerk Musik zu spielen. Und auch als Controller für eine Software zu fungieren. Was sagt der DJ? Der ist skeptisch – vorerst.

Pioneer XDJ-Z

Wo ein XDJ-1000 ist, ist ein XDJ-2000 nicht weit und wenn es einen XDJ-1000 gibt, könnte man auch zwei davon mit einem Mixer verbinden. Arbeitsname: XDJ-Z. Eine Mutation aus dem DDJ-SZ und dem XDJ-1000. Oder auch aus der 2000er Nexus-Serie, ohne Laufwerk. Dafür mit Displays und mit geräteeigenem Betriebssystem. All In One. Kein externer Rechner mehr. Könnte aussehen wie auf dem Bild. Aber hätte Pioneer damit Chancen auch einen Clubstandard zu setzen? Ich bin skeptisch, vorerst.

Pioneer XDJ-Z

Pioneer XDJ-Z

Mit seinen Jogwheels setzt ein potentieller XDX-Z zu klassisch an. Für Mobil-DJs ohne Frage interessant. Aber warum sollte sich ein solches Gerät im Club durchsetzen, wenn es ähnlich konzipierte Vorgänger nicht taten? Wegen der Displays und dem Spielen direkt vom Stick und aus der Cloud? Gab es alles irgendwie schon, nur nicht in der Kombination. Da wirkt Pioneer wie eine italienische Eisdiele. Zwei Kugeln Zitrone mit Karamell und Krokant, im Waffelbecher. Keine Revolution. Mut zum Leberwursteis mit Hanfsamen, auf Pumpernickel! Was in etwa so ungewöhnlich ist, wie der Weg den Native Instruments mit dem Kontrol S8 geht. Ein Weg weg von Jogwheels und dem Mischen von zwei Tracks, hin zum Liveremix. Da sehe ich eher eine Zukunft. Für die meisten DJs aber zu verrückt. Vorerst. Welches Eis würde wohl besser abverkaufen?

Meine Prognose

Kleinere Hersteller werden nachbauen was Pioneer baut. Pioneer wird die Eisvarianten durchkombinieren und auch was ins Sortiment nehmen, was dem Kontrol S8 ähnelt. Dafür muss Serato schauen was Native macht und Native muss Vorarbeit leisten, um DJs vom “ Live Remixing“ zu überzeugen. Die DJs sind natürlich skeptisch. Irgendwann stehen vielleicht auch paar, vom Jogwheel befreite, Controller in der DJ-Booth. So wie einige XDJ-Z. Was sich ändern könnte ist die Musikquelle. Direkt aus der Wolke. Als Ausgleich gibt es 90er Jahre Technoparties mit Vinyl only und Veranstaltungen, die darauf hinweisen, dass sich der DJ tatsächlich mehr mit Musik als mit Technik befasst. Kurz: alles bleibt wie es ist. Vorerst.

 Und was denkst Du über den XDJ-Z?

Neu: Pioneer XDJ-1000 – Mediaplayer-Deck ohne CD-Laufwerk

Pioneer stellt mit dem XDJ-1000 einen modularen Mediaplayer auf der Basis des CDJ-2000NXS vor, der gänzlich ohne CD-Laufwerk auskommt. Die Musik kommt dann entweder vom USB-Stick oder direkt per LAN vom Rekordbox-Rechner. Damit ist der CDJ-1000 komplett auf Digital eingestellt und leitet einen Richtungswechsel in Pioneers Clubequipment ein.

Pioneer XDJ-1000

Pioneer XDJ-1000

Hier die Worte von Pioneer:

Digitaler Fokus: Pioneer DJ präsentiert mit seinem ersten reinen USB-Player mit Touchscreen die kompromisslose Alternative für Digital-DJs

  1. November 2014: Digital-DJs können mit dem neuen XDJ-1000 ihren kreativen Horizont erweitern. Er ist das erste Modell einer neuen Serie aus reinen USB-Playern, die nahtlos mit rekordbox™ zusammen arbeiten. Pioneer DJs erster Player dieser Art bietet einen Touchscreen, das vertraute Layout sowie eine Vielzahl an Pro-DJ Performance-Features. Damit ist der XDJ-1000 das perfekte Werkzeug für den Schritt vom Bedroom-DJ in den Club.

Eine große und vollfarbige LCD-Touch-Anzeige gibt DJs intuitive Kontrolle an die Hand. Die interaktive Benutzeroberfläche ist in drei Bereiche (Browse, Play und Perform) unterteilt, auf die man direkten Zugriff hat. Viele Funktionen stammen aus dem Top-Modell CDJ-2000NXS, darunter die 206 mm großen Jog-Wheels, der Slip-Modus, Quantize und Beat-Sync. Dazu kommen die neuen Funktionen „Quantized Beat Jump“ und „Loop Move“, mit deren Hilfe DJs in einem Loop spontan 1, 2 oder 4 Takte vor- oder zurückspringen können.

Der XDJ-1000 revolutioniert die Art, wie man Song-Dateien durchsucht: DJs können dazu die virtuelle Tastatur über den Touchscreen bedienen, um direkt bestimmte Suchbegriffe einzugeben. Die Ergebnisse der Suche lassen sich intuitiv über den Touchscreen oder mit dem großen Drehrad durchstöbern. Über die rekordbox-Software für PC und Mac, bzw. die rekordbox-App für iOS- und Android-Geräte können DJs zudem Tracks analysieren und vorbereiten. Der XDJ-1000 stellt alle Infos zu den jeweiligen Tracks übersichtlich dar, darunter die Wellenformdarstellung mit Zoom, den Beat-Counter, Phasenanzeige und die Tonhöhnen-Analyse. Zudem bekommen DJs sofort Zugriff auf vorbereitete Cues, Loops und weitere individuelle Einstellungen. Für eine bessere Übersicht lassen sich Playlisten auch farblich kodieren und die USB-Anschlüsse leuchten in der jeweiligen Farbe, sobald man ein kodiertes Speichermedium dort anschließt. So weiß man sofort, welche Playliste sich auf dem jeweiligen USB-Speichermedium befindet.

Der XDJ-1000 ist der erste Pioneer DJ-Player ohne CD-Laufwerk und trifft genau die Bedürfnisse einer ständig wachsenden Zahl von DJs, die einen reinen USB-Player mit allen Performance-Möglichkeiten suchen. Natürlich ist der neue Player kompatibel mit KUVO – Pioneer DJs Community, über die DJs Club-Besucher mit Live-Set-Informationen in Echtzeit versorgen können – und damit ein absolutes Muss für jeden DJ der nächsten Generation.

Der XDJ-1000 ist ab Ende November 2014 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 999 Euro erhältlich. Im Lieferumfang befindet sich ein kostenloser Download für rekordbox (PC/Mac). Die rekordbox-App steht im App-Store (iOS) oder bei Google-Play (Android) kostenfrei zum Download bereit.

FEATURES XDJ-1000

  1. Große Vollfarb-Anzeige mit intuitiver Benutzeroberfläche

Der 7 Zoll Vollfarb-LCD-Touchscreen eröffnet DJs die instinktive Steuerung und unendliche Kreativität. Die aufgeräumte und übersichtliche Benutzeroberfläche ist in drei Bereiche unterteilt: Browse, Play und Perform. So haben DJs immer alle benötigten Features im Blick und können direkt darauf zugreifen.

  1. Schnelleres Suchen und Finden von Tracks mit Tastatur und Suchbegriffen

Die Browse-Funktion ist so schnell, wie nie zuvor. Über die virtuelle Qwerty-Tastatur lassen sich auf dem Touchscreen Suchbegriffe eingeben. Die Ergebnisse der Suche lassen sich dann intuitive über den Touchscreen oder mit dem großen Drehrad durchstöbern. DJs haben zudem die Wahl, wie die Tracks angezeigt werden: Als Liste, mit Cover oder als individuelle Ansicht.

  1. Professionelle Features wie das NEUE „Quantized Beat Jump“ und „Loop Move“

Der XDJ-1000 bringt verschiedene Features mit, die aus dem Club-Standard CDJ-2000NXS stammen, darunter Pro-DJ-Link, mit dem DJs eine Datenquelle über ein Netzwerkkabel an bis zu vier Decks nutzen können.

  • NEU! Quantized Beat Jump: damit können DJs 1, 2 oder 4 Takte von der aktuellen Song-Position vor- oder zurückspringen.
  • NEU! Quantized Loop Move: Wenn ein Loop erstellt wurde, kann mit dieser Funktion 1, 2 oder 4 Takte im Loop vor- oder zurückgesprungen werden
  • Automatische Loops und Cues: DJs können sofort Loops und Cues triggern, die in rekordbox vorbereitet wurden.
  • Quantize: Dank des Beat-Grids eines Tracks sitzen Loops und Cues im richtigen Timing der Musik.
  • Beat-Sync: Auf Basis der rekordbox Beat-Grids können die Track-Tempi von bis zu vier Decks an das Tempo des Master-Decks angepasst werden.
  • Slip-Modus: Während eines Loop, Reverse oder Scratch läuft der Track unhörbar im Hintergrund weiter, sodass die Wiedergabe danach sofort wieder an der richtigen Stelle weitergeht.
  • Needle-Search: Damit können DJs mit dem Finger über den Ribbon-Controller fahren und – wie bei Vinyl – intuitiv den gewünschten Punkt im Track finden.
  • Active-Loop: Mit rekordbox können DJs einen Active-Loop am Ende eines Tracks setzen, damit ein Song nicht überraschenderweise endet.
  1. Erweiterte rekordbox Track-Informationen für intuitives Mixen und einfache Track-Auswahl

DJs können ihre Tracks in rekordbox analysieren. Die dabei gewonnenen Informationen werden übersichtlich auf dem großen Display des XDJ-1000 angezeigt, was eine große Erleichterung beim DJing darstellt:

  • Wellenformdarstellung mit Zoom: die farbig kodierte Wellenform-Anzeige kann bis zu 5fach gezoomt werden, was noch genauere Cues und Loops möglich macht.
  • Beat-Countdown: DJs können in rekordbox Key-Punkte in einem Track festlegen und der XDJ-1000 beginnt bis zu 64 Takte vorher mit dem Countdown auf diese Punkte.
  • Phasenanzeige: Zeigt die Position des Beats im Takt, sodass DJs die Phase jedes Players einfach mit dem Master-Deck vergleichen können.
  • Tonhöhen-Analyse-Anzeige: Über eine Art Verkehrsampel-Anzeige werden rekordbox-Tracks, die in einer mit dem Master-Deck kompatiblen Tonart sind, direkt im Browser übersichtlich dargestellt.
  1. Eigene Einstellung und farbkodierte USB-Anschluss-Beleuchtung

DJs können eigene Einstellungen in rekordbox wählen und unter anderem Quantize und Master Tempo ein- oder ausschalten. Der XDJ-1000 wird automatisch die entsprechenden Einstellungen übernehmen. Eine Besonderheit stellt die Möglichkeit dar, Playlisten in rekordbox mit einer Farbe zu kodieren, also z.B. Rot für Techno oder Blau für Drum&Bass. Sobald ein USB-Speichermedium mit entsprechend kodierten Dateien an den Player angeschlossen wird, leuchten die USB-Buchsen in der gleichen Farbe. So sehen DJs sofort, welche Musik auf dem Speichermedium enthalten ist.

  1. Vertrauter Look für professionelles Arbeiten zuhause oder im Club

Der XDJ-1000 bietet das gleiche Layout, wie Standard-Player in den Clubs dieser Welt. DJs können ihr Set also problemlos zuhause einstudieren und später ohne Aufwand im Club performen. Auch die Jog-Wheels wirken sofort vertraut, denn schließlich haben sie mit 206 mm den gleichen Durchmesser, wie die des CDJ-2000NXS.

  1. Musik über WiFi oder UBS direkt durchsuchen und laden

DJs können rekordbox-bereite Musik von PCs, Laptops und Smartphones über eine WiFi- oder USB-Verbindung laden. Dazu verbindet man einfach einen PC, Mac, ein iOS- oder Android-Gerät, auf dem rekordbox, bzw. die rekordbox-App laufen, mit dem XDJ-1000. Jetzt können Tracks auf dem angeschlossenen Gerät direkt durchsucht und geladen werden. Über USB verbundene Geräte werden zudem im laufenden Betrieb geladen.

  1. Weitere Features
  • Vollständig MIDI-kompatibe
  • Serato DJ HID Unterstützung ist für Ende 2014 vorgesehe
  • Integrierte automatische Standby-Funktion

Einschätzung

Pioneers Move das CD-Laufwerk weg zu lassen ist keine Überraschung, sondern untermalt nochmals, dass der Übergang von Hybridgeräten zu voll digitalem Equipment weiter voran schreitet. Mit der Weiterentwicklung von Pioneers Rekordbox Software konnte man Schritt für Schritt erkennen, dass man sich weiter in Richtung Stand-Alone-Gerät bewegen würde und der Rechner irgendwann aus der DJ-Kanzel fliegt. Das, was viele Controller DJs schon seit Jahren kritisierten, könnte sich nun mit dem XDJ-1000 zu einer neuen Ära entwickeln, denn bisher scheiterten die meisten Stand-Alone-Geräte daran, dass sie weder durch Displaygröße noch bei der Bedienbarkeit mit einem Laptop mithalten konnten. Das 7-Zoll Touchdisplay und die damit verbundenen Multilayer Software-Optionen wie z.B. Tastatur, Cue-Punkt-Tasten oder Waveform-Zoom sind nur einige Punkte, die zeigen, dass der neue Clubplayer auch für Controller DJs interessant sein kann. Ob Traktor eine HID Einbindung bekommt, ist leider nicht bekannt. Ich könnte mir denken, dass es eventuell mit der Serato Coop anecken könnte. Aber vielleicht entwickelt sich Rekordbox ja in die richtige Richtung, um jede Art von Controller DJ den Umstieg so einfach wie möglich zu machen. Und damit ist vorrangig das Auslesen und Übernehmen von bestehenden Metadaten der jeweiligen Software gemeint. Ich würde nämlich nur ungern jahrelang gespeicherte Cue-Punkte und Beatgrids verlieren wollen. Sollte dieser Wandel für Controller DJs wirklich eintreffen, so wird sich neben dem Gemecker, dass USB-DJs keine “richtigen DJs” sind, wahrscheinlich die Zahl der DJ-Hardware Herstellern weiter zurück entwickeln. Pioneers nächster Schritt dürfte damit offensichtlich sein, nämlich eine 2-Deck Stand-Alone Konsole, die Numarks NV und den NIs Traktor Kontrol S8 wie halb gare Produkte aussehen lässt.

Preis: 999.- Euro

Lieferzeit: Dezember 2014

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