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Neu: Reloop Vibe – Tonabnehmer made by Ortofon

Reloop scheint weiter auf dem Vinyl-Zug abzufahren und veröffentlicht nun das “neue” Concord Tonabnehmersystem namens Vibe, welches in Zusammenarbeit mit Ortfon entstanden ist.

Das Statement zu Reloop dazu:

Lars Jacobs, Director of Global Sales: “Vor gut drei Jahren, als die übrige Branche sich noch ausschließlich auf den DJ Controller Markt konzentrierte, startete RELOOP eine Kooperation mit der Firma ORTOFON, dem Dänischen Spezialisten für High-End Audio Produkte. Diese Entscheidung war der nächste Schritt in unserem Vorhaben, weltweit als die Marke der ersten Wahl für Turntablists jeglichen Genres zu werden.

Seit dem wurden unter RELOOP drei Concorde Tonabnehmersysteme vorgestellt.

Concorde Vibe ist nun das vierte Tonabnehmersystem und somit der jüngste Zugang. Es handelt sich um ein High-End Tonabnehmersystem mit einzigartigen und exzellenten Toneigenschaften, welche Vibe in der Riege der professionellen Tonabnehmersysteme einen herausragenden Platz sichern werden.

Concorde Vibe wurde speziell für lange und anspruchsvolle Einsätz wie beispielsweise in Clubs konzipiert.”
Das Concorde VIBE Tonabnehmersystem ist kompromisslos auf Klangqualität ausgelegt.
Durch den elliptischen Nadelschliff wird eine höhere Abtastrate als z.B. bei sphärischen Schliffen erzielt, weshalb mehr Informationen vom Tonträger gelesen und übertragen werden können.

Der Tonabnehmer ist durch den sehr hohen Ausgangspegel sowie die lineare Frequenzwiedergabe sowohl für den Einsatz im Club- als auch im Studiobereich prädestiniert – Hear the VIBE.

Features

– Direkte SME-Befestigung
– Nadelschliff elliptisch
– Klangqualität steht im Vordergrund
– Optimale Abtastrate
– Sehr hoher Ausgangspegel
– Lineare Frequenzwiedergabe
– Sowohl für den Club als auch das Studio entwickelt – made by Ortofon

Technische Daten

  • Frequenzgang: 20 Hz – 22 kHz
  • Ausgangsspannung (5cm/s): 8 mV
  • Auflagekraftbereich: 2 – 5 g
  • Empfohlene Auflagekraft: 3 g
  • Gewicht: 18,5 g

Preise 119 € | 139,99 Us$ | £ 105.00

Jetzt Lieferbar

Reloop Concorde Vibe

Reloop Concorde Vibe

Fazit

Was wir hier sehen ist mit Sicherheit ein Ortfon Nightclub MK2 mit einem Reloop Vibe Stempel drauf. Allein die technischen Daten verraten das. Aber was macht das eigentlich für einen Sinn so ein System mit einem anderen Label auf den Markt zu bringen, wenn sogar der Preis höher ist als beim Original? Kopieren macht ja erst Spaß, wenn man es billiger verkaufen kann, oder?

Die Vermutung liegt nahe, dass auch Ortofon die Controllerflut in Form von sinkenden Absatzzahlen zu spüren bekommt. Um die Produktion aufrecht zu erhalten müssen bestimmte Abnahmezahlen erreicht werden. Da Reloop aka Global Distribution GmbH der offizielle Deutschlandvertrieb für Ortofon ist, hat man vermutlich besonders in der Hinsicht auf den Hauptumsatzträger Turntables ein gewisses Interesse daran, dass einer der letzten Premium-Tonabnehmerhertseller im DJ-Bereich weiterhin existiert.

In diesem Sinne: $ave the Vinyl Vibe!

 

Video: Chris Karns am Reloop Mixon 4

Die Firma Reloop hat kürzlich ihren neuesten Controller Mixon 4 vorgestellt.

In dem nachfolgenden Video seht Ihr wie  dreifacher Redbull Thre3style Gewinner CHRIS KARNS eine kurze Cue-Punkt-Juggling-Routine vorführt.

Christopher “Chris” Karns (Geboren am 25.1.1979) ist ein amerikanischer Turntabelist, der neben die DMC World Championship in 2012 auch 2002 auch die WSTC World Championship gewonnen hat, sowie insgesamt 6x DMC Regional Championship.

Des Weiteren produzierte er Songs für Ahmad und Mayer Hawthorne.

Aktuell ist er der offizielle Tour-DJ von Yelawolf.

Der Mixon 4 ist in enger Zusammenarbeit mit Serato und Algoriddim Deejay entstanden und ist der erste Hybrid-Controller dieser Art. Er verbindet beide DJ-Software-Typen in einem Multi-Plattform-Konzept. Er ist zudem mit einer integrierten Tablethalterung für Geräte bis zur Größe des iPad PRO (12,9″) ausgestattet.

Wie gefällt Dir das Video?

 

Den Mixon 4 könnt Ihr hier günstig kaufen.

 

Interview mit Reloop Produktmanager Gerald Barbyer

Die Firma Reloop hat vor kurzem ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert und schaut, als eines der wenigen deutschen Unternehmen in der DJ-Industrie, auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Wir haben den Produktmanager Gerald Barbyer ein paar Fragen zur Marke Reloop und der Entwicklung des DJ-Marktes gestellt und haben ein paar interessante Antworten von jemanden bekommen, der die Industrie seit fast 17 Jahren verfolgt und prägt.

 

Hallo Gerald! Zunächst möchte ich Dir erst einmal recht herzlich dafür danken, dass Du Dich zu dem Interview bereit erklärst. Stell Dich bitte doch mal kurz vor. Was hat Dich in die Musikbranche geführt und wie lange arbeitest Du schon für Reloop und was ist Deine genaue Funktion dort im Unternehmen?

Gerne, ich versuche das mal so kompakt wie möglich zu beantworten.

Ich war schon immer ein Musik-, Design- und Technik-Junkie:

Alles fing an, als ich mit neun Jahren meinen ersten 1-Spur Sequenzer von Yamaha bekommen habe. Die Möglichkeiten waren natürlich sehr begrenzt. Dies änderte sich schlagartig mit meinem ersten Computer und Cubase VST. Die digitale Revolution eines Homestudios und MIDI-fähiger Hardware haben mich schon sehr früh geprägt.

Als Teenager habe ich angefangen aufzulegen und mich immer mehr mit DJ- und Producing-Technik auseinandergesetzt. Lustigerweise habe ich damals schon mit einem 19“-Mischpult von Reloop geliebäugelt, welches optisch jedoch sehr speziell war – die Neunziger halt.

Heute produziere ich noch gerne Tracks, leider fehlt mir oft die Zeit dazu.

#2---Gerald_ProduktEntwicklung#2Meine berufliche Laufbahn startete bei Reloop bzw. der Global Distribution GmbH am 09.09.1999 – ich gehöre also mittlerweile zu der alten Garde in der Firma. Meine heutige Position als Product Manager für Reloop ist sehr facettenreich und interdepartmental. Ich bin Schnittstelle für viele Prozesse, die mal strategischer, mal technischer und mal mehr vertriebsorientierter Natur sein können. Zu meinen Kernaufgaben in der Entwicklung gehören die Produkt-Konzeption und das primäre Produkt- & User-Interface-Design. Im Bereich Produkt Management arbeite ich eng mit unserem CEO Robert Lauterwein zusammen, um Kostenstrategie oder Produktionsabläufe abzustimmen. Daher bin ich auch öfter in ASIEN unterwegs, um unsere Produktionsstätten zu besuchen, Fertigungen zu überprüfen oder neue Projekte zu besprechen. Vor der Produktion arbeite ich eng mit unserer Redaktion, Grafik- und Web-Abteilung zusammen, wenn es um Themen wie Verpackungen, Produktfotos, Texte oder Online-Content geht. Aber auch nach der Markteinführung bin ich in vielen Marketing-Projekten, wie beispielsweise Anzeigen oder Video-Produktionen, involviert.

Kurzum, begleite ich ein Produkt von der Geburt, über die Produktion bis hin zur Vermarktung.

 

Reloop feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Nenne uns doch ein paar Deiner persönlichen Meilensteine.

Ein großer Meilenstein für mich war unsere erste Controller Serie „Digital Jockey“ (sorry für den Zungenbrecher) – einer der meistverkauften DJ-Controller. Es war schon ein irres Gefühl ein Produkt entworfen zu haben, welches von so einer großen Community genutzt wurde. Ich treffe immer wieder DJs die mir sagen, dass ihr erster Controller ein Digital Jockey war.

Ein wenig stolz war ich auch, als 2012 unser „bullet-proof“ Controller Jockey 3 mit einem „Nammie“ von der MIDI-Fighter Ikone Ean Golden ausgezeichnet wurde.

Ein weiterer Meilenstein war die gemeinsame Entwicklung der Terminal Mix Serie (der mit der Coffee Cup-Taste). Zu diesem Zeitpunkt wurden nur eine Handvoll exklusive Hardware Partner von Serato selektiert und es war schon eine Ehre zu den Top 5 DJ Brands zu gehören.

Für enorm viel Aufsehen hat auch der RP-8000 gesorgt, da dieser der erste DJ-Plattenspieler mit integrierter MIDI-Sektion für Serato war. Sensationell war auch, dass dieser mit dem renommierten DJ TECH AWARD als innovativstes DJ-Produkt auf der BPM Show ausgezeichnet wurde.

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Gerald Barbyer und Robert Lauterwein nehmen den DJ Mag Tech Award 2014 für den Reloop RP-8000 entgegen.

 

Das Sortiment von Reloop besteht ja aus einer großen Produktpalette. Aktuell setzt offensichtlich jeder Hersteller auf ein breites Controller Sortiment. Ihr hingegen bietet immer noch eine große DJ-Plattenspieler Produktlinie an. Werden Plattenspieler nach wie vor noch von DJs nachgefragt und wie siehst Du die Entwicklung in Bezug auf die Zukunft?

 

Reloop hatte schon immer eine ganz besondere Beziehung zu Plattenspielern und eine enge Verbundenheit zu der Vinyl-Kultur. Wir haben uns schon immer in der Turntablism Szene engagiert und viele Championships aktiv begleitet und unterstützt. Viele unserer Freunde und Artists kennen wir noch aus dieser Zeit und sie geben uns heute noch Input für unsere Produktentwicklungen. Und diese Liebe brennt bis heute. Unsere breite Aufstellung reicht vom Einsteiger bis zum fortschrittlichsten DJ Turntable. Wir haben auch eine starke Partnerschaft mit Ortofon und unterstützen zusammen den Lebenserhalt der Szene nach dem Motto: Raise the Vinyl Culture!

Reloop-RP-8000_diag

Reloop RP-8000

Sicherlich entwickeln wir auch viel in Richtung Digital DJing, aber klassische DJ Sets werden immer ein Bestandteil unserer Produktphilosophie bleiben und einen großen Anteil vom Sortiment ausmachen. Und die wachsende Nachfrage und begeisterte Reloop Turntable Nutzer bestätigen unsere Strategie!

Ganz nebenbei gesagt, portieren wir gerade unser langjähriges Plattenspieler Know How und werden bald unter der neuen Brand „Reloop Hifi“ auch audiophile Hifi-Record Player anbieten. Stay tuned!

 

Wie ist Deine Einschätzung zum aktuellen DJ-Markt generell? Aus meiner Sicht wird es für alle Hersteller immer schwieriger konkurrenzfähige Produkte zu bringen, die nicht von der breiten Produktpalette von Pioneer verdrängt werden. Wie siehst Du das und wie wird sich da Reloop zukünftig positionieren?

Die DJ Branche steht natürlich wie viele andere Segmente der MI und Unterhaltungselektronik unter starken Wettbewerbsdruck. Zugleich ist die Sparte auch übersichtlicher geworden, wenn man an einige DJ-Hersteller denkt, die früher immer eine feste Größe waren. Aber umso glücklicher sind wir über unser 20-jähriges Bestehen, unser weltweites Distributionsnetzwerk und eine wachsende Community, die von unseren Produkten überzeugt sind.

Für uns ist es wichtig fortschrittliche Produkte in der Breite als auch in unseren Nischen zu entwickeln. So konnten wir durch unsere Produktphilosophie und die Nähe zur DJ-Szene stetig wachsen, neue Märkte ausbauen und eine eigene Identität und Fanbase aufbauen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir äußerst agil und dynamisch auf Entwicklungen reagieren und rasch umsetzen können. Der direkte Draht zu vielen Künstlern sowie ein offenes Ohr für unsere Kundenwünsche ist wertvoller Input, welches wir gezielt in die Entwicklung einfließen lassen können. Ich denke, dass dies unser Erfolgsrezept für solide, innovative DJ-Technik zum fairen Preis ist und wir uns weiterhin so positionieren werden.

 

#6 - Gerald_BPM_Crew

Nicole Jahn, DJ Angelo, Gerald Barbyer, DJ Flip

 

Als Hersteller von Hardware ist man immer zu einem großen Teil abhängig von den Software Herstellern. Nachdem Native Instruments nun das OEM-Geschäft eingestellt hat, Pioneer und Denon sich mit Rekordbox und Engine in die Unabhängigkeit bewegen, verlagert sich das Gewicht nun noch mehr in Richtung Serato? Wie werdet Ihr dieser Entwicklung begegnen und wird es zukünftig weitere Kooperationen mit Serato geben?

Die Kollaborationen mit Software-Firmen haben schon eine Art Bindung, wie in jeder guten Ehe, mitgebracht. Als wir die erste Digital Jockey Edition herausgebracht haben, haben wir auch an einer eigenen DJ Software gearbeitet (Attack). Obwohl die Ansätze vielversprechend waren, haben wir entschieden, uns auf unsere Expertise im Hardware Bereich zu konzentrieren. Es setzt enormes Potential frei, wenn sich zwei jeweils im eigenen Bereich starke Partner zusammentun, um etwas größeres zu Schaffen. Und genau so empfinden wir auch unsere aktuelle, enge Partnerschaft mit Serato – die absolut performante DJ Software entwickeln – und werden auch weiterhin neue Produktinnovationen gemeinsam kreieren.

Aber auch mit unseren Freunden von Algoriddim, die Vorreiter für professionelles Djaying auf iOS Devices sind, haben wir eine starke Kooperation und noch viel Spannendes vor!

Ich denke, dass der einsame Weg in ein geschlossenes Eco-System die User eher abschreckt, ausschließt und ihnen die Freiheit zur eigenen Wahl an Hard- und Software-Komponenten raubt.

4_Gerald_Videoshoot_Jockey3

…beim Videoshoot für den Jockey3

 

Neben dem Standard DJ-Equipment bietet Ihr bei Reloop auch Besonderheiten an, wie z.B. das Reloop Tape und DJ-Möbel. Wo holst Du Dir Deine Inspirationen für so etwas her?

Das ist ganz unterschiedlich.

Ich arbeite mit einem kreativen Produktentwicklungsteam zusammen, mit dem wir regelmäßig produktstrategische Meetings abhalten, um neue Ideen zu besprechen aber auch Trends zu analysieren oder Anregungen von unseren Kunden zu bewerten. Zudem bekommt man auch reichlich Input auf den vielen internationalen Messen, wo man sich mit hochkarätigen DJs, Fachbesuchern, Händlern und Partnern austauscht.

Aber es gibt auch banalere Entstehungsprozesse, wie im Beispiel von Tape:

Bei einem Gig wollte ich mein Set mit einem mobilen SD Card Recorder aufnehmen. Dieser kompakte Live-Recorder war sehr überladen und bedienungsunfreundlich. Jedoch kam das große Erwachen in der Woche darauf, als ich die Aufnahmen anhören wollte: Nach 15 Sekunden war die Aufnahme vorbei! Das hat mich enorm geärgert. Ich dachte mir, dass das doch einfacher und zuverlässiger gehen muss. Und so ist die Idee zu Reloop Tape entstanden. Kurz darauf erstellte ich einen Entwurf und ein technisches Konzept für TAPE: Ein kompakter USB Mixtape Recorder mit simpler Ein-Tasten-Bedienung im Retro-Gewand einer Kompaktkassette. Und der Name war Programm.

Reloop_Tape

Wie sieht für Dich das DJing der Zukunft aus?

Das wirst du demnächst von uns sehen 😉

Aber im Ernst, das ist natürlich eine essentielle Frage, die ich mir kontinuierlich stelle und daran täglich arbeite. Die digitale DJ-Technologie wird sich natürlich clever weiterentwickeln und Equipment wird noch vernetzter, sozialer und medialer einzusetzen sein. Controller werden zu Computern und der DJ wird zum digitalen Komponisten. Die Screens werden größer und die Evolution der DJ-Motorik entwickelt sich in Richtung Swipes statt Scratches…

 

Wenn Du unbegrenztes Budget zur Verfügung hättest und kein kommerzieller Erfolgsdruck bestünde – was würdest Du entwickeln?

Wow, gute Frage. Ich fand die Idee von einem modularen, High-End DJ-Baukasten immer nett. So könnte sich jeder DJ oder Live Act ein Performance-System nach seinen eigenen Wünschen zusammenstellen. So könnte man neben der kompletten Anordnung auch beispielsweise ein Wunsch-Interface oder die präferierten A/DWandler einbauen…

3-Gerald_ArtistJam

Welche Weisheit würdest Du einem DJ-Anfänger mit auf den Weg geben?

Es war noch nie so einfach, erschwinglich und einzigartig wie heute in die Welt des DJings einzusteigen. Egal ob analog oder digital, egal welche Plattform oder Software, egal welchen Musikstil Du magst… wichtig ist, dass DU Bock auf Deinen Sound hast und andere damit bewegen willst.

Im nächsten Schritt solltest Du beim Händler Deines Vertrauens die großartige Auswahl von DJ Gear unvoreingenommen antesten – und Dich hoffentlich von einem Reloop Gerät überzeugen lassen!

 

 

 

Test: Reloop Beatpad 2 – DJing mit dem iPad

Reloop hat den Beatpad-Controller überabeitet und mit zahlreichen Detailverbesserungen ausgestattet. Ich habe mir den für iPads konzipierten Controller schicken lassen und durch meinen Testparcours gejagt.

 

Reloop Beatpad2

Reloop Beatpad2

Für Apples iPad, aber auch Android Tablets werden DJ Apps angeboten, die einen beachtlichen Funktionsumfang bieten und sich kaum von software-basierten Lösungen für Computersysteme unterscheiden. Damit die Steuerung der DJ-Apps authentisch erfolgen kann, gibt es spezielle Controller wie den Reloop Beatpad, dessen zweite Auflage von mir getestet wurde.

 

Beats unter Kontrolle

Der Reloop Beatpad 2 ist ein Zweideck-Controller, der mit platzsparenden 46 x 4 x 33 Zentimetern auskommt und circa vier Kilo wiegt. Die Decks sind mit 15,5 Zentimeter großen, berührungsempfindlichen Jog-Wheels ausgestattet und bieten gummierte und beleuchtete Transporttasten.

Deck

Deck

Für die manuellen Geschwindigkeitssteuerungen stehen euch Pitchfader mit einem Regelweg von 10 Zentimetern zur Verfügung. Mit 16 anschlagsdynamischen Triggerpads lassen sich diverse kreative Funktionen auslösen und eine Aussparung im hinteren Teil des Controllers dient zur Positionierung eines Tablets oder Smartphones. Die Mixersektion ist in der Mitte des Beatport 2 untergebracht und verfügt über zwei Kanäle.

Mixer

Mixer

Als Besonderheit müsst ihr bei diesem Gerät über einen rückwärtig verbauten Schieberegler auswählen, ob ihr einen Dreiband-EQ oder einen Zweiband-EQ plus Dualmode-Filter steuern möchtet.

EQ/Filter Auswahl

EQ/Filter Auswahl

Die beiden Kanalfader sind dem Crossfader fest zugeordnet und der Kurvenverlauf lässt sich in der zu steuernden Software anpassen. Im Inneren des Controllers ist eine Soundkarte mit vier Ausgängen verbaut, die mit bis zu 96 Kilohertz arbeitet. Die Rückseite des Beatpad 2 wartet mit einem XLR-Boothausgang und einem XLR/Cinch-Masterausgang auf. Externe Signale lassen mittels eines AUX-Eingangs zuführen, der mit CD-Playern oder Plattenspielern kombinierbar ist. Für Durchsagen gibt es einen regelbaren Mikrofonanschluss. Weitere Anschlüsse gibt es zur Kommunikation mit iOS-Geräten, Android-Tablets und Computern.

Anschlüsse

Anschlüsse

iPad DJing

Für meinen Praxistest habe ich die App djay Pro ausgewählt und auf einem iPad Air ausgeführt. Das iPad lässt sich sehr einfach in der vorgesehenen Halterung auf dem Controller platzieren und wird durch das angesteckte Verbindungskabel geladen. Die Controller-Steuerungen sind in der App vorprogrammiert und erlauben nur in sehr wenigen Punkten eine Anpassung.

iPad DJing

iPad DJing

Die vergebenen Belegungen sind praxisgerecht gewählt, so dass man als Einsteiger recht schnell mit dem Mixen beginnen kann. Der zentral platzierte Encoder erlaubt das Scrollen in der Songbibliothek und das Laden von Songs in die Decks. Die App analysiert die Songgeschwindigkeiten und Tonarten und erledigte in meinem Testlauf beides für verschiedene Musikgenres sehr zuverlässig. Im Anschluss daran lassen sich die Songs automatisch beatmatchen und die Tonarten für ein harmonisches Mixen angleichen. Wenn ihr lieber manuell Arbeiten möchtet, könnt ihr dieses mit den Jog-Wheels, Pitchbend-Tasten und den Pitchfadern erledigen. Die optische Darstellung der Songs lässt sich umschalten und bietet sehr viele Hilfestellungen beim Mixen aber auch beim kreativen Arbeiten. Da ich normalerweise Filter und Equalizer zum Mixen von Songs verwende, finde ich die Umschaltfunktion für die Potis im Mixerbereich nicht so gut. Als Ausweg habe ich für die Hardware die komplette EQ-Steuerung aktiviert und das Filter auf dem Touchscreen mit dem Finger gesteuert. Mit den Jog-Wheels lassen sich die Tracks direkt manipulieren und auch scratchen – letzteres klappt mit dem Controller wirklich gut und auch der Cut-In-Lag des Crossfaders lässt sich auf circa 1,5 Millimeter in der App einstellen. Mit den Pads könnt ihr Hotcue-Punkte speichern und anfahren, Samples abfeuern, Loops setzen und die Slicer-Funktion bedienen, mit der sich Tracks rhythmisch zerpflücken lassen. Die Pads dienen zudem zur Kontrolle der Effekte; eine klassische Parametersteuerung mit Drehreglern ist hier leider nicht vorgesehen. Wenn ihr euer Setup erweitern möchtet, könnt ihr ein Mikrofon und einen Zuspieler an den Beatpad 2 anschließen, zum Beispiel, um spontane Musikwünsche zu erfüllen. Die Verarbeitung des Geräts ist ordentlich und klanglich hat mir der Controller ebenfalls gut gefallen.

 

Alternativen

Neben der Steuerung von djayPRO auf einem iPad, könnt ihr den Beatpad 2 auch mit dem gleichnamigen Programm auf einem Mac nutzen.

Auflegen mit dem Mac

Auflegen mit dem Mac

Der gebotene Funktionsumfang entspricht in etwa dem der App und auch hier sind die Steuerungszuweisungen ab Werk hinterlegt. Die Kontrolle der Software gelingt sehr gut mit dem Controller, einzig der Trick mit der Filtersteuerung auf dem Touchscreen funktioniert natürlich nicht. Da der Reloop Beatpad 2 gewöhnliche MIDI-Kommandos sendet, könnt ihr ihn mit jeder Software kombinieren, die sich mit MIDI-Befehlen steuern lässt, wie zum Beispiel Traktor Pro, Virtual DJ oder Cross DJ.

 

Neuheiten Beatpad 2

Im Vergleich zum Vorgänger Beatpad gibt es beim Beatpad 2 einige Neuerungen:

 

  • anschlagsdynamische Triggerpads
  • Farbcodierung für Pads und Jog-Räder
  • Hotcue- und Sampler-Modus
  • Auto-Loop/Bounce Loop-Modus
  • Jog-Wheel-Steuerung für die Effekte
  • Slicer-Funktion
  • EQ/Filter-Umschalter
  • harmonisches Mixen
  • Track-Preview

 

Fazit

Der Beatpad-2-Controller von Reloop erlaubt das einfache Mixen von Songs mit der App djayPRO auf einem iPad oder Computer. djayPRO hatte ich bereits in einem eigenen Test begutachtet und für gut befunden. Die Software bietet viele Funktionen und verfügt über eine ausgesprochen ordentlich funktionierende BPM-Erkennung. Die Kreativausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen und somit kann man diese Software durchaus als Alternative zu Traktor oder Serato nutzen. Der Beatpad 2 richtet an Einsteiger und ambitionierte Hobby-DJs und bietet diesen neben den Grundfunktionen, ein recht großes Arsenal an kreativen Betätigungsmöglichkeiten. Einige Steuerungen wie die Effekte und Filter/EQ sind zwar eigenwillig gelöst und auf einen separaten Booth-Regler muss man auch verzichten, ich denke aber, dass diese Einschränkungen bei einer Nutzung im privaten Umfeld nicht sonderlich schwer wiegen. Wenn ihr auf der Suche nach einem soliden iPad-Controller seid, kann ich euch den Beatpad 2 empfehlen.

 

 

 

Hersteller: Reloop

Preis: 499 Euro

Reloop Beatpad2

Reloop Beatpad2
86.666666666667

Haptik

9/10

    Technik

    8/10

      PREIS/LEISTUNG

      10/10

        Pro

        • intuitive Bedienung
        • iPad-Halterung inklusive
        • gute Jog-Wheels
        • viele kreative Funktionen steuerbar

        Contra

        • Filter/EQ nur alternativ steuerbar
        • kein Booth-Regler

         

         

        Alternativen

        Pioneer DDJ-Wego 3

        279 Euro

         

         

        Numark iDJ Pro

        399 Euro

         

         

         

         

        RELOOP RP7000GLD

        Goldener Plattenspieler von RELOOP

        RELOOP feiert seinen zwanzigsten Geburtstag und gönnt sich aus diesem Anlass einen goldenen Plattenspieler. Limitiert auf 1000 Stück weltweit. Weiterlesen

        Neu: Reloop MIXTOUR – Modularer Mix-Controller

        Reloop erweitert ihre Controller-Familie durch den RELOOP MIXTOUR. Dabei handelt es sich um einen kompakten hybrid Controller für iOS, Android & Mac in Verbindung mit der App DJAY2 von Algoriddim.

         

         

        Reloop Mixtour

        Reloop Mixtour

        MIXTOUR ist vom Aufbau ein 2-Kanal Controller in kompakter Größe und wurde in enger Zusammenarbeit mit Algoriddim entwickelt. Die Grundidee stellt ein Integral-Konzept dar, welches Mixerfunktionen mit einer Transport- und Remixsektion verbindet. Das besondere ist, dass der Reloop MIXTOUR sowohl unter iOS, Android, Mac oder auch PC läuft. Zudem funtkioniert der Controller auch als „normaler“ Midi-Controller und ist somit auch kompatibel mit anderer, midi-fähiger Software, wie Traktor oder VirtualDJ.

        Reloop Mixtour

        Reloop Mixtour

        Die   Pad-Sektion   des   Reloop   MIXTOUR beinhaltet unter anderem den Transportmodus mit den Funktionen Play, Cue, Sync und Auto Loop. Im “Cue Mode” lassen sich bis zu 4 Cue Punkte setzen, speichern & abfeuern. Nutzt man zusätzlich noch die Shift-Ebene, lassen sich Grids setzen oder Loop-Längen verändern. Die gummierten Trigger-Pads sind mit zweifarbigen LEDs ausgestattet, die den aktiven Modus anzeigen.

        Reloop Mixtour

        Reloop Mixtour

        Der Controller besitzt Gain-Regler, 3-Band-Equalizer, 45mm   Line-Fader und Bi-Polare Filter. Die Pegelanzeige lässt sich von “Masterpegel” auf “Pre-Fader-Listening” umschalten. Dies erlaubt dem Nutzer, den aktuellen Pegel des jeweiligen Kanals separat zu überprüfen.

        Reloop Mixtour

        Reloop Mixtour

        Für das Track Management steht ein Encoder zur Verfügung mit dem sich das Library-Menü bedienen lässt. Der Push-Encoder wurde um eine “Seek”-Option ergänzt, um eine bestimmte Stelle im Track schnell finden zu können. Die großen Load-Buttons lassen sich auf der Shift-Ebene dazu benutzen, durch einzelne Reiter des Menüs zu navigieren. So kann man sich gezielt auf die Suche nach Titeln oder Interpreten machen. Bei dem “Queue”-Modus handelt es sich um eine Art Vorhörfunktion. Dabei werden Tracks in eine temporäre Warteschlange geladen, was vermutlich bei der Riesen Auswahl an Spotify- oder iTunes-Songs eine wahre Bereicherung darstellt. Eine weitere Besonderheit von MIXTOUR ist der Macro-FX Mode. Mit diesem lässt sich der Bi-Polare Filter zu einem Kombi-Effekt umfunktionieren. Durch einen Druck auf Shift und den FX-Button, lässt sich schnell ein Effekt auswählen. Ein Druck auf die FX-Taste aktiviert den “Macro-Effekt”, wodurch sich beispielsweise ein Delay und ein High-/Low-Pass Filter kombinieren lassen. Der Controller verfügt über ein integriertes Audio-Interface mit niedrigen Latenzen und einer rauscharme Klangwiedergabe. Mit dem aktuellen DJAY 2.5 Update ist der Streamingdienst Spotify nahtlos in Algoriddim DJAY integriert.

        Abschließend noch zwei Statements  von Gerald Barbyer Produkt-Manager Reloop und Karim Morsey, CEO Alogriddim zu dem Gerät:

        Wir freuen uns diesen cleveren & portablen Mix-Controller zusammen mit Algoriddim vorzustellen”, kommentiert Gerald Barbyer “MIXTOUR ist klein im Format, jedoch riesig im Bedienumfang: Das ‘Ready-2-Mix’ Konzept mit Audio-Interface bietet   alle nötigen Bedienelemente wie Transport, Hot Cue, Looping oder FX. Für die nächste Mix-Session ist also keine andere Hardware nötig – egal wann, egal wo.

        Karim Morsey, CEO Alogriddim:

        “Wir freuen uns sehr darüber mit Reloop an MIXTOUR zusammengearbeitet zu haben, die bisher portabelste Hardware-Lösung für djay”, so Karim Morsey, CEO von Algoriddim. “Das Layout ist perfekt zugeschnitten auf djay 2 und djay Pro, sei es für Desktop oder mobile Geräte, was MIXTOUR zur idealen Lösung für das Mixing unterwegs mit hochwertiger taktier Kontrolle macht.”

        Features

        • 8 Multi-Colour Performance Pads mit verschiedenen Modi.
        • Ultra portabler, robuster All-In-One DJ-Controller mit Audio Interface
        • Designed für Software djay 2 (iOS/Android) und djay Pro (Mac) von Algoriddim
        • läuft unter iOS / Android / Mac / PC
        • Farbcodierte, gummierte Trigger-Sektion für Transport & Cue Modus pro Deck
        • Dedizierte, bi-polare LFP/HPF Soundfilter-Kontrolle
        • Dual FX Modus: gleichzeitige Steuerung von FX und Filter
        • Integriertes, 4-Kanal Audio Interface mit niedrigster Latenz für iOS, Android & USB-Konnektivität
        • Robuste & flache Bauweise mit 45-mm PRO-Fadern
        • Gain + 3-Band EQ pro Kanal
        • Großer Navigations-Encoder mit Load-Tasten
        • Millionen von Tracks direkt für Deinen Mix verfügbar mit djay und Spotify-Anbindung*
        • MIDI-kompatibel: Mappings erhältlich für Virtual DJ & Traktor
        • Setzen, Zugriff und Löschen von 8 Hot Cue Punkten auf 2 Decks
        • Play, Cue, Sync und Auto Loop Kontrolle (Double / Half)
        • Fader-Start Funktion
        • TAB, QUEUE und Back Steuerung
        • Cue-Kontrolle mit Preview Feature
        • Signalpegel LED-Kette wählbar für Master & PFL
        • Cue Volume und Cue Mix Knöpfe
        • SHIFT-Ebene für Zweitfunktionen
        • Grid-Editierung
        • Suchmodus für schnelle Suche innerhalb eines Tracks
        • Stromversorgungs-Anschluss für iOS Ladevorgang
        • Vorrichtung für Kensington-Schloss
        • Öffnung für Plattenteller-Nabe zur einfachen Positionierung auf einem Turntable

        Technische Daten

        • Ausgänge: 3,5-mm-Kopfhöreranschluss & Cinch Master-Ausgang
        • Ausgangspegel: Master 1,2 ± 0,2 V
        • Kopfhörer: 550 mV ± 100 mV
        • Rauschabstand Master: <-80 dBr
        • Rauschabstand Kopfhörer: <-80 dBr
        • Klirrfaktor Master: <0,05%
        • Klirrfaktor Kopfhörer: <0,05%
        • Crosstalk: <-70 dBr
        • Maße: 129 x 310 x 26 mm
        • Gewicht: 809 g
        • Systemvoraussetzungen djay für Mac:
        • djay Pro ist mit allen Mac Betriebssystemen ab OS X 10.9 oder höher kompatibel

        Systemvoraussetzungen djay 2 für iOS:

        • iOS 7 oder höher
        • iPad Air / Mini 2 oder neuer; iPhone 5 oder neuer (nur Lightning Anschluss)

        Systemvoraussetzungen djay 2 für Android:

        • Android 5.0 oder höher
        • Aktuelle Android Geräte
        • Inkl. Lightning Anschlusskabel, USB-Kabel, OTG-Kabel (Android), Netzteil
        • Mac OS, Mac, iPad, iPhone, iPod touch, iTunes, iTunes Store, AirPlay, and AirPort Express are
        • trademarks of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries. Multi-Touch is a trademark of Apple Inc.

        Einschätzung

        Der Reloop MIXTOUR verfolgt mit seiner kompakten Bauweise ganz klar das Thema Mobilität. Konzeptionell ist er allerdings keine Neuerscheinung, da AKAI mit dem AMX und Serato oder Native Instruments mit dem Traktor Kontrol Z1 schon wesentlich früher auf den Markt gekommen sind. Letztendlich ist es eine Frage für welche Software man sich entscheidet. djay 2 von Algoriddim ist aber gerade im mobilen Bereich durch seine Spotify Verknüpfung eine Runde Sache. Ich sehe den MIXTOUR aber eher in Verbindung mit einem Mobilgerät, da die Desktopversion (djay Pro) mit 4 Decks und weiteren Features aufwartet, die man mit dem MIXTOUR aufgrund seiner geringen Anzahl von Bedienelementen kaum kontrollieren kann. Die Zielgruppe ist also der Mobile DJ, der gerne leichtes Gepäck hat und sich damit abfinden kann ohne physikalische Decks zu arbeiten. Ob Reloop hier noch mit weiteren Modulen nachzieht, so wie es die Konkurrenz schon anbietet, bleibt abzuwarten.

        Preise & Lieferbarkeit

        Preis: 149 € Einführungspreis

        179 € ab März 2016

        Lieferbar ab Ende Januar 2016

        Link zur Homepage: Reloop MIXTOUR

         

         

         

         

         

         

         

        Reloop RMX-22i

        RELOOP RMX-22i & RMX-33i

        RELOOP baut die Mischpulte der RMX-Serie aus. Dabei läßt die Bezeichnung schon auf Features schließen. Weiterlesen

        Reloop Beatpad 2

        BEATPAD 2

        Pünktlich zur Musikmesse stellt RELOOP eine neue Version des BEATPAD vor. Cross-Plattform-Controller ist das Stichwort. Weiterlesen

        CHROMA CAPS vs RELOOP CAPS

        Seit Kurzem bietet RELOOP farbige Austauschkappen zur individuellen Anpassung von Equipment an. Doch sind diese vergleichbar mit den etablierten Caps von CHROMA? Weiterlesen

        Anfänger Beratung für DJs

        FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 2)

        Im zweiten Teil unserer Lebenshilfe für DJ-Newbies geht es um ein Setup mit CD-Playern. Und um die Geschichte dieser Geräte. Weiterlesen

        Review: BPM-Show 2014 – Pioneer, Reloop, Numark, Serato, Korg, Akai

        Die BPM-Show ist vorüber und wir konnten einige Infos für Dich sammeln. Es gab zwar keine Produkt-News, die nicht schon vor der Messe bekannt waren, aber zumindest ließen sich diverse Sachen anfassen, um einen ersten Eindruck gewinnen zu können. Davon abgesehen ist es natürlich immer wieder schön bekannte Gesichter zu treffen, um über das ein oder andere zu plaudern.

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        Pioneer PLX-1000

        Pioneer PLX-1000

        Pioneer PLX-1000

        Aktuell sollten sich die ersten Pioneer PLX-1000 Plattenspieler in der Auslieferung befinden.  Auf dem Pioneer-Stand konnten wir die neuen Turnis ausprobieren. Tja, was soll man dazu sagen. Es ist ein Plattenspieler mit Basics, die man vom Technics 1210er kennt. Er funktioniert, nichts wackelt und er ist sehr schwer. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar und hinterlassen einen soliden Eindruck. Weiter Infos zum PLX-1000 gibt es demnächst in unserem anstehende Review!

         

         

        Serato

        Auch Numarks neuer Serato DJ Controller, der vor allem durch seine Deck-Displays Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, stand auf de BPM zum Antesten bereit. Dank Baptiste und Nick von Serato, hatten wir die Möglichkeit uns die neuen Serato Produkte in einem ruhigeren Meetingraum anzuschauen. Darunter auch AKAIs neue Modular-Controller AFX und AMX, Reloops DVS-Ad-On Controller Neon und Serato Flip in Aktion.

        Numark NV

        Der Numark NV überrascht durch seine sehr flache Bauweise. Die beiden integrierten Displays sind ordentlich hell und zeigen neben der Tracksammlung die Waveform und weitere Informationen. Für Deck 3+4 gibt es jeweils einen Umschalter. Parallel gelagerte Waveforms sind auf den Displays aber nicht möglich. Das neue Flip-Feature ist zwar nicht auf der Controller-Beschriftung zu sehen, aber auf die Tasten “Parameter Adjust” gemappt. Ebenfalls interessant ist der zuschaltbare Roll-Effekt auf die Kanal-Filter und die Kill-EQs per Berührung. Mehr Infos kommen dann in unserem ausführlichen Test.

        AKAI AFX&AMX

        Die beiden Modular-Controller sind trotz Kunststoffgehäuse überraschend solide gebaut und lassen sich, ohne zu rutschen, auch etwas grober bedienen. Sie sind zudem schwerer als man sie einschätzen würde. Schnelle Cuts mit dem Innofader des AMX sollten den Controller also nicht zum Kippen bringen. Ich dachte erst, dass jemand den Tisch, auf dem die Controller standen, mit Kleber eingeschmiert hatte, aber es waren einfach nur die enorm griffigen Gummifüße der beiden Controller, die für Standfestigkeit sorgten. Fader, Regler und Tasten fühlen sich gut an und auch der neugierige Blick auf eine der EQ-Poti-Achsen bestätigte, dass hier ordentlich gearbeitet wurde. Auch wenn die EQ-Regler für meinen Geschmack ein wenig schwergängig waren, so bleibt das Gesamtbild davon ungetrübt. Wir sind gespannt, wie sich die beiden Module in unserem anstehenden Test schlagen.

        Reloop Neon

        Reloops neuster Add-On-Controller hinterließ ebenfalls einen positiven Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und die anschlagdynamischen Pads sind groß genug für Trigger-Akrobatiken. Die beiden Endlos-Encoder für das Track-Loading und Loops sind ein wenig wackeliger, als die des AKAI AMX bzw. AFX. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Poti keine obenliegende Verschraubung besitzt. Reloops Neon stand ebenfalls, dank der guten Gummifüße, äußerst stabil auf dem Tisch.

        Serato Flip

        Serato Flip ist durchaus ein super Werkzeug, dass natürlich ein wenig Übung benötigt. Für diejenigen, die sich das Flip-Upgrade irgendwie nicht so richtig in ihr DJ-Set denken können, sei gesagt, dass es sich auch wunderbar im Studio oder zu Hause nutzen lässt, um schnell ein paar getriggerte Sachen aufzunehmen. Aktuell funktioniert Flip noch nicht, wenn das Trackdeck oder die Timecode-Platte steht. Laut Baptiste soll dies aber im nächsten Update behoben sein. Wer nicht weiß, was Serato Flip ist, der kann das hier gerne nachlesen!

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        Reloops bunte Fadercaps & Knobs

        Kurz vor der BPM ereilte uns noch Reloops Pressemitteilung zu den neuen bunten Fadercaps und Knobs. Da Customizen von DJ-Equipment Gang und Gebe ist, um sich abzuheben, scheint Reloop in die gleiche Richtung wie DJTechtools mit den Chromacaps gedacht zu haben, mit dem Unterschied, dass ein Set von Reloop gerade mal 11,90 Euro kostet. Bei den Chromacaps kostet alleine das Stück zwischen 3.- und 5.- Euro. Reloop bietet hier jeweils ein Faderkappenset (5 Stück) und eines für Drehregler (8 Stück) an. Nach der ersten Begutachtung auf der BPM scheinen Reloops neue Kappen die gleichen zu sein, wie man sie auch auf den Mixern und Controllern findet mit dem Unterschied, dass sie eine leichte Gummierung besitzen. Die Kappen gibt es in 5 verschiedenen Farben: gelb, grün, blau, lila und weiß. Gefühlt sind die Chromacaps von DJTechtools etwas dicker und haben einen weicheren und griffigeren Gummiüberzug. Zusätzlich gibt es bei den Chromacaps auch zwei verschiedene Stärken, nämlich “Super” und “Fatty”.

        Nachdem DJWORX diesen unschlagbaren Review zu den neuen Reloop Caps gebracht hat, sehen wir leider von einem Produktest ab 🙂

        Korg Electribe 2

        Korg lässt die Electribe Stepsequenzer wieder aufleben und stellte auf der BPM schon ein erstes Serienprodukt vor. Ich muss zugeben, dass ich nie ein Freund von Stepsequenzern gewesen bin. Und da die Electribe in meinem Kopf irgendwo zwischen DJing, Live-Act und Recording stehen, sind sie auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Nicht zuletzt auch weil schon aus der letzten Generation ein beeindruckender Sound rauszuholen war. Wer mehr über die Electribe erfahren möchte, sollte sich die Newsmeldung von Selektion.de durchlesen und auf Korg.de vorbeischauen. Einen ausführlichen Test der Electribe gibt es demnächst auf dj-lab.de (Aber nicht von mir 😉 ).

        Fazit

        Auch wenn viele Hersteller ihre Infos zu Produktneuheiten meist vor der Messe rausfeuern, so ist die BPM-Show nach wie vor für mich eine sehr interessante Messe. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich dort netzwerken kann und die Messe auf den Konsumenten und nicht auf B2B ausgerichtet ist, so dass man neben den Produktneuheiten eine Menge Informationen in Workshops rund um das Thema DJing, Musikproduktion und neuerdings sogar Lichttechnik angeboten bekommt. Klar, es ist nicht Jedermanns Sache deswegen nach England zu fahren/zu fliegen. Vor allem, wenn die Berichterstattung im Netz schon vor der Messe Details liefert, die einen generellen Besuch in Frage stellen. Der Schlüssel liegt dann eher darin, wie viel Informationen man für den persönlichen Nutzen von so einer Messe mit nehmen kann. Für den DJ von heute dürften das dann aber Themen sein, die weniger das Auflege-Equipment selbst betreffen, sondern durchdachte Kurse, die ihm zeigen, wie er sich erfolgreich vermarktet und mit welchen Bedingungen das ganze verknüpft ist.

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        Auf unserer Facebookseite gibt es noch mehr Bilder von der BPM-Show 2014 in Birmingham. Schau doch mal vorbei!

        Neu: Reloop Neon Controller & Modular Stand für Serato DJ

        Reloop Neon

        Reloop Neon

        Neu: Reloop NEON – Performance Pad Controller für Serato DJ & Modular Stand

        Reloops neue „Mighty Box“ hört auf den Namen NEON und ist ein Ergänzungscontroller für Serato DJ, der 8 beleuchtete und anschlagdynamische Trigger-Pads mit Aftertouch besitzt. Sein prädestiniertes Aufgabengebiet ist die Kontrolle der kreativen Funktionen in Serato DJ. Der NEON kann 8 Powermodes auf vier Decks steuern: Sampler, Pad FX, Slicer, Looped Slicer, Cue, Hot Loop, Manual Loops und die neue FLIP-Funktion.

        Die Farbcodierung des Controllers interagiert mit den Funktionen der Software und gibt eine visuelle Rückmeldung. Mit zwei Endlos-Encodern, die eine Push-Funktion besitzen, kann die Tracknavigation, die Lautstärkesteuerung und die Loop-Bearbeitung erfolgen. Bei Bedarf lassen sich zwei NEON-Controller per Miniklinkenkabel und Smart-Link-Funktion kombinieren, um die Steuerungsvielfalt zu erhöhen.

        Zur einfachen Positionierung des Controllers in einem DJ-Booth bietet Reloop den Ständer „Modular Stand“ an, der das kompakte Gerät auf eine angenehme Arbeitshöhe hievt. Der Ständer lässt sich laut Herstellerangaben einfach und schnell zusammenbauen und kann alternativ auch mit anderen Geräten, wie Drummachines, Synths oder iPads bestückt werden.

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        Features:  NEON

        • Serato DJ Drum Pad-Modular-Controller
        • Official Serato Accessory: Plug-and-Play mit Serato DJ
        • Dedizierte Steuerungsmöglichkeiten des Serato DJ SP-6 Samplers
        • 4-Deck Steuerung für Slicer, Cue und Loop
        • Ergänzung für DVS-Nutzer und Controller-DJs
        • 8 anschlagdynamische RGB-Performance-Drum Pads
        • Insgesamt 8 intuitive Performance Modi (Sampler, Pad FX, Slicer, Looped Slicer, Cue, Flip, Hot Loop, Loop und Manual Loop)
        • Unterstützt brandneuen Flip Mode: kreiere individuelle Edits eines Songs On-the-fly und trigger diese Sequenzen sofort als Hot Flip.

        Sampler:

        • Umfassender Serato SP6 Sample-Controller
        • Pro Sample Slot 5 verschiedene Trigger-Varianten (One Shot, Toggle, Hold, Repeat Mode und Sync) mit entsprechender Status-LED für ein visuelles Feedback
        • Zugriff auf alle 6 synchronisierbaren Sample-Slots in 4 Bänken
        • Dedizierte Sample-Lautstärkeregulierung (Master + Slot)

        Pad FX:

        • Direkter Zugriff auf 6 wählbare iZotope FX im Pad FX-Mode (Velocity Depth Control)

        Slicer/Looped Slicer:

        • Slicer Performance Modes zum rhythmischen Zerschneiden eines Tracks

        Cue/Cue Roll:

        • 8 farbcodierte Cue-Punkte je Deck und als Roll triggerbar

        Loop/Manual Loop:

        • Schnellzugriff auf 8 speicherbare Loops und manuelle Loop-Kontrolle

        Weitere Features:

        • 2 Endless Push-Encoder für Lautstärkeregulierung, Tracknavigation, Loop-Editierung sowie Loop Shift und Loop Roll-Funktionen
        • Censor-, Slip- sowie Sync-Funktion für alle Decks direkt vom Controller anwählbar
        • Internal/Relative Mode für DVS-User
        • USB Bus-powered
        • Smart Link: NEON per Miniklinkenkabel miteinander koppelbar
        • Kompatibel mit jeder MIDI-fähigen DJ- oder Studiosoftware
        • robuste Verarbeitung, portabel durch Slimprofile-Design

         Technische Daten

        • Anschlüsse: Mini-USB, Link-Port, Kensington
        • Maße: 223 x 16,1 x 123 mm
        • Gewicht: 359,2 g
        • Inkl. USB-Kabel, Quick Start Guide und Linkkabel (3.5 mm Klinke)
        Reloop Modular Stand

        Reloop Modular Stand

        Features: Modular Stand

        • Stabiler Ständer für Modularcontroller
        • Optimiert für Reloop Neon
        • Schneller und unkomplizierter Aufbau
        • Werkzeuglose Montage
        • Arretierung über Einrastknöpfe
        • Extra flache Konstruktion
        • Optimale DJ-Arbeitshöhe
        • Ideal zur Positionierung am Turntable
        • Nutzbar mit Modularcontrollern, Effektgeräten, Desktopsynthesizern, Drummachines oder iPads

        Technische Daten

        • Maße zusammengeklappt: 261 x 22 x 184
        • Maße aufgebaut: 261 x 185 x 184 mm
        • Gewicht: 861 g

        Einschätzung

        Mit dem neuen Reloop NEON können Serato-DJ-Nutzer ihr Setup sehr einfach und preisgünstig erweitern. Wer bereits einen Controller zur Tracksteuerung besitzt kann diesen weiterverwenden und muss weder seinen kompletten Equipmentpark austauschen, noch seinen gewohnten Basic-Workflow verändern. Gleiches gilt auch für DJs, die Serato DJ per DVS (mit zeitcodierten Tonträgern) steuern und mit dem Reloop NEON Zugriff auf zusätzliche Funktionen der Software haben. Da der NEON-Controller die Bezeichnung „Official Serato Accessory“ trägt, ist er wie alle direkt von Serato unterstützten Geräte ab Werk auf Serato DJ abgestimmt und damit sofort einsatzbereit. Die gewählten Belegungen lassen sich in dieser Konstellation vom Anwender nicht modifizieren. Dies gilt allerdings für alle Serato-Controller. Neben der Steuerung von Samples und Cue-Punkten kann der NEON auch zum Auslösen der neuen FLIP-Funktion genutzt werden, die ab Serato DJ 1.7 zur Verfügung steht und die Erstellung von Edits in Echtzeit erlaubt.

        Das Angebot an Ergänzungs-Controllern für Serato-DJ, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie der NEON ist aktuell recht überschaubar und besteht aus den beiden Produkten Pioneer DDJ-SP1 und AKAI AFX. Die beiden Konkurrenten liegen aber nicht nur preislich zum Teil deutlich über dem Reloop-Controller, sondern haben auch abweichende Bedienschwerpunkte. Praktisch finden wir, dass sich der NEON auch als gewöhnlicher MIDI-Controller nutzen lässt und damit nicht nur in Kombination mit anderen DJ-Programmen wie Traktor oder Cross zum Einsatz kommen kann, sondern auch im Studio mit Sequenzerprogrammen wie Ableton Live oder Cubase oder für VJing-Performances.

        Fazit

        Der Reloop NEON scheint ein sehr interessanter Add-on-Controller zu sein, der durch seine kompakten Abmessungen und seinen niedrigen Preis sicherlich viele Anwender überzeugen wird. Digitale DJs, die großen Wert auf Kreativität in ihren Sets Wert legen und sich von ihrem vertrauten Controller nicht trennen möchten, finden mit dem NEON eine praktische Ergänzung. Zur passgenauen Positionierung des Controllers oder anderer Zusatztools bietet Reloop darüber hinaus auch noch den Ständer Modular Stand an.

        Preis/Verfügbarkeit NEON: UVP 129 €, lieferbar ab Oktober 2014

        Preis/Verfügbarkeit Modular Stand: UVP: 39 €, lieferbar ab Oktober 2014

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