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Neu: Stanton ST.150 M2 und STR8.150 M2 Turntables

Auf der diesjährigen NAMM-Show trat Stanton mit dem ST.150 M2 und dem STR8.150 M2 Plattenspieler wieder mal ins Rampenlicht. Nachdem die Marke von Gibson aufgekauft wurde ist es ja seit längerem eher ruhig gewesen. Mit den “neuen” 150er Modellen scheint aber wieder etwas Bewegung bei Stanton eingekehrt zu sein. Neben den 150er Modellen soll es auch ein Update des T.92USB und des T.62 geben.

Der ST.150 M2 mit S-Tonarm und der STR8.150 M2 mit geradem Tonarm haben sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen von außen kosmetisch leicht verändert:

  • Neue schwarze Oberfläche aus gebürstetem Metall
  • Die zweite Start/Stop Taste ist der Puk-Mulde gewichen.
  • Der Ein/Aus Schalter ist durch eine flache, blaue Plattentellerlampe ersetzt worden.
  • Die Start/Stop Taste beherbergt nun auch die Rückwärtslauf-Funktion.
  • Start- und Abbremszeit Regler sind vom Faceplate entfernt und nur der Regler für die Abbremszeit ist auf die Rückseite gesetzt worden.
  • Es gibt keinen Key-Lock mehr.
  • Verbesserter Aluminium Plattenteller
  • Das Gewicht wurde auf 10,2 Kg reduziert

stantonST150M2

Features

  • Direkt angetriebener Motor mit 4,5Kg/cm Drehmoment
  • Einstellbare Plattenteller Abbremsgeschwindigkeit.
  • Pitchbereich 8, 25 und 50%
  • Rückwärtslauf
  • Geschwindigkeiten: 33, 45 und 78 U/min
  • Abnehmbare Plattentellerbeleuchtung
  • Phono/Line Ausgang
  • Lieferumfang: Slipmat, Puk und Deckadance DVS Software

 

Bilder:

Fazit

Insgesamt sind die beiden 150er M2 schlanker geworden und das neue Design ist wieder zeitgemäß. Die Orientierung am Technics 1210er ist dabei unverkennbar. Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn wieder etwas Bewegung auf einem Markt statt findet, vor allem dort, wo vor Jahren einige meinten den Tot des Plattenspielers im DJ-Bereich zu sehen. Die OEM-Herkunft der 150er ist nach wie vor zu sehen, was jedoch nicht mit einem unbedingten Qualitätsmangel gleich zu setzen ist. Ich hatte letztes Jahr die Möglichkeit einen M2 kurz, aus einem Kofferraum heraus, anzufassen und kann sagen, dass sie sich nach wie vor gut anfühlen.

Nachdem Pioneer, Denon DJ, Mixars, Reloop und wie sie alle heißen mögen, alle mit Plattenspielern am Markt sind, wird der Raum in diesem Segment bestimmt nicht größer. Und so wie ich Stanton in Erinnerung habe, werden sich die neuen Modelle preislich dort ansiedeln, wo die Vorgänger mal standen. Im Falle der 150er M2 Modelle wahrscheinlich bei 599.- Euro. Das könnte dann lediglich die Beigabe der DVS-Software Deckadance ein wenig attraktiver gestalten. Eine offizielle Info zu Preis und Lieferzeit gibt es von Stanton noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉 … und vielleicht klappt es ja zur Musikmesse…

Preis: unbekannt

Lieferzeit: unbekannt

Zur Stanton Website

 

Stanton kauft Deckadance – Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Gitarrenmarke Gibson hat mit ihrer Division Gibson Pro Audio in den vergangenen Jahren so einige Firmen aus dem elektronischen Bereich aufgekauft. Darunter auch die Marke Stanton, welche unter anderem auch für Meilensteine wie dem ersten DVS, Final Scratch bekannt war. Seit dem Erscheinen des letzten Stand-Alone Mediaplayer SCS-4DJ ist es bei Stanton jedoch sehr ruhig geworden. So ruhig, dass man berechtigter Weise daran zweifeln darf, ob es die Marke noch mal schafft neben Pioneer, den inMusic Marken (Numark, Denon DJ, etc.) oder Native Instruments ihre Existenz zu begründen. Mit dem Zukauf von Deckadance, einer DJ-Software aus dem Hause Image Line, aus dem auch Frooty Loops stammt, könnte sich das Ruder noch mal wenden.

DeckadanceAndStanton

Jetzt darf man sich natürlich fragen, ob es Sinn macht, wenn sich zwei Marken zusammentun, die beide schon fast von der Bildfläche verschwunden sind?

scs4dj-front-lg

Mit dem SCS-4DJ hatte Stanton vor ca. 4 Jahren das letzte unique Produkt im Bereich Digital DJing heraus gebracht. Der Stand-Alone Player zeichnet sich durch seine Onboard Software aus, die völlig ohne Laptop auskommt. Die Musik wird dabei von einem USB-Medium gezogen. Stanton hatte seit dem SCS-4DJ leider kein weiterführendes Produkt auf den Markt gebracht, auch wenn ein SCS-8DJ bereits in der Entwicklung war und ich die Möglichkeit hatte ein erstes Sample zu bestaunen. Die Gründe hierfür lagen wohl eher auf Investor-Seite, die wahrscheinlich nach dem schleppenden Start des SCS-4DJ nicht erneut in ein Produkt investieren wollten, dessen Zukunft in den Augen von Nicht-DJs ungewiss erschien. Dabei hatte der SCS-8DJ wirklich das Zeug die Richtung in der DJ-Industrie vorzugeben und wäre, meiner Meinung nach, sogar einen Schritt weiter gegangen als der heutige Pioneer XDJ-RX.

Pioneer XDJ-RX

Pioneer XDJ-RX

Als Hardware Hersteller wäre die Investition vorwiegend in Richtung Softwareentwicklung geflossen, die man hätte erneut extern einkaufen müssen. Und dadurch, dass die Stanton Group (Stanton, KRK, Cerwin Vega) dann an Gibson verkauft wurde, deren Interesse vorwiegend KRK galt, ist es kein Wunder, dass die Weiterentwicklung bei Stanton im DJ-Bereich ins Stocken geraten ist. Letztendlich ist der Zukauf von Deckadance, welches keine feindliche Übernahme war, ein logischer Schritt die SCS-Reihe weiter zu bringen, um wahrscheinlich zukünftig weitere Produkte mit einer Onboard DJ-Software heraus zu bringen. Und wenn man eine Software-Company besitzt, statt nur als Partner zu haben, sollte die Zukunft eigentlich rosig aussehen, da man sich keiner Abhängigkeit aussetzt. Vor allem Deckadance hätte das Potential gehabt Traktor Pro auf den Fersen zu bleiben, denn GUI, VST-Einbindung und die Effektsteuermöglichkeiten sind seit Version 2.0 auf Profiliga Niveau. Ich bin gespannt, was uns von Stanton auf den nächsten DJ-Messen erwartet.

Quelle: image-line.com

Review: Stanton DJC.4 DJ-Controller

Der Hype um 4-Deck Controller ist bis heute kaum zu erklären. Viele nutzen die zusätzlichen Decks garnicht oder nur selten. Wahrscheinlich ist es eher eine Image-Sache mit einem “Größeren” zum Gig aufzutauchen. Dabei geht bei den meißten 4-Deck Controllern die Anzahl der Bedienelemente klar auf Kosten der Mobilität, denn Größe und Gewicht erweisen sich bei manchem Kandidaten aus der 4-Deck Klasse als ein Hindernis, dass man noch aus Plattencasezeiten kennt. Auch wenn der Markt der 2-Deck Controller recht unübersichtlich wirkt, so gibt es doch Unterschiede in den Details, die sich beim näheren Hinsehen und Ausprobieren erst herausstellen. Stanton erweitert das DJ-Controller Sortiment mit einem sehr kompakten Gerät namens DJC.4 und scheint einen Kompromiss zwischen einer Vielzahl von Bedienelementen und komfortablen Maßen gefunden zu haben. Obwohl mit Virtual DJ LE ausgeliefert erscheint der erste Eindruck der Oberfläche durchaus Traktor Pro freundlich. Wir haben uns den neuen 2-Deck DJ-Controller, der per Umschaltfunktion auch 4-Decks ansteuern kann, mal aus der Nähe angesehen und ihn nicht nur mit Virtual DJ getestet.

Lieferumfang & Installation

Der DJC.4 kommt in einer Box mit einem USB-Kabel, einer CD auf der sich die Treiber und die Software Virtual DJ LE befinden. Ein Netzteil ist für den Betrieb nicht nötig, denn der Controller kommt mit USB-Power vollkommen aus. Die Bedienungsanleitung ist in englisch, kann aber in deutscher Ausführung von der Herstellerseite geladen werden. Sowohl auf Mac als auch auf Windows Rechnern ist die Installation reibungslos. Wie bei den meisten Audiogeräten, muss lediglich der Asiotreiber bei Windows Rechnern zusätzlich installiert werden. Wer den DJC.4 gleich mit einer Vollversion nutzen möchte, der kann sich für Virtual DJ Pro den Mapper direkt von der VDJ-Seite laden. Auch Traktor Pro User ab Version 2.5 können sich das fertige Mapping von der Stanton Seite ziehen. Somit sind beide Softwarevollversionen direkt mit dem DJC.4 nutzbar. Für den Einsteiger sollte die mitgelieferte VDJ-LE Version ausreichen, um erste Schritte im Controller-DJing zu wagen und sogar darüber hinaus. Virtual DJ LE bieten im Gegensatz zu anderen LE-Versionen anderer Software Hersteller bereits eine Fülle von Features, wie z.B. einen Sampler mit Standardsounds oder Videomixing. Alle Funktionen in VDJ-LE sind bereits gemappt, d.h. man muss lediglich die Ausgänge der Soundkarte zuweisen und kann sofort loslegen.

Virtual DJ LE

Wer sich mit Virtual DJ Pro vertraut machen möchte, kann über das Setup Menü für 20 Tage die Vollversion testen oder direkt online diese erwerben. Für ca. 249.- Euro ist es dann nicht ganz günstig, weil man Traktor Pro z.B. schon ab ca. 169.- Euro bekommt. Man darf aber nicht vergessen, dass VDJ-Pro auch Videomixing beinhaltet und für die Software eine Vielzahl von Skins für diverse Controller bereitstehen.

Virtual DJ Pro

Die Hardware

Der DJC.4 bietet eine Menge Features für einen Preis von ca. 370.- Euro. Das schwarze Gehäuse ist auf der Oberseite mit einem Alu-Faceplate versehen und macht einen robusten Eindruck. Die Unterseite ist aus Kunststoff, der das Gerät keinesfalls abwertet. Im Gegenteil, denn hier wurde sogar an eine seitliche Aussparung gedacht, die das seitliche Anheben des Controllers wesentlich erleichtert. Auf den ersten Blick scheint die Bedienoberfläche mit Controle-Möglichkeiten vollgestopft, aber auf den zweiten Blick trotzdem aufgeräumt zu sein. Man hat in der Tat genügend Knopfe und Regler, um mit mehreren Effekten gleichzeitig, mit manuellen und automatischen Loops, Hot Cues und Sampler,  zu arbeiten. Keylock, Scratch/Vinyl Modus, Deck Select (AC/BD) und sogar fürs Pitchbending stehen Tasten zur Verfügung. Alle Tasten sind mit einer sehr hellen Hintergrundbeleuchtung ausgestatten. Der Druckpunkt von Hot-Cue und Samplertasten ist sehr direkt und erlaubt auch schnellere Manöver. Die Transportasten sind im Gegensatz zu den anderen Tasten nicht aus Kunststoff, sondern einem schwarzen Gummi, das wertig wirkt. Einige Regler wie z.B. EQ, Browser oder der Effekt Select sind Encoder und beim Draufdrücken eine weitere Funktion anbieten. Im Falle der EQ´s wird z.B. die Kill-Funktion aktiviert. Mit der Shift-Taste erweitert sich der Funktionsumfang des DJC.4 um ein Weiteres, da manche Tasten eine Doppelfunktion beherrbergen. Die Fader des DJC.4 machen einen akzeptablen Eindruck. Sie haben kaum Spiel und besitzen einen Staubschutz. Die Faderkappen liegen ordentlich in den Fingern und lösen sich nicht so einfach.

Der Crossfader ist wesentlich leichtgängiger als die Kanalfader, so wie man es erwartet. Alle Drehregler sind durch ihre geriffelte, gummierte Oberfläche sehr griffig. Die EQ- und Effektregler haben eine deutliche Narbe für haptisches Feedback über deren Position. Die Jogwheels sind mit einer glänzenden, berührungsempfindlichen Oberfläche versehen und lassen sich in ihrem Ansprechverhalten separat regeln. Dafür stehen extra zwei Regler auf der Vorderseite zur Verfügung. Vom Aussehen und der Handhabung erinnern sie an die des Pioneer CDJ-400. Der Drehwiderstand der Jogwheels läd zwar nicht gerade zum Scratchen ein, jedoch ist das reguläre Cueing und Backspins damit möglich ohne die Kontrolle zu verlieren.  Scratch DJs sollten sich an dieser Stelle besser nach einem Controller mit höhere Jogwheel Auflösung umsehen. Der DJC.4 kann zwar eine Menge, aber in Anbetracht des Preises darf man hier ruhig Abstriche machen.

Soundkarte & Anschlüsse

Der DJC.4 verfügt über eine 16-Bit Soundkarte, die sowohl klanglich, als auch von der Ausgangslautstärke einen ordentlichen Job macht, wenn man dabei bedenkt, dass die Soundkarte sich den USB-Strom mit der Beleuchtung teilt. Der Kopfhörer Ausgang (Klinke und Miniklinke) liefert genug Saft, um damit auch im Club arbeiten zu können. Auch wenn High-End andere Specs hat, kann man hier kaum einen Unterschied zu anderen Soundkarten wahrnehmen, sofern man MP3s abspielt. Auf der Vorderseite findet man ebenfalls einen regelbaren Mikrofoneingang, der auch abgeschaltet werden kann. Die Rückseite des DJC.4 überrascht besonders durch die beiden zusätzlichen Stereo Eingänge (Cinch), die wahlweise Phono- oder Line-Signale akzeptieren. Zwar besitzt der DJC.4 keine analoge Mixer-Funktion, aber die Signale können direkt auf den Master oder durch die Software geroutet werden, was so viel bedeutet, dass z.B. auch Plattenspieler- oder CD-Player-Signale in der Software gemixt werden können (Funktioniert nicht in der LE-Version!). Oben drauf gibt es auch noch einen AUX-In als Miniklinke und der Master-Ausgang steht sowohl als Klinken- als auch als Cinch-Verbindung zur Verfügung (Symmetrisch/Unsymmetrisch).

In der Praxis

Um die zahlreichen Knöpfe des DJC.4 zum Einsatz zu bringen haben wir als Software Virtual DJ Pro und Traktor Pro benutzt. In beiden Fällen geht das problemlos und verspricht eine Menge Ansteuermöglichkeiten. Ob die direkte Bedienung von mind. 3 Effekten pro Deck, automatischen und manuellen Loops, Cue-Punkt Triggering oder die Nutzung des Samplers bzw. Sampleplayers, in beiden Fällen funktionierte alles präzise. Dadurch, dass alle Tasten beleuchtet sind, ist das Arbeiten in einer dunklen Umgebung ebenfalls kein Problem.

Die Faceplatebeschriftung ist auf Virtual DJ Pro ausgelegt, jedoch lassen sich die meisten Funktionen ebenfalls in Traktor Pro nutzen. Als einzige (positive) Abweichung läßt sich der flache Encoder unter dem Navigationsregler zur Steuerung des Looprecorders in Traktor Pro nutzen und die TAP-taste funktioniert als CUP. In VDJ Pro konnte ich dem vorher genannten Encoder keine Funktion zuweisen. Dafür kann man in VDJ Pro den Crossfader mit den Videofades verlinken. Was man in VDJ Pro jedoch vermisst, ist eine Umschaltfunktion zwischen Video- und Audiomischpult und der Scratch-Wellenformdarstellung. Der Pleutek Audiotreiber macht einen soliden Job und erlaubt es bei einem Windowsrechner mit aktuellem i5 Prozessor die Latenz bis auf 5ms runter zu schrauben. Trotz des Videofeatures scheint VDJ Pro hier weniger CPU Last zu verursachen, als Traktor Pro. Dafür scheint aber das Jogwheel Ansprechverhalten, meiner Meinung nach, in Traktor Pro etwas genauer zu sein. Das Arbeiten im Vierdeck Modus stellt sich ebenfalls als sehr einfach dar, denn die Deck-Select Anzeige verhindert Verwechslungen. In VDJ Pro wird zusätzlich das aktive Deck in den Focus gehoben. Als einzigen Minuspunkt stellten sich die Jogwheels beim Scratchen heraus. Die glatte Oberfläche und das Ansprechverhalten, sowie der Drehwiderstand sind zum Scratchen einfach untauglich. Für alle anderen Manöver wie Cueing, Backspins oder Pitchbending arbeiten diese völlig ausreichend. Die verbauten Fader sind Standardfader, die bei vielen anderen Controllern auch verwendet werden.

Fazit

Stanton liefert mit dem DJC.4 einen DJ-Controller ab, der unheimlich viele Steuermöglichkeiten in einer kompakten und komfortablen Form bietet. Die Verarbeitung und die Anschlussmöglichkeiten sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Wer einen günstigen Controller sucht, der etwas mehr bietet als die 2-Deck Standardfunktionen ist mit dem DJC.4 bestens beraten. Er eignet sich auch gut als günstiges Backup für Profigeräte. Lediglich Scratch DJs werden mit den Jogwheels und dem Crossfader keine Freude haben, da diese Bedienelemente eher für den Standard-Mix-DJ ausgelegt sind. Das Mapping für Traktor Pro läßt keine Lücke offen, so dass man auch ab Werk eine Traktor LE Version hätte beipacken können. Der Sound und die Ausgangsleistung der integrierten Audiokarte liegen irgendwo zwischen gut und zufriedenstellend. Angesichts eines Preises von ca. 370.- Euro bekommt man sehr viel geboten für sein Geld.

Plus

  • Viele Bedienelemente
  • Griffige Regler
  • Alle Tasten sind beleuchtet
  • Plug & Play mit Virtaul DJ LE
  • 2 x Stereo Line- und Phono-Anschlüsse
  • Gutes Preisleistungs-Verhältnis

Minus

  • Jogwheelverhalten und Crossfader nicht zum Scratchen geeignet
  • Kein analoger Mixer

Preis: ca. 370.- Euro

Herstellerseite: Stanton-DJ.DE

Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

Alternativen

Numark N4

Reloop Terminal Mix 2

Vestax VCI-100 MK2

NI Traktor Kontrol S2

Specs laut Hersteller:

  • 4-Kanal Soundkarte
  • 2- oder 4-Deck Modus
  • Analoge Eingänge (Software Thru)
  • Berührungsempfindliche Jogwheels
  • 14-Bit Pitchfader
  • Austauschbarer Long-Life Crossfader
  • Robustes Metallgehäuse
  • Bis zu 95 belegbare Parameter
  • Volumen LED-Ketten
  • EFX, Hot-Cue, Loop und Samplersektion pro Deck
  • Inkl. Software Virtual DJ LE 4-Deck

Anschlüsse:

  • Regelbarer Mikrofoneingang (Klinke)
  • Regelbarer Kopfhörerausgang (Klinke&Miniklinke)
  • 2 x Line/Phono Eingänge (Cinch)
  • Master Ausgang ( Klinke/symmetrisch & Cinch/unsymmetrisch)
  • Regelbarer AUX-Eingang (Miniklinke)

Abmessungen: B 410 x H 297 x T 65 mm

Gewicht: 2,9 Kg

Stromversorgung: DC 6 V, 1.5 A (läuft über USB)

 

Stanton SCS-4DJ Update 2.0 & Quickgrid

Für den Stanton SCS-4DJ gibt es seit kurzem ein Firmware Update mit der Version 2.0. Damit werden ein paar Stolpersteine aus dem Weg geschafft und die Fetaures erweitert. Eines der meist vermissten Features ist jetzt mit an Board: Man kann endlich eine vorhanden Ordnerstruktur als Playlist anzeigen lassen. Die meisten DJs haben ihre bestehende Sammlung schon in Ordner vorsortiert, um schneller an die gewünschten Titel während eines Gigs zu gelangen. Über eine neue Funktion im Menü “System” kann man nun in wenigen Schritten die Ordner auf dem USB-Laufwerk als Playlisten wandeln und aufrufen. Wie das genau geht, erklärt Stanton im bereit gestellten Zip-File auf deren Homepage.

Weitere Features des Updates 2.0 im Überblick:

  • Das Wechseln zwischen den Bildschirmmodi ist jetzt 25% schneller.
  • Ordnerstruktur auf dem USB-Medium kann nun als Playliste generiert werden (System/Geräte/Generieren Sie Geräte-Playlisten).
  • Titel in den Decks haben Analysepriorität.
  • Neuer Audio Decoding Algorithmus
  • Erhöhung der Kopfhörerlautstärke
  • Mic Boost (System/Audioeinstellungen)
  • Erweiterte MIDI-Out Kompatibilität für Anwendungen wie z.B. Traktor Pro
  • Erweiterte Auto-DJ Modi
  • Verbesserte iTunes Playlist-Unterstützung
  • Kürzere Ladezeiten für Laufwerke, die mit Quickgrid bearbeitet wurden.
  • Diverse Bugfixes

Als weitere Neuerung bietet Stanton das neue “QUICKGRID” an,  ein Offline Analysetool, mit dem man seine Musik schon auf dem Rechner analysieren kann. Man spart sich dadurch lange Analysezeiten für Waveforms und BPM auf dem SCS-4DJ und kann nach dem Datentransfer auf das USB-Laufwerk direkt loswegen. Bisher gibt es Quickgrid nur für Windows Rechner, aber eine Mac Version ist laut Hersteller schon in der Mache.

Download Stanton SCS-4DJ Update 2.0

Download Quickgrid für Windows

 

KORG&MORE – Hausmesse 2011

Korg&More, eine Subdivision von Musik Meyer hat auch dieses Jahr wieder zur Hausmesse geladen. Hier gibt’s ein kurzes Review. Weiterlesen

Stanton SCS-4DJ: Der All-in-One Mediaplayer

Lange ist es etwas ruhig gewesen im Hause Stanton, doch jetzt gibt es eine brandheiße Neuigkeit. DJ-Lab.de hatte exklusiv das Vergnügen einen Prototypen des SCS-4DJ noch vor der Premiere auf der Musikmesse 2011 in den Händen zu halten. Dabei handelt es ich um einen kompakten Mediaplayer, der mit einer eigenen Software arbeitet. Man schließt einfach einen USB Stick oder eine Festplatte an, mixt mit Hilfe des integrierten Screens seine Tracks und braucht außer einem Kopfhörer kein zusätzliches Equipment.

>>Bei den nachstehenden Fotos handelt es sich nicht um die finale Version, sondern um einen ersten Prototypen, der noch nicht fertig ist.

Hier ein paar Zeilen des Herstellers:

Stanton SCS-4DJ
Das vollintegrierte digitale DJ-Komplettsystem.

Kein Computer. Keine Kabel. Keine Probleme.
Das SCS-4DJ ist ein digitales 2-Deck DJ-Set inklusive Mixer und Software, bei dem die Musik von einem USB-Spreichermedium, iPhone oder iPod Touch kommt.

Genieße den Komfort mit nur einem Gerät zum Gig zu kommen und spare Dir lästige Verkabelungen mit Computer oder Soundkarte, denn im SCS-4DJ ist schon alles integriert. 2- Decks, Mixer, Software und Soundkarte sind kompakt und übersichtlich im chicen, schwarzen Design untergebracht. Schließe einfach deinen iPod, USB-Stick oder deine Festplatte an und leg direkt los !

Das integrierte 4,3 Zoll große Farbdisplay zeigt alle wichtigen Information an, die man für einen reibungslosen Mix benötigt. Ob manuelles Angleichen oder Autosynchronisation, mit dem SCS-4DJ geht beides. Zusätzliche steht für jedes Deck eine Loop- und Effektsektion zur Verfügung, um dem Mix die eigene Note zu verpassen.

Besondere Vorteile gegenüber anderen DJ-Controllern:
1. Software und Hardware kommen von einem Hersteller und sind in einem Gerät untergebracht.

2. Kein zusätzlicher Computer und keine zusätzliche Soundkarte nötig.
3. Keine komplizierten Einstellmöglichkeiten.
4. Bedienerfreundliche Oberfläche.
5. Geringes Gewicht: 2,3 Kg

Ideal für:
– Mobile DJs
– Einsteiger und Fortgeschrittene
– DJs die eine preiswerte digitale Lösung suchen, aber keinen Laptop haben bzw. benutzen möchten.

Hardware:
– DJ-freundlicher 2-Deck Mediaplayer und MIDI-Controller.
– Berührungsempfindliche Jogwheels für Pitchbending und Scratching.
– Integriertes 4,3 Zoll Farbdisplay und integrierte Software.
– Integrierter 2-Kanal Mixer mit 3-Band EQ und Master LEDs.
– Kanal Clip-Anzeige.
– Integrierte Soundkarte.
– Großes Navigationsrad.
– Recording Funktion zur Aufnahme des Mixes.
– Loop- und Effektsektion pro Deck.
– 3 USB-Anschlüsse für Speichermedien, iPhone oder iPod Touch.
– Integriertes Transportfach für Speichermedien.

Software:
– Auto BPM-Analyse
– Auto Gain
– Auto Loop und Beatgrids mit Snapmodus
– Parallele Wellenformdarstellung mit Track Info
– 4 Beatsynchrone Effekte: Delay, Filter, Flanger, Slicer
– Browser für Trackliste
– Playlist Import/Export im M3u-Format
– 5 Verschiedene Crossfaderkurven

Anschlüsse:
– 2 x Master Out (Klinke,symmetrisch und Cinch)
– 2 x Kopfhörer Out (Klinke und Miniklinke)
– 1 x Mic In (Klinke)
– 5 x USB (4In/1Out)

Abmessungen: B 44.2 x H29.1 x T7.3 cm
Gewicht: 2,3 Kg
Stromversorgung: DC 12 V, 1.5 A

Preis: ca. 500 Euro
Lieferzeit: Juli 2011

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