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Tutorial: Von Traktor Pro auf Rekordbox und Pioneer CDJs umsteigen

Vorgeschichte

Ich bin Traktor-User der ersten Stunde und ich liebe es mit dem Programm aufzulegen! Angefangen habe ich noch klassisch mit Vinyl. Fasziniert von der Timecode-Vinyl Technik und den damit einhergehenden Vorzügen bin ich sehr früh auf DVS umgestiegen (damals noch Stanton Final Scratch1.5). Vorraussehend wo die Reise in Bezug auf die Entwicklung von Traktor hingeht, war klar dass ein entsprechend hochwertiger Controller zur Steuerung her musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch bei dem deutschen Vertrieb von Vestax gearbeitet. Vestax stand damals für innovative und solide Hardware – insbesondere Scratch-Mixer. Die Idee einen Controller für Traktor mit einer entsprechend ähnlichen Qualität zu bauen lag auf der Hand und die Geburtsstunde des VCI-100 stand vor der Tür in dessen Entwicklung ich damals tief involviert gewesen bin. Ohne zu übertreiben kann man mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Controller die Initial-Zündung für die bis heute andauernde DJ-Controller-Ära war.

Später bin ich dann vom VCI-100 auf den größeren Bruder, den VCI-400 umgestiegen. Vorteil war die 4-Deck- Steuerung und die Trigger-Pads. Leider war er auch gefühlt doppelt so groß, was schon mal ein Teil der Grundproblematik bei der Benutzung mit Controllern im Club darstellte: Das Platzproblem. Traktor in Verbindung mit einem Controller bietet einem extrem viele Möglichkeiten, birgt aber den Nachteil, dass man in der DJ-Kanzel immer eine Extra-Wurst brät, dadurch dass man an das vorhandene Equipment (in der Regel 1x Pioneer DJM Mixer + 2x Pioneer CDJ 2000 NXS) sein mitgebrachtes Equipment anschließen muss. Das bedeutet nervige Verkabeleien während der vorherige DJ spielt, separate Abhöre über den Controller und natürlich den klobigen Computer ohne den es ja leider nicht geht. In der Summe ist das für alle Parteien ein sehr stressiges und nerviges Unterfangen, welches  zusätzlich allerlei Fehlerquellen mit sich bringt, wie z.B vergessene oder defekte Kabel, zu wenig Platz in der Booth um den Controller zu platzieren, unfreiwillige Musikaussetzer, weil man versehentlich das falsche  Kabel zieht etc.

Aufgrund dessen bin ich von einem Controller der zur Steuerung von Traktor im internen Modus auf einen Controller zur Steuerung von Traktor im externen Modus umgestiegen. Als kompakteste Lösung erschien mir hierzu der MC-1000 Controller von Zomo. Dieser Controller ermöglicht eine 4-Deck Steuerung und hat eine 8-Kanal Audiokarte integriert. Einen Bericht dazu findest du in diesem Video:

Auf diese Art aufzulegen hatte zum einen den Vorteil, dass ich nun das bestehende Club-Pult nutzen konnte (da die Decks an die Line-Eingänge des Mixers angeschlossen werden und nicht wie im internen Modus, man nur mit der Stereo-Master-Summe an den Mixer geht und am Controller mixt) und gleichzeitig alle Vorteile von Traktor + die Möglichkeit zur Manipulation per Jogwheel durch die Pioneer-Player. Leider blieb das Problem der massiven Verkabelung (2x Cinch + USB + Rechner).

Um das zu reduzieren bin ich nach dem Update seitens Native Instruments auf die direkte Steuerung von Traktor via HID und den Playern gewechselt. Das hatte den Nachteil, dass ich keinen Controller mehr für die Effekt-Steuerung hatte, dafür aber wieder ein Gerät und Kabel weniger. Blieben noch zwei USB Kabel und der Rechner.

An dem Punkt angelangt wuchs der Drang vollends vom Rechner wegzukommen, nur noch mit USB-Sticks aufzulegen und auf Rekordbox umzusteigen. Was mich bisher davon abgehalten hat, war die Tatsache, dass ich mittlerweile über eine Track-Collection von nahezu 10.000 Tracks verfüge, die alle gegriddet und mit Cue-Punkten versehen sind. Die Vorstellung das alles noch mal neu machen zu müssen, lies mich zu der Überlegung kommen mich erneut auf die Suche nach einem guten Konvertierungs-Programm zu machen, welches in der Lage ist umfassend meine Traktor-Collection zu Rekordbox zu übertragen.

Rekordbuddy

Ich hatte vor einem Jahr schon mit Rekordbuddy herumexperimentiert, bin aber auf einige Probleme gestoßen, die ich hier an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Fakt ist, dass das Ergebnis unzureichend war und die Software verhältnismäßig massiv und dadurch für einen Konverter sehr träge war. Was ich brauchte war ein kleines, schlankes, zuverlässiges Tool ohne großen Schnick Schnack, welches einfach nur seinen Job macht. Nach einiger Recherche bin ich fündig geworden:

DJ Conversion Utility für Mac OSX

Das Programm kostet im Gegensatz zu Rekordbuddy nur 6,95 $, ist super handy und der Support ist exzellent. Anfänglich gab es noch ein paar Bugs auszumerzen und ich bin dadurch in Kontakt mit dem Entwickler gekommen, der superschnell geantwortet hat und alle Fehler binnen kürzester Zeit fixen konnte. Der einzige Nachteil ist, dass die Software aktuell nur für den Mac zu haben ist.

In dem nachfolgenden Video möchte ich Euch kurz den Prozess eines Konvertierungs-Vorgangs demonstrieren.

Hier die einzelnen Schritte in der Übersicht:

1. Playliste erstellen in Traktor erstellen
2. Track-Collection exportieren (Achtung Haken raus!)
3. DJCU starten und Input Source auf Traktor stellen
4. Playlist und Downbeat anhaken
5. Gewünschte Playlisten auswählen
6. Rekordbox öffnen: Rekordbox XML – In der Wiedergabelist den Export auswählen und in Playlisten ziehen
7. Rechte Maustaste auf die Playlisten und auf USB Stick exportieren

Dadurch, dass die Konvertierung so simpel und schnell funktioniert, kann ich prinzipiell weiterhin Traktor zur Vorbereitung nutzen (ich liebe es Sets autark am Laptop vorzubereiten – dafür habe ich mir für alle notwendigen Funktionen ein Keyboard-Mapping erstellt). Anschließend habe ich die entsprechende Playlisten nach Rekordbox übertragen und dann von dort aus auf den USB Stick, um im Club ohne Rechner zu spielen.

>Tipp: Hier gibt es auch ein Keyboard Vorbereitungsmapping für Traktor Pro.

Fazit

Ich bin total begeistert von dem Tool und kann es nur jedem ans Herz legen, der mit dem Gedanken spielt von Traktor auf CDJ’s umzusteigen. Vielleicht hast Du ja aus den gleichen Gründen wie ich damit gehadert?

MixMasterG, der Entwickler von DJCU, hat übrigens vor kurzen auch einen Konverter für Rekordbox zu Engine (für die neuen Denon SC5000 Player) programmiert. Darüber werde ich separat berichten.

Habt Ihr auch schon Erfahrungen bezüglich Konvertierungen gemacht?

Würde mich über ein Feedback freuen!

Das DJ Conversion Utility for MacOS könnt ihr hier kaufen.

Preis: $ 6,95

Native Instruments präsentiert neue TruTorials für TRAKTOR

Native Instruments präsentiert eine neue Sammlung wertvoller Video-Tutorials für Traktor zu den Themen:

BEAT JUMPS, INFINITE LOOPS, HOTCUE JUGGLE, FOUR PLAY, DUB FREEZE, PHAT LOOPS, WASHED OUT TRANSITION, HOT CUE CHORDS, STRETCH OUT

Die kurzen Videos zeigen Tipps und Tricks wie Du dein Set in wenigen Schritten interessanter gestalten kannst.

Hier die Übersicht:

DJ Trick: Mit dem Feedbackloop arbeiten

Eigentlich ist es nichts revolutionäres einen Loop mit einem Delay-Effekt zu erstellen. Das lässt sich auf verschiedene Wege anstellen. Mojaxx erklärt in diesem Video für DJCity, wie man mit dem Pioneer DJM-S9 eine solche Delay-Wolke als Loop nutzt und sogar noch Elemente hinzu streuen kann.

Der Nutzen

Im Vergleich zu normalen Loops hat man bei solchen Delay-Wolken den Vorteil, dass man die Ausklingphase des Effekts immer noch selbst bestimmen kann. Bei einem festen Loop könnte man zwar auch ein Delay simulieren, aber das erfordert schon Turntablism-Skills.

Mit Delay-Wolken lassen sich zu kurz geratene Passagen eines Tracks künstlich verlängern und man kann sie gleichzeitig als Stilmittel für Übergänge nutzen. Sofern dann noch Makro-Effekte (Eine vorgeschusterte Kombination aus zwei oder mehreren Effekten) eingesetzt werden, kann sich das vor allem klanglich von normalen Loops abheben.

Lies hier nach, wenn Du mehr zu Übergängen beim Genre-Hopping wissen möchtest.

Delay Wolke mit Freeze = Loop

Um diesen Effekt umsetzen zu können, muss man sich nicht unbedingt einen DJM-S9 leisten können. Auch andere Mixer mit integriertem Effektboard bieten die Möglichkeit den Nachhall (Feedback) eines Delays auf unendlich zu setzen, um so einen Loop zu erstellen. Man muss dafür kein Profi sein, denn der Trick ist relativ einfach anzuwenden und kann spielerisch erlernt werden. Nicht jedes Effektboard eignet sich jedoch gleich gut dafür, denn es gibt wesentliche Voraussetzungen dafür. Die wichtigste ist, dass der Effekt dauerhaft hörbar ist, auch wenn man den Fader wieder runter zieht. Dazu muss der Effekt in der Signalkette nach dem Fader einsetzen (Post-Fader). Manche Mixer können das, andere nicht. Andernfalls, bei Pre-Fader-Effekten, ist das Signal dann mit der Fader-Schließung auch weg. Sofern man das ganze mit geöffneten Fader macht, fällt einem die Möglichkeit weg, zusätzliche Elemente in den Effektweg zu streuen.

Leider gibt es auch Mixer-Kandidaten bei denen der Delay-Effekt mit einem äußerst langen Feedbackinterval einfach scheiße klingt. In diesem Fall bleibt einem dann nur noch der Griff zu einem anderen Effektgerät oder man muss sich der Effekte in einer DJ-Software bedienen. Dort sind dann aber manche Effekte schon automatisch Post-Fader geschaltet.

In der DJ-Software

Im Vergleich zu Traktor Pro ist Serato DJ in Punkto Freeze Delay leider einen Schritt hinter her, denn die frei verfügbaren Effekte in Serato DJ bieten von der Parametersteuerung nicht den gleichen Komfort wie Traktor Pro. Und das ist vor allem der Freeze-Taste geschuldet. Wahrscheinlich kann man deswegen das Video von Mojaxx auch als kleinen Workaround für Serato User sehen, denn in Traktor Pro lässt sich das ganz einfach mit einem Delay im Advanced Mode anstellen. Nichtsdestotrotz lassen sich sowohl mit Serato DJ als auch in Traktor amtliche Ergebnisse erzielen. Einfach mal ausprobieren!

Traktor Effektboard

Traktor Delay-Effekt im Advanced Modus mit Freeze-Funktion

 

Serato Effektboard

Serato DJ Tape-Echo Effekt mit 100% Feedback.

Fazit

Das Video von Mojaxx zeigt eine von vielen Möglichkeiten mit Post-Fader-Effekten rumzuspielen. Sieh diesen Post als Inspiration um dein Set ein wenig aufzufrischen. Wenn Du diesen DJ Trick schon kennst, dann dürftest Du wahrscheinlich nicht bis hier hin gelesen haben. Andernfalls kannst Du vielleicht sogar einen weiteren Tipp in den Kommentaren hinterlassen 😉

Ansonsten gilt: Effekte machen Deinen Mix nicht besser. Doch wenn Du sie mit dem nötigen Feingefühl dosierst, kannst Du damit eine Note setzen!

Viel Spaß beim Experimentieren!

Hier gibts mehr Mixtechniken

 

Tutorial: DVS mit dem RaspberryPi

Zwischen Portablism und INVADER-Mixer gibt es nun auch das erste DVS, das auf einem 39€ Minicomputer läuft. Um auch mit deinem Raspberry zu scratchen brauchst du weder schwarze Magie, noch einen Master in Informatik. Experimentierfreude und ein bisschen google-Kompetenz reichen völlig… achja und unser Tutorial natürlich 😉
Disclaimer: Große Macht bringt große Verantwortung mit sich! Eigentlich sollte nichts schief oder kaputt gehen. Trotzdem handelst Du beim Befolgen des Tutorials auf eigene Gefahr. Falls also doch irgendwas schief oder kaputt geht, liegt die Verantwortung allein bei Dir.
Man nehme:

    • Raspberry Pi (Model 3 oder 3B wurden bereits getestet, Model 1 ist nicht kompatibel)
    • microUSB Netzteil mit 2000 – 2500 mA
    • microSD Karte mit mindestens 2GB
    • Control Vinyl deiner Wahl
    • USB Stick für Deine Musik (xwax liest wav, mp3 und flac)
    • Entweder einen Touchscreen-Monitor für den Raspberry Pi, oder einen normalen Monitor mit HDMI-Anschluss sowie USB-Maus und -Tastatur.
    • Eine USB-Soundkarte (2in/2out). Für die beste Performance brauchst Du einen Phono-Vorverstärker um den Phono-Pegel des Turntables auf Line-Pegel anzuheben. PiDeck ist aber auch ohne Phono-Vorverstärker benutzbar.
    • Notwendige Adapterstecker und -Kabel um Plattenspieler und Mixer mit der Soundkarte zu verbinden

Get the party started

Zuallererst lädst Du dir die aktuelle Version von PiDeck herunter. Dazu klickst du unter www.pideck.com oben auf „Download PiDeck“. Am unteren Ende der neuen Seite findest Du das Image der aktuellen Version (pideck-koolherc.img.bz2) zum Download. Unter macOS sollte sich das Archiv problemlos mit Bordmitteln entpacken lassen, unter Windows bietet sich das Open Source Tool 7-Zip an. Zu guter Letzt schreibst du die entpackte .img-Datei auf die microSD-Karte, zum Beispiel mit Etcher.

Uuuuuund Strom!

microSd-Karte und USB Stick werden an den Raspberry verfüttert, der Rest wird wie beim normalen DVS-Betrieb verkabelt. Zu guter letzt schließt Du Monitor, Soundkarte und ggf. Maus & Tastatur an und erweckst das kleine DVS-Monster mit dem Stromkabel zum Leben. Falls der Bildschirm nach ca. 30 Sekunden immer noch schwarz bleibt kontrolliere nochmal, ob alles korrekt angeschlossen ist. Ansonsten könnte auch eine falsch formatierte microSD-Karte die Ursache sein. In diesem Fall formatierst Du die Karte nochmal mit dem Tool SD Card Formatter noch einmal neu und schreibst anschließend das Image mit Etcher erneut auf die Karte.
Im Idealfall startet PiDeck nun direkt mit einer geöffneten und funktionierenden DVS-Umgebung…

Keine Buttons? Keine Panik!

… da sich PiDeck aber noch in der Version 0.1 befindet und viele Faktoren eine Rolle spielen, landest Du sehr wahrscheinlich erst mal auf einem leeren Desktop. Jetzt geht es daran Xwax, das DVS-Programm, von Hand zu starten. Und zwar mit dem Terminal.

pideck_terminal

„Oh mein Gott, hat er grade TERMINAL gesagt?!!!!11!!1!“

Die gute Nachricht vorweg: das Terminal beißt nicht. Und auch sonst ist der Startvorgang sehr logisch aufgebaut.
WICHTIG: PiDeck verwendet im System das US-Tastaturlayout. Wenn du also eine Deutsche QWERTZ-Tastatur besitzt, musst Du bei den folgenden Sonderzeichen umdenken:

      • y = z
      • – = ß
      • / = –
      • : = SHIFT+ö

Ein fertiger Startbefehl für xwax sieht in etwa so aus:

pideck_xwaxcommand

xwax –phono -m 3 -t serato_2a -l /media/usb0 -a hw:1

– virtueller Phono-Vorverstärker (–phono)
– Latenz (-m)
– Timecode (-t)
– Pfad zur Musikbibliothek (-l)
– Soundkarte (-a)

Da ich keine Soundkarte mit Phono-Vorverstärker verwende, nutze ich die virtuelle Vorverstärkerfunktion (–phono). Wenn Du einen Phonovorverstärker nutzt, kannst du den –phono Befehl weglassen. Anschließend setze ich die Ausgangslatenz mit dem -m Befehl auf 3ms. Falls Du beim Starten die Fehlermeldung „Buffer of 3ms may be too small for this hardware“ bekommst, erhöhe den Latenzwert schrittweise (-m 4, -m5, -m6 etc.) bis xwax startet.
Als Timecode verwende ich eine Serato-Vinyl. Das gebe ich über den Befehl -t an (Xwax erkennt nicht automatisch, welche Seite der Timecode-Vinyl Du verwendest). Alternativ sind folgende Timecode-Angaben möglich:

serato_2b
traktor_a
traktor_b
mixvibes_v2

-l gibt den Pfad zum USB-Laufwerk mit der Musik an. Die USB-Laufwerke werden über den Ordner media angesprochen. Normalerweise sollte Dein USB-Stick als usb0 im System verknüpft sein. Falls Xwax trotzdem keine Tracks erkennt, beende das Programm mit Alt+F4 und starte Xwax erneut, diesmal mit -l /media/usb1 ( oder usb2, usb3, usb4, etc.) Über den separaten Befehl ls /media kannst Du dir auch alle verfügbaren USB-Anschlüsse des Raspberry anzeigen lassen.
Last but not least fehlt natürlich noch die Soundkarte die angesprochen werden soll. Dies geschieht über den -a Befehl. Normalerweise sollte Deine Soundkarte die ID 1 haben (hw:1). Falls die Soundkarte nicht erkannt wird, kannst Du dir mit dem separaten Befehl aplay -l eine Übersicht aller angeschlossenen Soundkarten samt ID anzeigen lassen.

pideck_aplay

Falls beim Starten die Fehlermeldung
16-bit signed format is not available. You may need to use a ‘plughw’ device.
Ausgibt, musst Du die Soundkarte mit plughw: statt hw: angeben.

Jetzt sollten alle Startschwierigkeiten beseitigt sein und xwax anstandslos starten.
Mit den Pfeiltasten navigierst Du durch die Library und mit F1 lädst Du den ausgewählten Track ins Deck. Alle weiteren Informationen zur Verwendung von xwax findest Du auf der offiziellen Seite (http://xwax.org/guide.html).

Fazit

Derzeit ist das ganze Projekt natürlich mehr Spielerei, als ein umfassender Ersatz für Traktor oder Serato. Doch wenn man sich die Machenschaften von Intel und ThudRumble anschaut, könnten embedded systems der nächste Zukunftstrend des DJing werden. Von daher bleibe ich gespannt, was in nächster Zeit noch auf uns zukommt. Bis dahin: “cut it up fresh!”

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Warnung: Mac OSX 10.11 El Capitan bereitet Probleme

Apples neues Betriebsystem Mac OSX 10.11 (El Capitan) sorgt bei mehreren Herstellern für Musik Hard- und Software für Probleme. Allen voran kam heute eine Meldung von Native Instruments, dass Apples neues Betriebssystem bei älterer Komplete-, Traktor- und Maschine Hardware zu Abstürzen führen kann. Darüber hinaus werden NI Plugins in Logic Pro nicht erkannt.

Die folgende Hardware ist betroffen:

  • TRAKTOR KONTROL S4 (MK1)
  • TRAKTOR KONTROL X1 (MK1)
  • TRAKTOR AUDIO 2 (MK1)
  • AUDIO 8 DJ
  • AUDIO 4 DJ
  • AUDIO 2 DJ
  • MASCHINE (MK1)
  • GUITAR RIG 3 (RIG KONTROL 3 hardware)

Laut NI soll mit Hilfe eines Treiber-Updates für die o.g. Hardware das Problem gelöst werden können. Teilweise gibt es dafür schon Beta-Treiber zum Download.

Neben NI haben sich mittlerweile auch Steinberg (Cubase), Arturia und iZotope mit ähnlichen Problemen gemeldet.

Quelle:

heise.de

native-instruments.de

Fazit

Never change a running system! 😉

Traktor Kontrol S5

TRAKTOR KONTROL S5

STEMS sind das große Ding bei NATIVE INSTRUMENTS. Dem trägt auch der neu vorgestellte KONTROL S5 Rechnung. Weiterlesen

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Neues zu STEMS

Noch ist es ruhig um das neue Dateiformat von NATIVE INSTRUMENTS. Die Ruhe vor dem Storm? Oder die Ruhe auf dem Friedhof der guten Ideen, wo die STEMS straight hinfahren werden? Ein Beitrag um Fragen und Antworten. Weiterlesen

Thud Rumble DVS Idea

Auflegen ohne Laptop …

… dafür mit Mini-Computer. Eine stark verkürzte Aussage, die aber zusammenfasst, was THUD RUMBLE in Planung haben. Weiterlesen

Native Instruments Stems

Lets talk about STEMS

Ein Thema, welches aus DJ-Sicht den Sommer bestimmen könnte sind die STEMS, das neue Dateiformat von NATIVE INSTRUMENTS. Könnte, Konjunktiv II. Weiterlesen

Traktor 2.8 – Ein Blick in die Zukunft

Nach der Ankündigung des Kontrol D2 und dem STEMS Format, gibt Native Instruments auch nun das erste Stückchen Software-Zukunft preis. Auf die Stems Integration müssen wir noch bis Traktor 2.9 im Sommer warten. Dafür ist die ehemalige 2.7.4 Beta nun in Form von Traktor 2.8 erschienen. Im folgenden erklären wir Dir die wichtigsten Neuerungen. Die offiziellen Releasenotes findest Du hier.

64bit Version

64bit klingt erst mal toll, geht aber auch mit ein wenig Mathematik einher. 32bit Anwendungen können maximal 2^32 bytes, also 4GB Arbeitsspeicher ansprechen. Mit einer 64bit Architektur wird diese Grenze auf 2^64 bytes angehoben. Da machen aber moderne CPUs nicht mehr mit und so liegt die momentane Grenze bei etwa 8 Terabyte. Aber welche Vorteile hast Du in der Praxis davon? Mehr Stabilität und Geschwindigkeit, vor allem bei großen Tracksammlungen vielen Remix-Deck Samples. Für das optimale Zusammenspiel müssen Prozessor, Betriebssystem, Anwendung und Audiotreiber 64bit unterstützen. Die für Dein System passende Version wird automatisch installiert.

Verbesserte Mehrkern Unterstützung

Seit Traktor 2.7 hatten einige Nutzer Probleme bei der Mehrkern-Unterstützung. Diese sollten jetzt behoben sein.

Automatischer Deckmoduswechsel

Mit der neuen Version erkennt ein Deck, welche Art von Track du lädst und passt sich automatisch an. Lädst Du beispielsweise ein Remix-Set in ein normales Track-Deck, wechselt das Deck beim Laden zur Remix-Deck Ansicht.

Mehrfache Trackanalyse

Lange überfällig und jetzt endlich da: die gleichzeitige Analyse mehrerer Tracks! Im Analyze-Dialog kannst Du nun die neue Funktion Parallel Processing aktivieren. Laut Native Instruments werden Tracks dann mit bis zu dreifacher Geschwindigkeit analysiert. Kurz angetestet können wir dieses Ergebnis bestätigen. Da die CPU-Belastung dabei deutlich höher ist, solltest Du das neue Feature nur zur Vorbereitung und keinesfalls Live verwenden.

Traktor 2.8 Parallel Processing

Traktor 2.8 Parallel Processing

Neue Hardware

Neben der Unterstützung des neuen Kontrol D2 und einigen neuen Funktionen des Kontrol S8, geht NI auch bei der Hardware wieder auf andere Hersteller zu. So werden jetzt der Pioneer CDJ-900NXS und XDJ-1000 komplett unterstützt, inklusive Touchscreen. Das Sahnehäubchen bildet aber die Traktor Scratch Zertifizierung des Rane MP2015. Mit dem Traktor Scratch Pro 2 Software & Timecode Kit kannst Du die interne Soundkarte des MP2015 zur Vinylsteuerung der Traktor Software verwenden. Das ist das erste Mal seit vier Jahren, dass NI wieder einem Mixer die Scratch-Zertifizierung ausstellt. Dazu kommt der Umstand, dass es sich dabei erstmals um einen Rane Mixer mit Interface handelt, der nicht von Serato unterstützt wird.

Wo gehobelt wird…

…fallen Späne. So wird OSX 10.8 ab sofort nicht mehr unterstützt. Es wird ausdrücklich OSX 10.9 oder höher zur Verwendung von Traktor 2.8 empfohlen. Ansonsten kann es zu Soundaussetzern beim Laden von Tracks kommen.

Fazit

Mit Traktor 2.8 legt Native Instruments den Grundstein für die eigene Zukunftsvision. Aber nicht nur Softwareseitig geht der Kurs nach vorne. Auch bei der Firmenpolitik scheint man gemerkt zu haben, dass die absolute Isolierung vom Markt keine Zukunft mehr hat. Wir leben in einer Welt, die von Flexibilität und Vernetztheit lebt. Im Idealfall kommen wir bald an den Punkt, an dem ich meine Hardware-Entscheidungen nicht mehr von der Software abhängig machen muss. Und bis dahin willkommen Traktor Pro 2.8! Schön, dass es Dich gibt!

Rane MP2015 Traktor Pro DVS zertifiziert

RANE setzt auf TRAKTOR

Eine Kombination, die Sinn macht und trotzdem verwundert. Der RANE-MP2015 bekommt eine Zertifizierung für TRAKTOR SCRATCH. Weiterlesen

Magma Bags Frühjahrskollektion – Musikmesse 2015

Modisch gesehen wird das Frühjahr anders. Man könnte auch sagen: klein und grün. Denn auf der Musikmesse hat Magma die neue “Frühjahrskollektion” an Bags und Cases vorgestellt, mit einigen Überraschungen!

Magma Riot 45 Record-Bag Small

Magma Riot 45 Record-Bag Small

Eine der Neuheiten waren die Riot 45 Record-Bags, die extra für 7″ Vinyl konzipiert sind. Material und Verarbeitung entsprechen dem gewohnten Standard. Neben dem Record-Bag Small gibt es auch noch eine große Ausführung. Beide Taschen kommen ebenfalls in einer limitierten The 45King Edition daher.

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Neu hinzugekommen ist außerdem das Riot-DJ Backpack XL in der exklusiven Roland AIRA Edition. Der große Unterschied zu unserem Testexemplar des Originals liegt in der Farbgebung. Statt knalligem Rot sind die Innenpolster in noch knalligerem Grün gehalten.

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Neue Controller Cases waren auch mit am Start, zum Beispiel für den Pioneer XDJ-RX.

Magma DJ-Controller Case XDJ-RX

Magma DJ-Controller Case XDJ-RX

Turntablisten dürften sich besonders über ein neues Battle-Mixer Case freuen. Eine Ausführung für 12″ Mixer gibt es ebenfalls sowie eine Variante für den Traktor Kontrol S8. Ein nettes Detail ist, dass die Geräte komplett mit Decksaver reinpassen.

Magma CTRL Case Battle-Mixer

Magma CTRL Case Battle-Mixer

Magma CTRL Case S8

Magma CTRL Case S8

Wer zu faul zum Tragen ist, zieht sein Equipment hinter sich her, zum Beispiel mit dem neuen Riot Carry-On Trolley. Mixer bis 12″ finden hier ebenso Platz wie ein Laptop und weiteres Zubehör. Vielflieger freuen sich bei den meisten Airlines über die Handgepäcktauglichkeit.

Magma Riot Carry-On Trolley

Magma Riot Carry-On Trolley

Alle Produkte sind ab sofort verfügbar.
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STEMS Demonstration, Musikmesse 2015

Beim Native Instruments Product Showcase, im Rahmen der Musikmesse 2015, gab es einen guten Einblick in das neue STEMS Format.

Stems Native Instruments Audio Format Multitrack

STEMS – Multitrack Audio Format

NATIVE INSTRUMENTS stellt mit STEMS ein neues Dateiformat vor, welches von der Idee her nicht wirklich neu ist. Aber es könnte in dem Fall tatsächlich ein Meilenstein im digitalen DJing werden. Weiterlesen

Umfrage DJ Software 2015

Umfrage DJ-Software 2015

Da ist sie, die Auswertung der Umfrage “Welche DJ-Software nutzt Du?”. Die Ergebnisse sind interessant, allerdings nicht ganz rund. Was an mir liegt. Weiterlesen

Traktor Kontrol D2

TRAKTOR KONTROL D2

Seit heute ist es offiziell. Der neue Controller von NATIVE INSTRUMENTS heißt D2.  “Das Deck der Zukunft ist da“. Sagt der Hersteller. Weiterlesen

Traktor Oder Serato

Umfrage: Welche DJ-Software nutzt Ihr?

Was denn nun? Traktor, Serato oder was ganz anderes? Das Gebiet der DJ-Software scheint noch immer klar aufgeteilt und mancher User spielt “Bäumchen wechsel Dich”. Weiterlesen

Einsteiger Wissen Controller

FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 4)

Sie sind vermutlich zahlreicher als Plattenspieler und haben es trotzdem nicht geschafft diese flächendeckend in Clubs zu verdrängen: Controller. Das Thema im vierten Teil unserer Reihe für DJ-Beginner. Weiterlesen

Pioneer XDJ-RX Controller Rekordbox

PIONEER Stand Alone Controller

PIONEER kündigt mit dem XDJ-RX einen Stand Alone Controller für Recordbox an, der ganz nebenbei auch noch andere DJ-Software* steuern kann. Weiterlesen