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Traktor Kontrol S8 Review

Review – KONTROL S8

Vor Erscheinen hat er massiv Wellen geschlagen, aktuell ist es recht ruhig um ihn, den TRAKTOR KONTROL S8. Grund genug unseren alten Trekkerfuchs Floh mal der Frage nachspüren zu lassen, ob der S8 wirklich ein “Game Changer” ist. Im Folgenden seine Eindrücke und eine Einschätzung. Weiterlesen

Reloop Neon Controller Review

RELOOP NEON

Ein kleiner USB-Controller, beworben mit “One Mighty Box”. Und tatsächlich ist RELOOP mit dem Teil ein ordentlicher Coup gelungen. Wir stellen den NEON vor. Weiterlesen

Bag For Good

Wie transportiert man eigentlich den KONTROL S8, wenn es noch kein offizielles Case gibt? Weiterlesen

NUMARK NV – Review

Kurz vor dem KONTROL S8 kam NUMARK mit dem NV auf den Markt. Ein Controller, welcher ebenfalls auf integrierte Displays setzt. Ob es noch mehr Parallelen gibt, klärt sich bei der Vorstellung des Gerätes. Weiterlesen

Test: Reloop Neon – die „Mighty Box“ für Serato DJ im Praxischeck

Den neuen Pad-Controller Reloop Neon hatten wir euch Anfang September bereits in einer Newsmeldung vorgestellt. Jetzt ist das kompakte Ergänzungsgerät, das der Hersteller als „Mighty Box“ bezeichnet lieferbar und steht für einen Praxistest bereit.

Seit dem der Neuseeländische Softwarespezialist Serato sein Hauptaugenmerkt auf das digitale System Serato DJ gelegt hat, verzeichnet dieses einen kontinuierlichen Funktionszuwachs. Um die, vor allem im kreativen Bereich angesiedelten Funktionen praxisgerecht steuern zu können, hat Reloop jetzt den Neon veröffentlicht, der als Ergänzung in unterschiedlichen Setups genutzt werden kann.

 

Reloop Neon

Reloop Neon

Ausgepackt

Der Reloop Neon ist ein kleiner, kompakter Zusatz-Controller mit einer Gehäusebreite von 22 cm und einer Tiefe von 12 cm. Da sein Gewicht nur knapp 360 g beträgt, kann das vorbildlich verarbeitete Gerät einfach und bequem mit auf Tour gehen. Hauptaugenmerk des Neon sind seine 8 anschlagsdynamischen Pads, die mehrfarbig beleuchtet sind und unterschiedliche Funktionen in Serato DJ steuern.

 

Reloop Neon - Pads

Reloop Neon – Pads

Die Funktionszuweisung der Pads findet mit Tasten statt, die direkt oberhalb der Pads angeordnet sind. Ein Encoder erlaubt die Navigation in der Songsammlung, das Laden von Songs und die Steuerung der Sampler-Lautstärke. Ein weiterer Encoder dient zum Setzen von Loops und für Loop Rolls.

 

Reloop Neon - Encoder links

Reloop Neon – Encoder links

 

Reloop Neon - Encoder rechts

Reloop Neon – Encoder rechts

Links neben den Pads gibt es eine Tastreihe, die zum Umschalten der Sample-Bänke und der Decks dient. Auf der rechten Seite des Controllers lassen sich unterschiedliche Sample-Wiedergabeoptionen selektieren und der DVS-Modus auswählen, wenn das System per Control-Medien gesteuert wird.

 

Reloop Neon - Bank/Deck-Taster

Reloop Neon – Bank/Deck-Taster

Reloop Neon - Sampler/Control-Taster

Reloop Neon – Sampler/Control-Taster

Der Neon wird zum Datenaustausch per USB-Kabel an einen Rechner angeschlossen und auf diese Weise auch mit Strom versorgt. Mittels einer so genannten Smart-Link-Buchse lassen sich zwei Neon miteinander verbinden.

 

Reloop Neon - Anschlüsse

Reloop Neon – Anschlüsse

Angeschlossen

Da der Reloop Neon ein offizielles Zubehörprodukt für Serato DJ ist, kann er direkt nach dem Anschluss an ein Computersystem genutzt werden. Eine Treiberinstallation muss daher weder unter Windows noch unter Mac OSX erfolgen und auch eine Einrichtung in Serato DJ entfällt. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass sich Serato DJ nicht alleine mit dem Neon in Betrieb nehmen lässt und die Software auch nicht zum Lieferumfang des Controllers gehört. Wenn ihr das System nutzen wollt, benötigt ihr eine Serato-DJ-kompatible Hardware in Form eines Controllers, eines Interfaces oder Mixers.

 

Reloop Terminal Mix 8

Reloop Terminal Mix 8

 

Kontrolliert

Für den Einstieg in meinen Praxistest habe ich zunächst die beiden globalen Funktionen Sampler und Pad FX untersucht. Die Sampler-Steuerung lässt sich mit den Performance-Mode-Tasten aktivieren und der Sampler mit Samples aus euren eigenen Produktionen oder mit Samples von Sample-CDs füllen.

 

Reloop Neon - Performance-Mode-Tasten

Reloop Neon – Performance-Mode-Tasten

 

Die Pads reagieren sehr schnell und lassen sich mit oder ohne Anschlagsdynamik nutzen. Bei aktivierter Anschlagsdynamik könnt ihr zum Beispiel Drumsamples dynamisch spielen, um ein DJ-Set mit Einwurfsounds zu untermalen. Wird diese Funktion deaktiviert, so verhalten sich die Pads wie Schalter und können zum Ein- und Ausschalten von Loop-Samples genutzt werden. Die Wiedergabemodi der Samples werden auf dem Controller individuell angezeigt, so dass ihr jederzeit auf der Hardware ablesen könnt, ob ein Sample als Loop oder einmalig wiedergegeben wird. Der entsprechende Modus lässt sich ebenfalls mit dem Neon selektieren. Durch zweimaliges Drücken der Sampler-Taste wird die Effekt-Steuerung aktiviert. Mit dieser lassen sich einzelne Effekte aber auch Multieffektketten mit den Pads steuern. Was zunächst etwas verwunderlich klingt, da bei den meisten Controllern Drehregler zur Effektsteuerung zum Einsatz kommen, ist in der Praxis aber ein richtig cooles Feature. Je stärker man auf die Pads drückt, desto größer ist der entsprechende Effektparameter. Somit könnt ihr mit den Pads Delays aufschaukeln, Filtercutoff-Werte kontrollieren oder Flanger steuern (Diese Technik wurde bereits schon beim Vestax VCI-380 eingesetzt). Zudem lässt sich auch die Effektauswahl mit den Pads treffen.

 

Reloop Neon - Pad FX

Reloop Neon – Pad FX

 

Hotcue, Loops, Slicer & Flip

Neben den globalen Funktionen, gibt es auch eine Reihe an kreativen Vertretern mit einem unmittelbaren Deck-Bezug. Der Neon erlaubt die Auswahl des Decks und zeigt die getroffene Auswahl durch eine leuchtende Taste optisch an. Durch Drücken der Hotcue-Taste können die Pads zum Speichern und Anfahren von Hotcue-Punkten genutzt werden.

 

Reloop Neon - Hotcue-Modus

Reloop Neon – Hotcue-Modus

 

Auch in dieser Disziplin überzeugt der Neon auf meinem Mac-Testsystem mit sehr kurzen Latenzzeiten. Wird die Slicer- oder Looped-Slicer Funktion aktiviert, zerlegt Serato DJ einen Ausschnitt eines Songs in kleine Segmente, die sich mit den Pads für Echtzeitremixe ansteuern lassen. Der Reloop Neon lässt sich zudem auch in Kombination mit der neuen Flip-Funktion nutzen. Diese müsst ihr allerdings separat für 29 US-Dollar freischalten, da sie nicht zur Standardausstattung der Software gehört.

 

Serato Flip

Serato Flip

 

Die Flip-Funktion schneidet Hotcue-Aktionen mit und kann zur Generierung von Edits genutzt werden. Songteile können damit mehrfach wiederholt oder Passagen übersprungen werden. Ich persönlich finde diese neue Funktion etwas umständlich in der Handhabung, obgleich sicherlich ein großes Kreativpotential darin steckt. An dieser Miesere ist allerding nicht der Neon Schuld, sondern die Umsetzung in der Software. Hier solltet ihr euch bei passender Gelegenheit am besten selbst ein Bild machen.

MIDI-Controller

Der Reloop Neon kann neben der Kombination mit Serato DJ auch als gewöhnlicher MIDI-Controller zum Einsatz kommen. Beachten solltet ihr hierbei, dass es keine Möglichkeit gibt, die MIDI-Belegungen des Geräts zu verändern, da es keine Editorsoftware gibt. Als Steuerungsziele eigenen sich daher nur Programme, deren MIDI-Konfiguration anpassbar ist, wie zum Beispiel Traktor oder Ableton Live. Praktisch ist, dass ihr auch die Beleuchtung der Bedienelemente für eure eigenen Bedürfnisse programmieren könnt.

 

Traktor - Controler Manager

Traktor – Controler Manager

 

Fazit

Ich finde Reloop bietet mit dem Neon einen sehr praktischen Kreativ-Spezialisten für Serato DJ an. Der Controller bewältig seine Steuerungsaufgaben sehr gut und eignet sich als Ergänzung für Controller-User, aber auch für Anwender von DVS-Systemen. Wem das häufige Umschalten des Deckfokus oder der Funktionen zu umständlich ist, kann dieses durch den Einsatz eines zweiten Neon reduzieren. Da der Neon auch preislich sehr attraktiv ist, sind die aktuell verfügbaren Controller von Akai (AFX) und Pioneer (DDJ-SP1), die ebenfalls als offizielles Serato-DJ-Zubehör angeboten werden, eigentlich keine direkten Alternativen.

 

 

Hersteller: Reloop

Web: www.reloop.com

Preis: 129 Euro

Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

 

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 PLUS

+ kompakter Zusatzcontroller

+ schnell reagierende Pads

+ optional nutzbare Anschlagsdynamik

+ sehr gut verarbeitet

+ gutes Preisleistungsverhältnis

 

MINUS

– viele Mehrfachbelegungen

 

 

Alternativen

 

Pioneer DDJ-SP1

Straßenpreis: 270 Euro

www.pioneer.eu

 

Akai Pro AFX

Straßenpreis: 179 Euro

www.akaipro.de

 

Update – TRAKTOR PRO 2.7

Diese Woche landete der KONTROL S8 in den Läden an, passend zur neuen Hardware rückt auch die Version der Software höher. Auf TRAKTOR PRO 2.7 Weiterlesen

MIXVIBES CROSS – Version 3.3

The Most Underrated DJ-Software” bringt mit Update auf 3.3 unter anderem eine 64bit-Unterstützung. Weiterlesen

Neu: Fundierte News zum Traktor Kontrol S8 – Flagship All-in-one DJ System

Nachdem es unzählige Spekulationen und Internet-Leaks zum neuen Traktor-Schlachtschiff-Controller von Native Instruments gab, veröffentlichte der Hersteller jetzt endlich fundierte und umfassende Informationen über das „Flagship All-in-one DJ System“.

 

Traktor Kontrol S8 komplett

Traktor Kontrol S8 komplett

Der Traktor Kontrol S8 ist ein Fullsize-Controller, der größer ist, als der Kontrol S4 und durch sein auffälliges Layout ein neues Bedienkonzept ermöglichen möchte. Der Mixerbereich ist groß dimensioniert, lässt sich Standalone (d.h. ohne angeschlossenen Computer) nutzen und bietet 4 vollausgestattete Kanäle mit Pegelanzeigen und freier Crossfaderzuweisung.

 

Traktor Kontrol S8 - Mixeransicht

Traktor Kontrol S8 – Mixeransicht

Auf seiner Rückseite gibt es vier Eingänge für Line- oder Phono-Quellen, die zur Musik- oder Timecode-Zuspielung genutzt werden können und zwei Mikrofonanschlüsse. Ausgangsseitig verlässt das Musiksignal den S8 über symmetrische XLR-Main- und Klinke-Booth-Buchsen. Zusätzlich gibt es einen Cinch-Main-Out und zwei MIDI-Buchsen zur Synchronisation.

 

Traktor Kontrol S8 - Anschlüsse

Traktor Kontrol S8 – Anschlüsse

 

Die markanteste Neuerung des S8 ist sein Verzicht auf Jog-Wheels und damit einhergehend die komplette Neugestaltung der Deck-Sektion. Der S8 bietet in diesem Bereich eine Ausstattung, die Bedienelemente der Traktor-Kontrol-F1- und X1MK2-Controller miteinander vereint und dazu noch zwei Displays. Jedes Deck ist mit vier kleinen Fadern, acht farbig beleuchteten Pads und einem Touchstrip bestückt.

 

Traktor Kontrol S8 - Decks

Traktor Kontrol S8 – Decks

 

Im Bedienfokus der Decks steht jetzt also primär die Steuerung von Loops, Cue-Punkten, Samples und der neuen Freeze-Funktion. Die Freeze-Funktion gab es bereits in der Traktor iOS-App und ist vergleichbar mit der Slicer-Funktion, die einige von euch sicherlich aus Serato DJ kennen. Mit den Displays soll der Computerbildschirm, ähnlich wie bei dem von uns getesteten Numark NV, beim Auflegen in den Hintergrund rücken. Die Displays dienen zur Anzeige von Songdaten, der Track-Bibliothek, Remix-Details sowie von Effekten und Loops.

 

Traktor Kontrol S8 - Displays

Traktor Kontrol S8 – Displays

 

Traktor Kontrol S8 - Displays

Traktor Kontrol S8 – Displays

Dem Traktor Kontrol S8 liegt die Vollversion von Traktor Scratch Pro 2 bei, die mit optional erhältlichen Timecode-Medien auch als DVS-System (Digitales-Vinyl-System) zum Einsatz kommen kann.

 

Traktor Kontrol S8 - Software

Traktor Kontrol S8 – Software

 

Features & technische Daten

  • DJ-Controller mit Remix-Decks
  • 4-Kanal Standalone-Mixer
  • 2 hochauflösende Displays
  • 30 berührungsempfindliche Regler und Fader
  • 2 Touchstrips zur Kontrolle der Songposition
  • 16 mehrfarbig beleuchtete Pads
  • 2 anpassbare Effekteinheiten mit über 30 Effekten
  • 24-Bit/96 kHz Audiointerface
  • 4 analoge Eingänge Line/Phono und Mikrofon-Preamps
  • Line-Ausgänge (Main und Booth): XLR/Cinch/Klinke
  • Breite: 38,7 cm, Höhe: 6,6 cm, Länge: 58,5 cm
  • Gewicht: 5 kg
  • Traktor Scratch Pro 2 Software enthalten

 

Traktor Kontrol S8 - Draufsicht

Traktor Kontrol S8 – Draufsicht

 

Meinung & Fazit

Native Instruments setzt mit dem Traktor Kontrol S8 die Mission LIVE REMIXING konsequent fort und schlägt ein neues Kapitel auf. Die detaillierten Sample- und Remix-Deck-Steuerungen stehen jetzt prominent im Vordergrund und bieten einen direkten Zugriff auf die Funktionen, die das digitale DJing vom analogen Auflegen mit Plattenspielern oder CD-Playern unterscheidet. Ich finde dieser Schritt war längst überfällig und zeigt, dass das digitale Auflegen endlich erwachsen geworden ist. Die Abkehr von den Jog-Wheels geht für mich vollkommen in Ordnung, da diese bei vielen Controllern eh nicht sonderlich gut ausgeführt waren und damit keine echte Alternative zu Plattenspielern darstellten. Wer allerdings nicht auf die rotierenden Scheiben verzichten möchte, kann seine bevorzugten Plattenspieler oder CD-Player inklusive Timecode-Medien an den S8 anschließen und hat hiermit eine authentische, analoge Songsteuerung. Die verbauten Displays des Traktor Kontrol S8 werden wir demnächst hier auf dj-lab ausführlich auf ihre Praxistauglichkeit untersuchen und schauen, ob man dadurch tatsächlich komplett auf den Computermonitor verzichten kann. Ich prophezeie mal an dieser Stelle, dass der Nachfolger des S8, wann auch immer dieser erscheinen wird, als komplett autarkes DJ-System ganz ohne Computer auskommen wird. Von den Anschaffungskosten, aber auch von den gebotenen Funktionen her, ist der S8 ein Gerät, das sich in erster Linie an professionelle Nutzer richtet. Einsteiger werden mit einem Großteil der gebotenen Funktionen überfordert sein und bekommen für ein kleineres Budget sicherlich einen passenderen Controller.

 

Preis und Verfügbarkeit

 

Hersteller: Native Instruments

Ladenpreis: ca. 1149 Euro

Verfügbarkeit: ab 30 Oktober

Offizielles Produktvideo:

 

 

 

Traktor Kontrol S8 - Draufsicht

Traktor Kontrol S8 – Draufsicht

Traktor Kontrol S8 - komplett

Traktor Kontrol S8 – komplett

Traktor Kontrol S8 - Vorderseite

Traktor Kontrol S8 – Vorderseite

 

Neu: iRing – Kabelloser iPhone, iPad Motion Controller zur Steuerung von Traktor und anderen Musik-Anwendungen

Die meisten Controller für Musikanwendungen für iPad und iPhone sind kabelgebunden und übertragen die Daten mit Hilfe eines optionalen Camera-Connection-Kits an ein iOS-Gerät. Die Firma IK-Multimedia stellt ein alternatives Konzept mit dem Produkt iRing vor, was so genial wie simpel ist. Man klemmt sich einfach die beiden im Lieferumfang enthaltenen Plastik-Ringe an die Hand und mit Hilfe der ebenfalls mitgelieferten iRing FX/Controller App werden dann die vollzogenen Gesten per integrierter Device-Kamera in Programm-Befehle bzw. Midi-Daten umgewandelt. Die Positionen der Ringe werden in einem dreidimensionalen Raum aufgezeichnet und dabei werden insgesamt vier Parameter mitgeschnitten. Erfasst werden horizontale und vertikale Bewegungen (X- und Y-Achse),  sowie der Abstand zur Kamera (Z-Achse) und unterschiedliche Abfolge-Kombinationen von Bewegungen.

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Interessant kann die Anwendung der Ringe beispielsweise im Zusammenspiel mit der DJ Software Traktor sein.

Auf der Herstellerseite gibt es dazu einige Beispiel-Vidos zu sehen:

Hier das Video für das Setup zur Steuerung von Effekten:

Hier zum Setup zur Benutzung von Loops in Traktor:

Hier das Video für das Setup zur Steuerung von Loops & Effekten:

Fazit:

Es macht sicherlich Spaß mithilfe von Gesten seine DJ-Software zu steuern. Ich frage mich allerdings, wo man die Ringe real einsetzen soll, denn unabhängig davon, ob man nun eine DJ-Software, Effekte oder ein Synth-Plug-In steuert, sinnvoll ist dies doch nur zum Zwecke einer Live-Performance. Diese findet aber widerum meist auf einer Bühne oder im Club statt und genau dort ist der Einsatz durch schlechte Lichtverhältnisse eingeschränkt. Angesichts des geringen Preises sind die Ringe auf jeden Fall antestenswert.

Den Link zur Herstellerseite findet ihr hier

iRing gibt es in drei verschiedenen Farben.

Preis: 19,90 Euro

Hier mit 3 Jahren Garantie kaufen!

Wie findet ihr solche kabellosen Controller? Innovativ oder Schnick-Schnack?

Habt ihr vielleicht die Ringe schon im Einsatz?

Freu mich auf eure Meinung!

TRAKTOR DJ App – Update 1.6

Die neue Version von TRAKTOR DJ bringt einige Erweiterungen und Verbesserungen. Zudem ist NATIVE INSTRUMENTS DJ-App gerade mit 50% Rabatt erhältlich. Weiterlesen

Akai Advanced Serie VIP Software

TRAXUS – Volle Kontrolle über TRAKTOR

Was ist der große Vorteil von Controller-Apps? Sie sind flexibel, haben manch innovatives Feature und kosten nicht viel. So wie TRAXUS. Weiterlesen

TRAKTOR DJ App 1.5 – Neuer Super Slicer Mode

Die TRAKTOR DJ App erhält mit dem Update auf 1.5 neben einigen Funktionsverbesserungen ein neues Feature, den Super Slicer Mode. Weiterlesen

Umfrage: Ist Live Remixing die Zukunft im DJing?

Seit gestern hat Native-Instruments ein weiteres Video zum Thema Live Remixing rausgeschossen. Artists wie Pan-Pot erklären in diesem Video (welches zu einer Serie gehört), was Live Remixing für sie bedeutet, welche Möglichkeiten es damit gibt und welche Vorteile sie daraus ziehen. Im gleichen Zug wird die Frage an die Massen gestellt, ob Live Remixing das DJing der Zukunft ist.

Live Remixing ist keine Erfindung, die Native Instruments gerade ins Leben gerufen hat, nur weil Traktor mit Remixdecks ausgestattet ist. Artists aus allen möglichen Genres performen schon seit Jahren auf diese Weise und machen sich dazu verschiedenste Hard-und Software-Setups zu Nutze, um ihre Produktionen auf individuelle Weise zu spielen. Es ist im Grunde nur eine andere Herangehensweise Musik abzuspielen, sie in ihre Bestandteile zu zerlegen und wieder auf unterschiedlichen Weisen zusammen zu setzen. Was im professionellen Bereich vorher eher aus Anwendungen wie z.B. Ableton Live geschah, wird nun dem Non-Producer DJ über die Traktor Remixdecks näher gebracht. Das Prinzip des Clip-Abspielens ist dabei identisch. Damit der User nicht mit leeren Remixdecks im Regen stehen gelassen wird, weil er möglichweise keine Kenntnisse über die Looperstellung besitzt, kann man schon seit einiger Zeit auf Beatport Traktor Remixsets von einigen Titeln kaufen, die praktisch als fertige Loop-Pakete in die Remixdecks geladen werden. Alles in Allem also eine Runde Sache, um zügig mit den ersten Schritten des Live Remixings anfangen zu können.

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Es steht außer Frage, dass Native Instruments mit den Remixdecks ein intuitives Tool geschaffen hat, dass durch seine einfache Bedienbarkeit deutlich die Attraktivität des Live Remixings steigert. Vielleicht ist Live Remixing in Zeiten in denen der Begriff “DJ” durch die Flut an Einsteigern aus der Spotify-Generation einen scheinbaren Status-Verfall in der Szene verspürt, eine willkommene Hürde, um sich von denen zu distanzieren, die das DJing wie eine Modeerscheinung leben? Aber ist dadurch Live Remixing gleich die Zukunft im DJing? Oder ist es vielleicht doch nur eine gut getimte Marketingstrategie, die uns als Waffe gegen den Untergang in der Masse verkauft wird?

Was denkst Du über das Live Remixing? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

 

Hier findest Du Tutorial-Videos zum Traktor Kontrol F1 und den Remixdecks!

 

Livid Instruments DS1 – Mehrkanal MIDI-Mixer

Livid Instruments DS1

Livid Instruments DS1

Der Livid DS1 ist eine portable Controller-Lösung für computerbasiertes Mixing. Anders als beim Livid Base 2, steht hier nicht das Mixing über eine Clip-Matrix im Fokus, wie es gerne im Live-Einsatz genutzt wird, sondern eher der Zugriff auf Mix-Parameter wie Lautstärke, EQ, Signal Routing und Soundprocessing. Dem entsprechend ist das Layout des Livid DS1 an das eines kleinen Studio-Mixers angepasst. Mit 9 Kanal-Fadern, 44 Rotary Reglern, 25 RGB Tasten und 4 Push-Encodern bietet der DS1 eine menge Steuermöglichkeiten für kleinere Mix-Projekte oder als Ergänzung im Live-Einsatz. Das ganze kommt in einem kompakten Aluminium-Gehäuse. Die MIDI-Signale werden per USB übertragen und einen Anschluss für einen Fußschalter gibt es auch. Der DS1 wurde bereits Anfang des Jahres noch mit einem kleinen Display vorgestellt, welches nun doch den Push-Encodern gewichen ist.

Livid DS1 Anschlüsse

Livid DS1 Anschlüsse

Features laut Hersteller

  • 9 hochwertige, 60mm Fader
  • 44 Rotary Regler mit einfarbiger Hintergrundbeleuchtung
  • 4 Push-Encoders
  • 25 RGB Tasten
  • USB powered class-compliant MIDI
  • Fuß-Pedal Input (kompatible mit dem Livid Master Fader)
  • Ultraleichtes und robustes Aluminium-Gehäuse
  • Designed and assembled in Austin, TX USA
  • Kompatibel mit allen MID-fähigen Softwares (Ableton, Bitwig, etc.)
  • Maße: 30.48 cm x 31.1 cm x 2.5 cm)
  • Gewicht: 2 Kg
  • AC Adapter optional

Der Livid DS1 Controller kann ab sofort vorbestellt werden. Die Erstauslieferung ist für (USA) Anfang September 2014 angesetzt. Aktuell gibt es nur einen Dollar Preis, der bei $479.- liegt. Preise und Lieferzeiten für Deutschland reichen wir nach, sobald diese feststehen. Vermutlich wird der Euro-Preis identisch sein. Der Preis scheint auf den ersten Blick natürlich etwas hoch angesetzt zu sein. Wer Livid Controller aber schon einmal live angefasst hat, weiß, dass er hier handgefertigtes, solides Werkzeug Made in USA bekommt.

Preis: 479.- US Dollar, Euro-Preis noch unbekannt

Lieferzeit: September 2014

Zur Herstellerseite

 

FAQ – Wo ist meine Software?

Heute gehen wir mal einer Frage auf den Grund, von der man gar nicht annimmt, dass sie auftaucht … bis sie auftaucht. Weiterlesen