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DIY Turntable Fix – Wenn der Sound eiert

Ich war vor kurzem auf einem Event als Aussteller unterwegs und hatte ein Setup aus 2 Audio-Technica AT-LP1240USB Turntables und einem Allen & Heath Xone:PX5 Mixer stehen, über das ich Traktor Scratch Pro 2 laufen hatten. Aus irgend einem Grund fing der Sound auf nicht eindeutige Weise sporadisch an zu eiern. Kabel- und Kanalwechsel, sowie der Tausch der Systeme brachten nur kurzzeitigen Erfolg. Nach langem Überlegen und dem Ausprobieren verschiedenster Konstellationen ist mir aufgefallen, dass der Tonarm ein leichtes Spiel hatte und je nach Zug und Druck auf den Arm, ein kleines Knackgeräusch von sich gab. Und da das Setup neben einer recht druckvollen PA stand wurde mir klar, dass das Eiern des Timecodes durch Vibrationen des Tonarms entstand. Die Beseitigung dieses Problem ist recht einfach und kann von Jedermann mit einem entsprechenden Schraubendreher erledigt werden. Im nachstehenden Video siehst Du wie das geht!

Das Problem ist mir schon einmal zu Ohren gekommen, als ich einen Stanton ST.150 in einem Club in Betrieb hatte. Auch dort war eine Monitorbox relativ nahe an den Turntables platziert. Ich gehe davon aus, da der Tonarm, so wie der ganze Turntable, ein OEM Produkt ist, auch andere Turntables dieses Problem haben können (z.B. Reloop RP-6000 oder Synq XTRM 1).

 

Neu: Stanton ST.150 M2 und STR8.150 M2 Turntables

Auf der diesjährigen NAMM-Show trat Stanton mit dem ST.150 M2 und dem STR8.150 M2 Plattenspieler wieder mal ins Rampenlicht. Nachdem die Marke von Gibson aufgekauft wurde ist es ja seit längerem eher ruhig gewesen. Mit den “neuen” 150er Modellen scheint aber wieder etwas Bewegung bei Stanton eingekehrt zu sein. Neben den 150er Modellen soll es auch ein Update des T.92USB und des T.62 geben.

Der ST.150 M2 mit S-Tonarm und der STR8.150 M2 mit geradem Tonarm haben sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen von außen kosmetisch leicht verändert:

  • Neue schwarze Oberfläche aus gebürstetem Metall
  • Die zweite Start/Stop Taste ist der Puk-Mulde gewichen.
  • Der Ein/Aus Schalter ist durch eine flache, blaue Plattentellerlampe ersetzt worden.
  • Die Start/Stop Taste beherbergt nun auch die Rückwärtslauf-Funktion.
  • Start- und Abbremszeit Regler sind vom Faceplate entfernt und nur der Regler für die Abbremszeit ist auf die Rückseite gesetzt worden.
  • Es gibt keinen Key-Lock mehr.
  • Verbesserter Aluminium Plattenteller
  • Das Gewicht wurde auf 10,2 Kg reduziert

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Features

  • Direkt angetriebener Motor mit 4,5Kg/cm Drehmoment
  • Einstellbare Plattenteller Abbremsgeschwindigkeit.
  • Pitchbereich 8, 25 und 50%
  • Rückwärtslauf
  • Geschwindigkeiten: 33, 45 und 78 U/min
  • Abnehmbare Plattentellerbeleuchtung
  • Phono/Line Ausgang
  • Lieferumfang: Slipmat, Puk und Deckadance DVS Software

 

Bilder:

Fazit

Insgesamt sind die beiden 150er M2 schlanker geworden und das neue Design ist wieder zeitgemäß. Die Orientierung am Technics 1210er ist dabei unverkennbar. Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn wieder etwas Bewegung auf einem Markt statt findet, vor allem dort, wo vor Jahren einige meinten den Tot des Plattenspielers im DJ-Bereich zu sehen. Die OEM-Herkunft der 150er ist nach wie vor zu sehen, was jedoch nicht mit einem unbedingten Qualitätsmangel gleich zu setzen ist. Ich hatte letztes Jahr die Möglichkeit einen M2 kurz, aus einem Kofferraum heraus, anzufassen und kann sagen, dass sie sich nach wie vor gut anfühlen.

Nachdem Pioneer, Denon DJ, Mixars, Reloop und wie sie alle heißen mögen, alle mit Plattenspielern am Markt sind, wird der Raum in diesem Segment bestimmt nicht größer. Und so wie ich Stanton in Erinnerung habe, werden sich die neuen Modelle preislich dort ansiedeln, wo die Vorgänger mal standen. Im Falle der 150er M2 Modelle wahrscheinlich bei 599.- Euro. Das könnte dann lediglich die Beigabe der DVS-Software Deckadance ein wenig attraktiver gestalten. Eine offizielle Info zu Preis und Lieferzeit gibt es von Stanton noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉 … und vielleicht klappt es ja zur Musikmesse…

Preis: unbekannt

Lieferzeit: unbekannt

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Neu: Denon DJ VL-12 Prime – DJ-Turntable

Mit etwa einem halben Jahr Verspätung kommt, nach der Ausstellung unter einem Glaskasten auf der NAMM 2016, nun das offizielle Release des Denon DJ VL-12 Prime DJ Turntables. Ich hatte schon gegen Ende des letzten Jahres, beim Besuch der “Twodays” Veranstaltung bei Justmusic, die Gelegenheit den Turntable anzufingern. Mehr dazu aber erst nach den offiziellen Worten von inMusic:

Ratingen, 9. Januar 2017 – Denon DJ, führender Hersteller für professionelle DJ Technik, präsentiert den direktangetriebenen DJ Plattenspieler VL12 Prime. Entwickelt auf Grund des Bedarfs der DJ-Szene nach einem kompromisslosen Plattenspieler für das professionelle Umfeld liefert VL12 Prime hervorragende Isolation, Klangeigenschaften und eine robuste Konstruktion. Mit VL12 Prime öffnet Denon DJ in diesem dynamischen und vitalen Marktsegment eine absolut einzigartige Nische für sich. Profis haben darauf gehofft – nun ist er tatsächlich erhältlich – VL12 Prime ist der ultimative DJ-Plattenspieler.

VL12 Prime wurde von Denon DJ vollständig designed und von Grund auf entwickelt um der ideale professionelle DJ Plattenspieler zu sein. Die schwere Metallkonstruktion und der einstellbare Torque eignen sich perfekt für jeden Mixstil, egal ob normales Überblenden oder kreative Cuts & Scratches.

Unter dem Plattenspieler befinden sich vier spezielle Isolationsfüße, die den VL12 Prime von praktisch jeden äußeren Vibrationen entkoppelt, selbst in sehr lauten Umgebungen. Geschwindigkeitsveränderungen sind in einem sehr weiteren Bereich von ±8% bis ±50% möglich.

Umschaltbare Antriebsstärken sichern ideales Handling für jeden DJ während der präzise S-förmige Tonarm für eine exakte und stabile Abtastung der Platte sorgt. Für ein modernes Erscheinungsbild sorgt die RGB Plattentellerbeleuchtung welche in Helligkeit und Farbe eingestellt werden kann. Das markante Aussehen verkörpert die außergewöhnlichen Funktionen und Bauqualität dieses einmaligen Plattenspielers.

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Highlights des VL12 Prime

  • Profi-Plattenspieler für den Clubeinsatz
  • Isolierende Füße eliminieren unerwünschte Vibrationen
  • Industrieführender einstellbarer Drehmoment bis zu 5 kg/cm
  • Vollständig neu entwickelter ergonomischer Plattenteller mit innovativem „Easy Grip/Brake“
  • Quartzgesteuerter Direktantrieb mit isoliertem Motordesign für besten Rauschabstand
  • S-förmiger Tonarm für akkurate Abtastung
  • Neu entwickelte Tonarmhalterung mit „Lock or Rest“
  • Robuste Metall Tonarmbasis und hoch-qualitative Metall Bedienelemente
  • 2 Geschwindigkeiten 33 und 45 BPM (Puck inklusive)
  • Einstellbarer Pitchrange ±8%, ±16%, ±50%
  • RGB Plattentellerbeleuchtung (einstellbar)
  • Innovatives Design – keine störenden Kabel in Battleposition
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Der massive Plattenteller des direkt angetriebenen VL-12 ist auf der Unterseite gummiert.

Fazit

Wer hätte gedacht, dass ein Hersteller im Jahr 2017 noch mal die Eier hat, einen Premium Turntable speziell für DJs von Grund auf neu zu designen und zu veröffentlichen?

Wenn man den VL-12 Prime erst ein mal angefasst hat, wird einem schnell klar, wo die Unterschiede bei einem hochwertigen Turntable liegen. Hier wurde alles bis ins Details durchdacht und neu konstruiert. Und das spürt man an jeder Stelle dieses Plattenspielermonsters. Er ist schwer, äußerst robust gebaut und liefert mit dem einstellbarem Drehmoment und Ultrapitch Features des heutigen Standards. Und oben drauf bekommt man mit dem LED-Plattentellering auch noch etwas fürs Auge geboten. Auch wenn der Straßenpreis von ca. 799.- Euro einem erst etwas hoch vorkommt, so sollte man bedenken, dass wir hier einen Profi-Plattenspieler haben, dessen Optik und Haptik fernab von einer OEM-Produktion liegt.

Preis: ca. 799.- Euro

Lieferzeit: 1. Quartal 2017

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Neu: Pioneer PLX-500 – USB-Plattenspieler mit Direktantrieb

Mit dem PLX-500 stellt Pioneer einen USB-Plattenspieler vor, mit dem man sowohl Auflegen als auch Vinyl digitalisieren kann. Er kommt in der Farbe Weiß oder Schwarz und besitzt einen direkt angetriebenen Motor. Als Aufnahmesoftware zum Digitalisieren wird die aktuelle Version von Rekordbox verwendet.

 

Pressemitteilung:

03. August 2016: Pioneer DJ stellt einen neuen Plattenspieler mit Direktantrieb vor, der eine vielseitige und preisgünstige Lösung zum DJing und genussvollen Musikhören bietet. Du kannst den PLX-500 sofort nach dem Auspacken verwenden, denn er verfügt über Phono- und Line-Ausgänge, sodass du ihn direkt an deine Anlage oder aktiven Lautsprecher anschließen kannst, ohne dass dafür ein externer Vorverstärker notwendig wäre.

Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung im Bau hochwertiger Plattenspieler, entspringt das Design des PLX-500 dem Layout des professionellen PLX-1000 Turntables. Wie sein großer Bruder produziert auch der PLX-500 einen warmen und klaren Sound. Der Plattenspieler bietet ein hohes Drehmoment und eignet sich ideal zum Scratchen. Im Lieferumfang befindet sich alles, was du benötigst: Cartridge, Nadel und Slipmat. Dank des USB-Anschlusses kannst du mit unserer kostenlosen rekordbox-Software ganz einfach hochwertige Digital-Aufnahmen deiner Vinyl-Sammlung erstellen. Zudem hast du die Möglichkeit, mit dem PLX-500 und dem rekordbox dvs Plus-Pack digitale Dateien zu spielen und zu scratchen. Dazu benötigst du nur noch einen kompatiblen DJM- Mixer und die RB-VS1-K Control-Vinyl. Der PLX-500 ist sowohl in einer schwarzen (PLX-500-K) als auch einer weißen (PLX-500-W) Version erhältlich, sodass er farblich perfekt zu deinen anderen Geräten passt.

Der PLX-500-K und der PLX-500-W sind ab September für eine unverbindliche Preisempfehlung von 349,- Euro erhältlich.

KEY-FEATURES DES PLX-500

1. Allerbester analoger Vinyl-Klang
Der PLX-500 enthält einige Features aus dem professionellen Turntable PLX-1000 und überzeugt durch hohe Klangqualität, wie du sie von Vinyl erwartest. Dank des kürzest möglichen Signalwegs von der Nadel zu den Ausgängen werden Verzerrungen reduziert. Dank Phono- und Line-Ausgängen kannst du den PLX-500 direkt an deine Anlage oder aktive Lautsprecher anschließen und den warmen Klang genießen.

2. Einfach digital aufnehmen
Mit dem eingebauten USB-Ausgang kannst du deine Vinyl-Sammlung als hochwertige, digitale WAV- Dateien aufnehmen, indem du den PLX-500 einfach an deinen PC oder Mac anschließt. Dank der kostenlosen rekordbox-Software ist die Digitalisierung deiner Tracks kinderleicht. Wenn sich die Musikstücke dann in deiner rekordbox-Sammlung befinden, kannst du sie mit dem PLX-500 und einem rekordbox dvs Setup, einem DDJ-Controller oder CDJs via USB abspielen. Außerdem kannst du die Songs auf deinem Smartphone oder Tablet jederzeit und überall genießen.

Mit Hilfe ihrer Audioanalyse-Technologien ermittelt rekordbox die Stille zwischen Tracks und erstellt separate Dateien pro Track. Somit kannst du einfach Wiedergabe drücken, schon wird ein ganzes Album von einer analogen Quelle als individuelle Tracks ohne Resets zwischen den Songs aufgenommen. Wenn die Aufnahme fertig ist, kannst du deine neuen Tracks benennen und taggen.

So machst du hochwertige Digitalaufnahmen von deinen Platten:

  1. Schließe den PLX-500 mit Hilfe eines USB-Kabels an deinen Computer an.
  2. Öffne die kostenlose rekordbox-Software (Version 4.2.1).
  3. Klicke auf den Aufnahme-Taster in der Software, um sie in den Aufnahme-Standby-Modus zuversetzen.
  1. Drücke Play am PLX-500. rekordbox beginnt die Aufnahme wenn die Musik startet und endet wenn der Track zu Ende ist. Wenn du mehrere Tracks aufnimmst, werden sie automatisch als separate Dateien gespeichert.
  2. Nachdem die Aufnahmesession beendet ist, drücke Stop. Es öffnet sich ein Fenster in rekordbox, wo du Informationen wie Name und Künstler für jeden Track eintragen kannst. Anschließend werden die Tracks in der rekordbox Kollektion angezeigt und du kannst sie mittels Name, Künstler, et cetera suchen.

3. Direktantrieb-Turntable mit hohem Drehmoment für DJ-Performances und rekordbox dvs Der direkt angetriebene PLX-500 bietet ein hohes Drehmoment und eignet sich zum Mischen und Scratchen gleichermaßen. Du kannst ihn auch zusammen mit rekordbox dvs Plus-Pack einsetzen, um deine digitalen Daten damit zu spielen. Dafür benötigst du einen kompatiblen DJM-Mixer und die RB-VS1-K Control-Vinyl (separat erhältlich).

4. Staubschutz-Cover mit Plattenhalter
Du kannst Vinyl-Klang genießen und gleichzeitig auch das Platten-Cover sehen, denn der Staubschutz bietet Plattenhüllen Halt.

5. Layout wie beim professionellen Turntable PLX-1000
Das Layout des PLX-500 stammt vom professionellen PLX-1000 Turntable und du kannst zwischen einer schwarzen (PLX-500-K) und einer weißen (PLX-500-W) Version wählen, damit der Plattenspieler farblich optimal zu deinen anderen Geräten passt.

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So arbeitest du mit rekordbox dvs:

Kauf dir die RB-VS1-K Control-Vinyl bei einem autorisierten Pioneer-DJ-Händler. Gehe auf rekordbox.com und lade dir dort kostenlos die aktuelle Version von rekordbox herunter. Jetzt benötigst du noch Lizenzen für rekordbox dj (139,- Euro) und rekordbox dvs (129,- Euro). Alternativ kannst du rekordbox dj auch monatlich für 9,90,- Euro abonnieren. In diesem Abo ist rekordbox dvs schon enthalten. Hier findest du weitere Infos über rekordbox dvs.

Das silberne Headshell PC-HS01-S, das sich im Lieferumfang des PLX-500 befindet, wird ab Dezember 2016 auch in drei anderen Farben separat erhältlich sein. Neben dem PC-HS01-K (schwarz) wird es dann auch das PC-HS01-S (silber) und das PC-HS01-N (gold) geben.

PLX-500 Spezifikationen

  • Stromversorgung: AC 100 V, 50 Hz/60 Hz
  • Stromaufnahme: 11W
  • Gewicht: 10,7 kg
  • Abmessungen (B x H x T): 450mm x 159mm x 367mm
  • Ausgang: 1 x Cinch, USB (Typ B)

Turntable:

  • Antriebsart: Servo-Direktantrieb
  • Motor: Bürstenloser 3-Phasen-Gleichstrom-Motor
  • Brems-System: Elektronische Bremse
  • Drehgeschwindigkeit: 33 1/3 rpm, 45 rpm, 78 rpm
  • Drehgeschwindigkeit Einstellbereich:± 8 %
  • Wow und Flutter: 0,5 % oder weniger WRMS
  • Geräuschspannungsabstand: 50 dB oder mehr
  • Plattenteller: Aluminium-Druckguss, Durchmesser: 332 mm
  • Start-Drehmoment: 1,6 kg/cm
  • Startzeit: innerhalb 1 Sekunde (bei 33 1/3 rpm)

Fazit

USB-Plattenspieler gibt es mittlerweile reichlich auf dem Markt. Pioneer schließt mit dem PLX-500 die Lücke unterhalb des PLX-1000 Profiplattenspielers und bietet somit auch etwas für den Einsteiger an. Von den Specs her scheint der PLX-500 durchaus fürs Auflegen geeignet zu sein und er bietet mit der  Aufnahme über USB und Rekordbox ein stimmiges Gesamtpaket. Ob er sich fürs Scratchen eignet würde ich jetzt nicht unterschreiben. Und wer einen Plattenspieler nur zum Digitalisieren sucht, wird bei den HiFi-Varianten von Dual oder Sony preislich besser wegkommen. Interessant ist auf jeden Fall, dass Rekordbox jetzt auch in der Digitalisierung von Vinyl eine Rolle spielt und somit die Nähe zur restlichen Pioneer Welt (mit all seinen Facetten wie z.B. DVS) verschwindend klein wirkt, egal ob man DJ ist, es werden will oder (noch) gar nichts damit am Hut hat. Ein smarter Schachzug, der beim Betrachten der Möglichkeiten davon ablenkt, dass hier für 349.- Euro ein leicht veränderter OEM-Plattenspieler angeboten wird. Stellt sich noch die Frage, was Pioneer in Zukunft bringen wird, um dem Einsteiger das DVS schmackhaft zu machen, denn aktuell gibt es kein einzelnes Hardware-Interface dafür.
Preis: 349.- Euro
Lieferzeit: September 2016

Neu: Denon DJ VL12 – DJ-Plattenspieler mit LED-Ring, NAMM 2016

Denon DJ stellte auf der NAMM 2016 einen Plattenspieler-Prototypen namens VL12 mit S-Tonarm aus. Dieser von Grund auf neu entwickelte DJ-Plattenspieler soll ab Sommer 2016 in die Läden kommen.

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Da es sich beim ausgestellten Denon DJ VL12 erst ein mal um einen Prototypen handelt können sich noch kleinere Veränderungen bis zum Release ergeben. Man sollte sich deswegen erst mal nicht von den seitlichen Line-Ausgängen verunsichern lassen. Die Form des Plattenspielers zeugt auf jeden Fall davon, dass es wahrscheinlich kein OEM-Plattenspieler ist, bei dem Denon nur sein Logo angebracht hat.

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Neben dem einstellbaren Drehmoment findet man auf der anderen Seite des Plattenspieler weitere Regler, mit denen man die Beleuchtung des LED-Rings um den Plattenteller steuern kann. Hier scheint wohl neben den Standard-Features auch etwas für das Auge verbaut worden zu sein, dass keinen tieferen Sinn ergibt. Ob das ganze in irgendeiner Weise auf Sound reagiert, ist nicht bekannt.

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Auf der Oberfläche findet man alle Standard-Features eines aktuellen DJ-Plattenspielers: 2 Geschwindigkeiten (33 1/3, 45), Plattentellerlicht, 3 Pitchbereiche, Pitchreset.

Einschätzung

OK, ich denke nicht nur ich frage mich: “Schon wieder ein neuer Turntable?” Man könnte fast glauben, dass Vinyl seine Renaissance feiert oder zu mindest die Hardware-Hersteller mit ihren Plattenspieler-Ankündigungen dieses prognostizieren. Auch wenn ich keinen Plattenspieler mehr brauche, so wirkt der Denon VL12 auf mich recht attraktiv. Das mag zum einen an der eigenwilligen Form liegen, der die Füße etwas weiter zur Mitte gezogen sind, also auch an der fancy Beleuchtung, die im Dunkeln bestimmt ein Blickfang ist. Dazu kommt, dass Denon in Sachen Verarbeitung bei seinen  bisherigen Produkten sich nicht lumpen lies. Ich hoffe, dass das beim VL12 genauso sein wird. Mit einem einstellbaren Drehmoment dürfte dieser Turntable sich im High Torq Bereich befinden und dadurch, dass sich die Kabelanschlüsse auf der Seite befinden, hat man bei der Zielgruppe wohl auch an Turntablists gedacht.

Was denkst Du über den neuen Denon Plattenspieler?

 

Preis: vermutlich 699.- Euro

Lieferzeit: Sommer 2016

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Neu: Technics SL-1200GAE Limited – Wiederbelebung einer alten Liebe

Panasonic verkündet auf der CES 2016 in Las Vegas die Rückkehr des beliebten Technics SL-1200 Plattenspielers. Damit dürfte der langersehnte Wunsch vieler DJs endlich in Erfüllung gehen. Die überarbeitete Version namens Technics Grand Class SL-1200GAE wird es ab Sommer 2016 in einer limitierten Auflage geben. Ab Winter 2016 soll er dann als SL-1200G uneingeschränkt verfügbar sein.

SL-1200G5

Technics Grand Class SL-1200GAE

Der Technics SL-1200G soll eine überarbeitete Version des SL-1200MK5 sein, bei der Antrieb, Gehäuse und Tonarm getuned wurden, um eine noch bessere Performance zu erreichen.

Features:

Grand Class SL-1200G/SL1200GAE

  • Direktantriebsmotor mit Zwillingsrotor
  • Neuentwickelte Motorregelung
  • Hochempfindlicher Tonarm
  • Plattenteller mit Messingauflage
  • Spezielle Vibrationsabsorber
Technics Definitive Design
  • Knüpft an die klassische SL-1200 Serie an
  • Hochwertige Aluminium-Deckplatte
Abspielgeschwindigkeit
  • 33 1/3 rpm, 45 rpm, 78 rpm
Variable Tonhöhe
  • ±8%, ±16%
Maße und Gewicht
  • B: 453 mm H: 170 mm T: 372 mm . / 18kg
    *vorläufig
    *Höhe: beinhaltet Staubschutzklappe
Anschluss
  • Phono-Ausgang x1 / Signalmasse x1

Einschätzung

Es haben ja bereits einige DJ-Equipment Hersteller in den letzten Jahren neue Plattenspielermodelle auf den Markt geworfen und es lag irgendwie in der Luft, dass Vinyl noch mal eine Welle schlagen würde. Mit der Wiedergeburt des Technics SL-1200 taucht nun auch das Urgestein der Turntables wieder auf und untermalt damit nochmals, dass das schwarze Gold der DJ-Kultur nicht totzukriegen ist – und das auf einem Markt, der nun seit einigen Jahren die Digitalisierung hinter sich hat. Die technischen Neuerungen des SL-1200G erinnern ein wenig an den Pioneer PLX-1000, sprich das Gehäuse und der Tonarm wurde mit Materialien verarbeitet, die Vibrationen reduzieren sollen. In wieweit sich diese verbauten Materialien und der neue Motor in einem besseren Sound äußern, lässt sich nur in einem Live-Test feststellen. Ich gehe aber mal davon aus, dass man in den vergangenen Jahren genug Zeit hatte, um alle Schwachstellen des SL-1200 zu registrieren, um entsprechende Lösungen dafür zu finden. Und dazu zähle ich ebenfalls die verlöteten Cinchkabel und das Drehmoment.

Leider ist noch nicht bekannt, was der SL-1200G kosten wird, aber mit 18Kg Gesamtgewicht ist der SL-1200G ganze 6Kg schwerer als der SL-1200MK2.

 

Preis: tba.

Lieferzeit: Sommer 2016 (SL-1200GAE limited) bzw. Winter 2016 (SL-1200G)

 

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Neu: Numark TT250USB – USB-Turntable, DJ Expo 2015

Auf der diesjährigen DJ Expo in Atlantic City, USA, stellt Numark seinen neuen Plattenspieler TT250USB vor. Der TT250USB spielt nicht nur Vinyl ab, sondern kann auch dazu genutzt werden, um dieses per USB zu digitalisieren. Mit seinem schwarzen, eckigen Gehäuse erinnert er an das 1210er Design und reiht sich damit optisch neben vielen anderen OEM-Plattenspielern ein.

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Hier die Features im Überblick:

  • Direktantrieb
  • Aluminium Plattenteller (.09% wow & flutter)
  • S-Tonarm
  • Inklusive Headshell-Tonabnehmer
  • Pitch Fader und Pitch-Bend
  • Pitchrange ±10%
  • Tonarm Höhenverstellung
  • 45 und 33 1/3  U/min
  • USB-Anschluss
  • Faderstart
  • Cinch Line-Ausgang
  • Start-Drehmoment: 2Kg/cm
  • Gewicht: 10Kg

Einschätzung

In Zeiten, in denen man durch die Digitalisierung von Musik und Hardware glauben könnte, dass Turntables niemand mehr braucht, kann es den ein oder anderen schon wundern, dass noch “neue” Modelle hergestellt werden. Numark war hier aber auch im Zugzwang nachdem der TTX und TTUSB schon in die Jahre gekommen waren. Und betrachtet man die Releases von anderen Herstellern, so scheint es nach wie vor einen Markt dafür zu geben. Der TT250USB ist kein Meilenstein in der Entwicklung von Plattenspielern und zeigt sich auch sonst sehr bescheiden. Als weiterer OEM-Plattenspieler im Technics-Look ist er eher ein Sortimentsfüller, der vor allem Einsteiger mit seinem Preis locken könnte. DJs, die bereits clubtaugliche Turntables besitzen, werden weniger vom TT250USB begeistert sein, es sei denn sie suchen etwas zum digitalisieren von Vinyl. Aber auch da gibt es von der Konkurrenz ausreichend Alternativen mit etwas mehr Schub. Lässt man also die heiße Luft aus den englischen Pressemitteilungen raus, so hat man einen Einsteiger/Mittelklasse USB-Plattenspieler, der für zu Hause wahrscheinlich einen guten Job erledigen wird.

Preis: 289.- Euro

Lieferzeit: September 2015

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floating record vertical turntable

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Test: Pioneer PLX-1000 – Turntable

Was wurde, als der erste Prototyp des Pioneer PLX-1000 auf der Musikmesse 2014 gezeigt wurde, nicht alles behauptet und vermutet. USB sollte der designierte 1210er-Nachfolger haben und ein integriertes Serato-Interface sowieso. Auf Facebook und Co wurden wildeste Spekulationen angestellt und zuweilen war von ominösen Kumpels die Rede, die den Pioneer-Turntable schon zuhause stehen hätten und ihn für schlecht befänden. Man kennt das ja. Mehr als an der Zeit, ein für allemal mit dem nutzlosen Konjunktiv aufzuräumen und zu schauen, was der PLX-1000 wirklich drauf hat.

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

 

Sein oder nicht sein?

Der erste Blick auf den PLX-1000 sorgt für Ernüchterung. Pioneer haben sich bei der Gestaltung doch recht nah an das gewohnte Design und die Funktionalität des 1210ers gehalten. Ein/Aus-Schalter, Start/Stop-Taste und Geschwindigkeits-Wahltasten befinden sich links unten, eine Mulde für den Puck links oben. Der Tonarm sitzt erwartungsgemäß in der rechten oberen Ecke mit dem Pitchfader inklusive Pitch-Reset-Knopf darunter. Beinahe konservativ, möchte man behaupten, wirkt der Turntable. Und zwar im positiven Sinn. Schließlich soll hier kein verspieltes, hoch kompliziertes Spielzeug für Technik-Nerds, sondern ein neuer Clubstandard etabliert werden. Ein intuitiver Schallplattenspieler für Technics-Nerds sozusagen. Und so liest sich auch der Funktionsumfang wie der des guten, alten 1210ers. Höhenverstellbarer, S-förmiger Tonarm mit Anti-Skating, Direktantrieb mit 33 1/3 und 45 RPM und ein wählbarer Pitch von +-8% und +- 16%.

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Mit der dritten Pitch-Option von +-50% kommt das erste Feature ins Spiel, das wirklich merklich vom Technics abweicht. Pioneer wagt mit diesem Extrem-Pitch einen cleveren Brückenschlag zwischen Club-DJ und Turntablism. Diesen wird die Battle-Szene sicher zu schätzen wissen, während die Riege der, in erster Linie beatmatchenden, DJ’s sich nicht groß daran stören wird.

Tradition trifft Moderne

Beleuchtete Start/Stop-Taste

Beleuchtete Start/Stop-Taste

Einmal angeschlossen, fallen die nächsten konzeptionellen Verbesserungen ins Auge: Die Anschlusskabel sind abnehmbar und die Buchsen sinnvoll und sicher in einer Vertiefung auf der Rückseite des Geräts angebracht. Der Motor des PLX-1000 startet merklich straffer und kommt, laut offizieller Angaben, in 0,3 Sekunden bei 33 1/3 Umdrehungen an. Zum Vergleich: Der 1210er benötigt dafür 0,7 Sekunden. Die Antriebsstärke von 4,5kg / cm (Technics: 1,5kg / cm) fällt angenehmer Weise nur beim Starten, nicht jedoch beim Mixen auf. Selbst im direkten 1:1 Vergleich von PLX-1000 und 1210MK2 entspricht der Pioneer dem gewohnten Handling des Technics. Wären da nicht die blauen LEDs und die Pioneer-typisch runde Start-Taste – man könnte die Turntables im Eifer des Gefechts glatt verwechseln. Auch optisch wirkt der Pioneer wie ein Technics nach einem gelungenen Facelifting. Mit der zeitgemäß schwarzen, gebürsteten Oberfläche und den blauen LEDs fügt sich der Plattenspieler stimmig ins Gesamtbild des Pioneer-Sortiments ein.

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Die offensichtlichen Unterschiede mögen eher minimaler Natur sein, jedoch ein genauerer Blick fördert zahlreiche Verbesserungen beziehungsweise Anpassungen an heutige Ansprüche zu Tage. Das vergleichsweise hohe Gewicht von 13,1kg (Technics: 11kg) sei hier ebenso erwähnt, wie die 9mm dicke Lage Dämmstoff im Inneren des PLX-1000 und die großen, gut gedämmten Standfüße. Springende Nadeln und Rückkopplungen aufgrund von Vibrationen dürften so merklich reduziert, wenn nicht sogar weitestgehend eliminiert werden. Das Gehäuse besteht auf der Oberseite aus druckgegossenem Zink beziehungsweise 9mm starkem Resin im unteren Bereich und wirkt sehr solide. Klanglich wiederum sind keine signifikanten Unterschiede zwischen PLX-1000 und 1210er erkenn- beziehungsweise hörbar. Wenngleich die vergoldeten Cinch-Buchsen und der Gummitubus im Tonarm für eine besonders hohe Klangqualität sorgen sollen. Aber es darf natürlich nicht vergessen werden, dass das Gerät unter DJ- und nicht unter High-End Gesichtspunkten getestet wurde. Beim Dustcover haben Pioneer Funktionalität walten lassen. Die hübsche, aber störende Wölbung des Technics-Deckels fehlt, sodass Controller und Co problemlos positioniert werden können. Irgendwie niedlich ist die traditionell nutzlose Gummimatte, die auch beim PLX-1000 zum Lieferumfang gehört. Glücklicherweise liegt auch eine Slipmat bei.

PLX-1000 Anschlüsse

PLX-1000 Anschlüsse

Fazit

Man darf ruhig zweigeteilter Meinung sein, was den PLX-1000 angeht. Mit Sicherheit haben Pioneer einen mehr als würdigen und technisch deutlich verbesserten Nachfolger des Technics 1210ers entwickelt. Die gute Dämmung gegen Vibrationen ist eine Reaktion auf die heutzutage extrem druckvollen Soundsysteme in den Clubs und ist ohne Einschränkungen zu begrüßen. Die abnehmbaren Kabel sind, wenngleich nicht in der Technics-Welt, selbstverständlich. Allerdings wären intuitiv austauschbare Pitchfader und Beleuchtung wünschenswert gewesen. Aber vielleicht sind diese auch schlichtweg weniger anfällig als beim 1210er. Das Handling des Pioneers ist erstaunlich nah am Technics, so dass mit Sicherheit zu erwarten ist, dass der PLX-1000 nach und nach die 1210er ablösen wird, ohne die Vinyl-Fraktion damit vor den Kopf zu stoßen.

PLX-1000 Tonarm Base

PLX-1000 Tonarm Base

Wer auf ein grundlegend neues Konzept gehofft hatte, wird ein wenig enttäuscht sein. Digitale Ausgänge, einstellbare Anlauf- und Auslaufzeiten und ähnliche Spielereien sucht man beim PLX-1000 vergebens. Dieses und mehr findet man z.B. bei Kandidaten wie den Reloop RP-7000 oder dem Stanton ST.150. Mit dem +-50% Pitch sind Pioneer dennoch einen Schritt auf die Turntablism-Szene zugegangen. Einige Dinge werden sich sicher erst durch Langzeittests im Club ergeben, aber der erste Eindruck, den der PLX-1000 hinterlässt ist schlichtweg überzeugend. Nicht spektakulär, aber überzeugend. Oder wie DJ Q-Bert es im Vorstellungsvideo völlig passend ausdrückt: “When I touched the Pioneer turntables I was like: ok  – I feel at home“.

In diesem Sinn: Der König ist tot – lang lebe der König!

Plus

  •  Gewohntes Handling und Design
  • Pitch mit wahlweise +- 8, 16 oder 50%
  • Starker Motor
  • Sehr kurze Anlaufzeit
  • Abnehmbare Kabel
  • Geschützt positionierte Buchsen
  • Cinch-Buchsen vergoldet
  • Sehr gute Vibrationsdämpfung

Minus

  • Kaum neue Features
  • Nadelbeleuchtung und Pitchfader nicht einfach auszuwechseln
  • Etwas höhere Anschaffungskosten im Vergleich zur Konkurrenz

Preis: 699,- Euro

Lieferzeit: sofort

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Alternativen:

Stanton ST.150

Reloop RP-7000

PIONEER PLX 1000 – Erstkontakt

Nach 60 Jahren im HiFi-Bereich versucht sich PIONEER an einem DJ-Plattenspieler. Nicht nur das, der PLX-1000 soll Nachfolger des TECHNICS SL-1210* werden. Des Königs, der bekanntlich unlängst verstarb. Weiterlesen

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Pioneer PLX-1000 – Alle Fakten über den neuen Plattenspieler

Mit dem PLX-1000 stellt Pioneer nun offiziell seinen neuen Plattenspieler vor. Auf der Musikmesse von vielen fotografiert, stand Er noch in einem Glaskasten mit abgeklebter Typenbezeichnung.

Anbei die Pressemitteilung:

Pioneer DJ präsentiert den professionellen PLX-1000

High-Torque-Turntable mit Direktantrieb

17. Juli 2014: Pioneer stellt einen modernen Klassiker vor: den professionelle Turntable PLX-1000. Mit dem PLX-1000 hält präzise Ingenieurskunst, basierend auf 50 Jahren Erfahrung im Bau von High-end-Plattenspielern, Einzug in die DJ-Booth. Das Ergebnis ist ein vertrauter Look mit verschiedenen Verbesserungen der nächsten Generation. Darunter ein Direktantrieb mit großem Drehmoment, mehrere einstellbare Geschwindigkeitsbereiche, Club-taugliche Verarbeitung und Klangqualität sowie steckbare Netz-, Erdungs- und Audio-Kabel.

KEY-FEATURES DES PLX-1000

  • Direktantrieb mit hohem Drehmoment (33⅓ RPM in 0,3 Sekunden)

  • Klassischer DJ-Turntable-Look

  • Steckbare Netz-, Erdungs- und Audio-Kabel

  • S-förmiger Tonarm

  • Verschiedene einstellbare Tempo-Bereiche: ±8 %, ±16 % und ±50 %

  • Tempo-Reset-Taste

  • Solide Bauweise für exzellente Vibrations-Dämpfung

  • Professionelle Cinch-Buchsen in vergoldeter Ausführung

  • Gummierter Tonarm für verbesserte Isolierung und zur Verhinderung von Rückkoppelungen (System nicht im Lieferumfang enthalten)

SPEZIFIKATIONEN

Stromversorgung: AC 220-240V, 50 Hz/60 Hz

Stromaufnahme: 9W

Gewicht: 13,9 Kg

Abmessungen (B x H x T): 453 x 159 x 353 mm

Ausgang: 1 x Cinch (Stereo)

Antriebsart: Servo-Direktantrieb mit Quartz-Lock

Motor: Bürstenloser 3-Phasen-Gleichstrom-Motor

Brems-System: Elektronische Bremse

Drehgeschwindigkeit: 33⅓ RPM, 45 RPM

Drehgeschwindigkeit Einstellbereich: ±8 %, ±16 %, ±50 %

Wow und Flutter: 0,1 % oder weniger WRMS (JIS WTD)

Geräuschspannungsabstand: 70 dB (DIN-B)

Plattenteller: Aluminium-Druckguss, Durchmesser: 332 mm

Start-Drehmoment: 4,5 kg/cm oder mehr

Startzeit: 0,3 Sekunden (bei 33⅓ RPM)

Tonarm

Tonarm-Typ: Universeller S-förmiger Tonarm, Kardan-Lager, statischer Balance-Typ

Effektive Länge: 230 mm

Überhang: 15 mm

Tracking-Fehler: Innerhalb 3°

Tonarmhöhe Einstellbereich: 6mm

Nadeldruck Einstellbereich: 0 g bis 4,0 g (1 Skala 0,1 g)

Passendes Systemgewicht:

3,5 g bis 13 g (einzelnes System)

– Bei Nutzung des Shell-Gewichts: 3,5 g bis 6,5 g

– Bei ausschließlicher Nutzung des Ausgleichgewichts.: 6,0 g bis 10 g

– Bei Nutzung des Sub-Gewichts: 9,5 g bis 13 g

Mitgeliefertes Zubehör: Plattenteller, Hülle, Slip-Mat, Staub-Cover, Head-Shell, Ausgleichsgewicht, Sub-Gewicht, Shell-Gewicht, Single-Puck-Adapter, Netzkabel, Audio-Kabel, Erdungskabel, Bedienungsanleitung

Pioneer PLX-1000 Turntable

Pioneer PLX-1000 Turntable

Der PLX-1000 ist ohne großen Zweifel an den Technics SL-1200MK2 angelehnt und soll dem entsprechend die Lücke zwischen CDJs und Mixern füllen, die bislang das Bild der Clublandschaft prägen. Die Ausstattung ist auf das Nötigste reduziert. Auch wenn es aussieht, als würde der PLX-1000 keine Besonderheiten besitzen, so scheint zu mindest der Tonarm einen inneren Gummimantel zu besitzen, der vor Vibrationen schützen soll.

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Für ca. 699.- Euro soll der PLX-1000 ab Ende August 2014 in den Läden stehen und ist damit ca. 100.- Euro teurer als die Konkurrenz von Reloop, Stanton oder Numark. Vermutlich findet der PLX-1000 aber trotzdem auf dem Markt seine Bestätigung, da der Markenname Pioneer eine starke Präsenz in der Szene hat.

WAS DENKST DU ÜBER DEN NEUEN PIONEER PLATTENSPIELER?

Preis: ca. 699.- Euro

Lieferzeit: Ende August 2014

Zur Herstellerseite

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