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Tutorial: Allen & Heath Xone:PX5 innoFader Pro 2 Installation

Auch wenn Allen & Heath eher weniger die Marke ist, die Produkte für Scratch DJs bereitstellt, so findet man bei einigen Allen & Heath Mixern  die Option den  Werkscrossfader gegen einen scratchbaren zu ersetzen. Beim neuen Xone:PX5 gibt es ebenfalls die Option den Standard Crossfader gegen einen innoFader Pro 2 zu tauschen. Den innoFader Pro 2 hatten wir hier schon einmal getestet. Dem entsprechend waren wir neugierig und konnten es uns nicht nehmen lassen den PX5 einem kleinen Tuning zu unterziehen. Wie wir das gemacht haben und was dabei heraus kam, seht ihr im nachstehenden Video!

 

Fazit

Es ist durchaus amtlich, was man mit dem Crossfadertausch bei diesem Mixer erreichen kann. Der Cut-In Punkt lässt sich auf das Minimalste einstellen und der Fader ist sehr leichtgängig. Es gibt, mehr oder weniger, zwei Hürden, die man nehmen muss, um an dieses Ziel zu gelangen.

  1. Der innoFader Pro 2 hat aktuelle noch nicht den 5-Pin Adapter im Lieferumfang dabei. Wir mussten uns diesen direkt bei Allen & Heath besorgen. Ohne diesen Adapter bekommt man den Fader nicht in die Gänge. Wir gehen aber davon aus, dass Audioinnovate den Adapter demnächst beipackt.
  2. Sofern man nach den ersten Cuts den Fader nachjustieren möchte, sollte man die Faceplate noch nicht komplett wieder zuschrauben. Bei Battlemixern ist das etwas komfortabler gelöst. Sofern man aber einmal die gewünschte Einstellung erreicht hat, wird man vermutlich so schnell auch nicht mehr an die Stellschrauben dran müssen.

Insgesamt macht der innoFader Pro 2 den Xone:PX5 nicht direkt zum 4-Kanal Scratchmixer. Die Faderschrauben sind zwar gut versenkt, so dass man sich nichts aufschürft, jedoch gibt es die typischen Hindernisse eines 4-Kanalers, über die sich streiten lassen:

  • Der Platz zwischen geschlossenen Linefadern und Crossfader ist nicht wirklich groß und kann hinderlich sein.
  • Es gibt keine stufenlose Einstellung der Faderkurven.
  • Es gibt keine schaltbare Fader-Reverse Funktion.

Innofader Pro 2 test lesen.

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STEMS-Tutorial Teil 2: Weiterverarbeitung der Subsspuren für Remix-Decks

Hallo liebe DJ-Lab Leser!

Willkommen zum zweiten Teil meines STEM-Tutorials. Heute geht es darum, wie man aus den extrahierten Subspuren eines STEM-Files, mit Hilfe eines Audio-Sequenzers, interessante Variationen kreieren kann , um diese dann z.B. als Loops oder One-Shots weiter in den Remix-Decks zu verwenden. Durch diese Methode kann man noch tiefer in die Songstruktur eingreifen, um live noch abwechslungsreicher zu performen.

Für meine nachfolgende Demo habe ich den Track: Teddynator  Artist: Teddy Killerz verwendet. Ihr könnt den Song als STEM File hier auf Beatport  kaufen.

Bevor Ihr startet, müsst Ihr die Subspuren eines STEM-Tracks extrahieren. Wie das geht könnt Ihr hier im ersten Teil meines Tutorials nachlesen.

Anschließend importiert Ihr die Spur von der Ihr Variationen erstellen wollt in einen Audio-Sequenzer.

Ich benutze dafür die integrierte Recycle-Funktion des Samplers in Orion Platinum. Ihr könnt aber theoretisch jeden x-beliebigen anderne nehmen, da im Prinzip alle modernen Audiosequenzer oder Sampler-Plugin-Instrumente über eine Beat-Slicing-Funktion verfügen sollten. Ansonsten empfehle ich das Stand-Alone Plugin Recycle von der Firma Propellerheads.

Nach dem ich einige Beatvariation erstellt habe, exportiere ich diese als WAV-File und importiere diese dann im Anschluss in Traktor und verteile sie auf die einzelnen Pads des F1 als Remix-Deck in Traktor Scratch Pro2.

Nun habe ich die ursprünglichen Beats in verschiedene Variationen als Loops auf den Pads liegen und kann diese nun live triggern.

In dem Beispiel hier habe ich das Prinzip nur anhand der Beats veranschaulicht – natürlich kann man genauso gut auch die Synth und Basslinien zerlegen und neu zusammensetzen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim anschauen des Videos, beim extrahieren, rekonstruieren und anschließenden live-performen in Traktor.

 

Ableton Making Music

ABLETON Making Music

MAKING MUSIC “74 Creative Strategies For Electronic Music Producers” heißt ein Buch im Untertitel, welches von ABLETON kommt. Weiterlesen

Tutorial: Wie funktioniert der Boomerang Scratch

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Wenn Du Dir rein zufällig für das neue Jahr vorgenommen hast ein paar Scratch-Moves in Dein Repertoire einzubauen, dann ist das nachfolgende Video ein guter Einstieg dafür!

DJ Dirty Digits zeigt euch in diesem Video, wie der Boomerang Scratch-Move funktioniert.Viel Spaß beim Üben!

Tutorial – Ghetto Funk Beats & Bass

Glitch Hop, Ghetto Funk, Midtempo Bass … Genres in denen sich Adam Schechter a.k.a. WARP9 bewegt. In einer Serie von Videos zeigt der Israeli aus Miami wie er seine Zutaten in ABLETON zusammensetzt. Weiterlesen

Video: DJ Shiftee erklärt Babyscratch mit Cue-Punkten

DJ Shiftee @ Dubspot

DJ Shiftee @ Dubspot

In diesem Video zeigt DJ Shiftee, wie man mit dem einfachsten Scratch-Move, dem Babyscratch, und dem Ansteuern von Cue-Punkten eine relativ einfach zu erlernende Performance erstellt. Er nutzt im Video zwar Traktor Scratch mit Timecode Vinyl und Maschine als MIDI-Controller, jedoch lässt sich das Ganze aber durchaus auch  mit anderer Software und sogar mit einem DJ-Controller bewerkstelligen. Die Idee ist so simpel wie verlockend, so dass es mir schon in den Fingern juckt es selbst auszutesten 🙂

In nur 3 Schritten zur eigenen Radiosendung

In Zeiten, in denen Musik und die entsprechende Technik zum Auflegen erschwinglicher geworden ist, stehst Du vielleicht als DJ einer scheinbar größer werdenden Konkurrenz gegenüber. Um hier aus der Masse heraus zu stechen bedarf es mittlerweile etwas mehr als nur das Beherrschen des Beatmatchings und dem Talent ein Set zusammen zu stellen, dass auf das jeweilige Publikum abgestimmt ist. Der Fluch des Internets ist, dass jeder an jede Art von Musik heran kommt. Exklusive Musik zu spielen ist dadurch meist nur Produzenten vorbehalten. Das Internet bietet aber auch jede Menge Möglichkeiten Dich als DJ selbst zu vermarkten ohne viel Geld in Werbung stecken zu müssen. Neben der Verteilung Deiner eigenen Mixe auf Social-Media Plattformen wie Facebook & Co bietet Dir das Internet durch Streaming-Dienste die Möglichkeit, Deine Fans mit einem Live-Set zu beglücken. Da ich das Radiomachen bisher nur von der konventionellen Seite betrieben habe, war die Neugier groß mal einen Stream aus dem Wohnzimmer zu starten. Ich habe mir deswegen mal den Streaming-Dienst Mixify herausgepickt, um ein wenig damit herumszuspielen. Das Ergebnis war verblüffend einfach zu erreichen und dauerte ca. 30 Minuten Vorbereitungszeit. Nachstehend findest Du eine kleine Anleitung, wie Du in wenigen Schritten Deine eigene Online-Radiosendung erstellst. Je nachdem ob Du konventionell oder mit einem Controller auflegst, verändern sich ein wenig die Voraussetzungen. In meinem Fall habe ich folgendes genutzt:

  • Rechner: Macbook Air, i5,  1,8GHz, OSX 10.8 (Modell2013)
  • Software: Traktor Pro 2.6.8
  • Controller: Vestax VCI-400
  • Internet Uploadgeschwindigkeit: 1Mbit
  • Streamingdienst: mixify.com

Voraussetzungen

Es ist egal, ob Du mit einem konventionellen Setup aus Mixer/Turntable/CD-Media-Player auflegst oder einen Controller nutzt. In beiden Fällen ist es möglich Dein Set zu streamen. Sofern die Musik extern über ein Mischpult gemixt wird, sollte lediglich ein Audio-Eingang am Rechner vorhanden sein, der das Signal vom Mixer empfangen kann. Bei Controllern wird die Musik meist intern gemixt und kann direkt aus der Software (z.B. Traktor Pro oder Virtual DJ) gestreamt werden (interner Mixermode). Sofern Du mit einem Serato SLL/DJ auflegst solltest Du dir das kleine kostenlose Streaming-Hilfsprogramm namens B.U.T.T ziehen. Ansonsten brauchst Du noch folgendes:

  • Rechner mit Internetverbindung (Eventuell mit Audio-Eingang > für externes Mixing)
  • Uploadgeschwindigkeit minimum 1Mbit, mit Video-Stream min. 2Mbit
  • Englisch Kenntnisse
BUTT hilft dabei den Sound aus oder über den Rechner an einen Icecast oder Shoutcast Server zu streamen

BUTT hilft dabei den Sound aus oder über den Rechner an einen Icecast oder Shoutcast Server zu streamen.

Warum Mixify.com?

Ich habe Mixify nur als Beispiel ausgewählt, weil dieser Streaming-Dienst speziell auf das DJing zugeschnitten ist, d.h. dort werden neben Live-Übertragungen von Veranstaltungen vorwiegend DJ-Streams aus der EDM-Szene präsentiert. Aber auch andere Genres sind dort vertreten. Wenn Du neben dem reinen Audio-Stream noch eine Video-Übertragung anpeilst, wirst Du bei Mixify nicht daran vorbeikommen einen Monatsbeitrag von mindestens $9,99 zu investieren. Hier empfiehlt es sich dann vielleicht doch Dienste wie z.B. Ustream.tv, Justin.tv oder Livestream.com in Betracht zu ziehen. Auf diesen Plattformen findest Du dann aber auch alles andere mögliche im Programm (vom Prädiger bis zum E-Learning Stream).

Die Tarife von Mixify.com

Die Tarife von Mixify.com

Mit Mixify im Basis-Tarif bekommst Du einen Audio-Stream, der ohne Werbeunterbrechungen in einer Qualität von 128kb läuft. Weitere Features sind:

  • Einfache Stream-Konfiguration für DJ-Softwares dank der einfachen Online-Anleitungen
  • Anmeldung auch per Facebook Account möglich
  • (Vor-)Datierung von einer unbegrenzten Anzahl an Sendungen
  • Übersichtliches User und Besucher Interface mit Chat
  • Stream Recording
  • Trinkgeld-Funktion per Paypal
  • Auto-Playlisten Einblendung (Traktor Pro)

Wie bei den meisten Streaming Diensten wirst Du leider nicht ohne Englisch-Kenntnisse auskommen!

1. Schritt: Login & Profil erstellen

 

Unbenannt-1Das Erstellen eines DJ Profils inkl. des Logins ist relativ einfach gehalten. Wenn Du magst, kannst Du Dich auch mit Deinem Facebook-Account einloggen. Neben ein paar Infos zur eigenen Person und Deinem Profilbild lassen sich direkte Verlinkungen zu sozialen Netzwerken hinterlegen, damit Deine Fans auch gleich die Möglichkeit zum Folgen/ zur Kontaktaufnahme haben. Darüber hinaus können Facebook- und Twitter Kontos direkt verbunden werden, um Live-Updates aus Mixify in die Timeline zu senden. Mit dem Tipjar-Feature kannst Du das eigene Paypalkonto verbinden, um Trinkgelder empfangen. An dieser Stelle sei aber gesagt, das Mixify sich im Basic Tarif erlaubt eine Gebühr von 35% zu kassieren. Im kostenpflichtigen Pro Tarif beträgt die Gebühr dann nur noch 15%. Davon abgesehen solltest Du das Tipjar eher als Promofeature sehen, d.h. wenn Du eine bestimmte Anzahl an Followern hast, solltest Du das Feature erst aktiviert und dann das Trinkgeld offiziell für einen Guten Zweck spenden und nicht in die eigene Tasche wandern lassen. Deine Fans werden das bestimmt begrüßen.

 

2. Schritt: Stream erstellen

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Einfache Konfiguration dank der Setup-Anleitung

Live-Streams lassen sich recht schnell über die Mixify Menüleiste erstellen. Dort kannst Du alle nötigen Infos inkl. eines Fotos zur Sendung angeben. Das schöne ist, dass Du beliebig viele Sendungen planen kannst. Sofern Du nur mit Audio arbeitest empfiehlt sich für die Übertragung im internen Mixer Mode der Icecast Server. Damit kannst Du direkt aus Traktor Pro oder Virtual DJ 7/8 streamen und es wird sogar eine Live-Playlist übertragen. Wenn Du Serato oder Ableton nutzt musst Du Dir mit dem Zusatzprogramm B.U.T.T behelfen. Hier gibt es keine Track-Metadaten-Übertragung. Nach dem Aufsetzen eines Streams muss die jeweilge DJ-Software oder B.U.T.T noch mit den Icecast Serverdaten gefüttert werden, damit Du eine Verbindung herstellen  kannst. Die Daten dazu bietet Mixify bei jedem Stream im Icecast Setup. Diese Daten musst Du nur einmal kopieren, da sich diese Angaben nicht mehr verändern, es sei denn Du wechselst das Benutzerkonto.

Wie Du mit B.U.T.T den Icecast Server ansteuert ist ebenfalls in der Server-Set Hilfe von Mixify angegeben.

Stream Setup in Traktor Pro

Stream Setup in Traktor Pro

3. Schritt: Streamen

Broadcast Button in Traktor Pro

Broadcast Button in Traktor Pro

Wenn Du alle Serverdaten rüber kopiert hast und der Termin zu Deiner Sendung näher rückt, bekommst Du nochmals eine Erinnerungs-E-Mail, damit Du es nicht vergisst. Im Grunde kannst Du schon vorher anfangen aufzulegen und drückst z.B. in Traktor einfach nur den Broadcast-Button, wenn es dann losgehen kann. In Mixify wirst Du dann das nachstehende Fenster sehen. Dort kannst Du dann mit Deinem Publikum chatten und Deine Sendung mittels Social-Share-Buttons in Deinem Netzwerk teilen, damit auch jeder von Deiner Sendung erfährt.

mixify-djstream

Es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten im Netz eine Radiosendung aufzusetzen. Dieser Beitrag sollte Dir nur einen kleinen Vorgeschmack auf das Live-Broadcasten  liefern.  Wenn Du schon eigene Erfahrungen damit gemacht hast, dann teile Sie doch einfach mit den andere Usern hier auf DJ-LAB durch einen Kommentar. Für Fragen und Anregungen sind wir natürlich jederzeit offen! Und wenn Du bis hier hin schon gelesen hast, könnte Dich dann nicht vielleicht auch unser wöchentlicher Newsletter interessieren?

Hier gehts zu Mixify.com

 

Tutorial: In 7 Schritten Beatgrids in Traktor setzen

Der Loop sitzt schon wieder nicht richtig? Eure Tracks syncen nicht ordentlich, weil die BPM-Erkennung mal wieder daneben lag? Spätestens dann wird es Zeit, eure Beatgrids manuell zu setzen. Doch alles halb so wild, wir zeigen euch in 7 Schritten, wie ihr erfolgreich Beatgrids setzt!
WICHTIG: Wir behandeln vorerst nur die Grundlagen anhand von Tracks mit konstantem Tempo.
 Sonderfälle wie Tracks mit schwankendem Tempo, oder Tempowechsel, werden vorerst nicht  erklärt.

Vorbereitung
Bevor es zur Sache geht, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. In den Preferences stellt ihr unter Transport die Mouse Control auf „Snap“.

Anschließend lasst ihr euch unter „Decks Layout“ eure Tracks mit der mehrfarbigen „Spectrum“- Waveform anzeigen.

Damit ihr überhaupt Zugriff auf die Beatgridfunktionen habt, wechselt ihr zum Extended Layout.

Nun könnt ihr bei den Track-Decks die Advanced Panel ausklappen und in die Grid-Ansicht schalten.

Die Gridpanels
Zunächst ein kleiner Überblick über die Gridpanels und die Funktionen, die wir brauchen werden:

Mit dem Gridlock (1) „verschließt“ ihr euer Beatgrid. Solange das Gridlock angeschaltet ist, können keine (versehentlichen) Änderungen vorgenommen werden.
Die BPM-Anzeige (2) zeigt euch das eingestellte Grundtempo des Tracks an.
Mit (3) fügt ihr einen neuen Gridmarker ein, der Mülleimer (4) löscht das aktuelle Grid. Über die Buttons (5) und (6) zieht ihr das Grid entweder enger (BPM-Zahl wird größer), oder weiter (BPM-Zahl wird kleiner). (7) aktiviert die Metronomfunktion, mit (8) und (9) könnt ihr die BPM verdoppeln oder halbieren.

In diesem Video seht ihr, wie man ein Beatgrid in Serato setzt!

Beatgrids in Traktor setzen
Als ersten Schritt löscht ihr das aktuelle Beatgrid. Nun startet ihr den Track, hört auf die Kickdrum und zählt die Takte mit. Haltet den Track bei der nächsten Kickdrum am Taktanfang an und fahrt mit der Maus in die Waveform. Ihr werdet feststellen, dass euer Mauszeiger an den Pegelspitzen hängenbleibt. Das kommt durch die Snap-Einstellung. „Snappt“ euren Mauszeiger mit einem Klick an die Kickdrum. Diese wird in der Spectrumansicht meistens rot dargestellt. Wenn ihr die linke Maustaste gedrückt haltet, könnt ihr die anvisierte Stelle vorhören.

Fügt nun einen Gridmarker an der Kickdrum ein (Übe das Cue-Panel). Wenn die Kickdrum etwas schwer zu erkennen ist, könnt ihr über die +/- Buttons am rechten Deckrand rein- und rauszoomen. Traktor erstellt nun ein neues Grid, basierend auf dem aktuellen Tempo.
Zur Kontrolle des neuen Grids eignet sich die Metronomfunktion. Im Normalfall hört ihr nach dem Aktivieren zum laufenden Track ein rhythmisches Klicken. Solltet ihr Traktor im internen Modus betreiben, müsst ihr zusätzlich noch im Mixer die Cue-Funktion des Decks aktivieren (Wir empfehlen Grids im internen Modus zu setzen falls die Musik sehr laut gemastert ist und man für das Metronom eventuell ein paar interne Mixer-Funktionen benötigt).
Zoomt nun in die Waveform und spielt den Track ab. Beobachtet dabei Kick (meistens rot) und Snare (meistens blau). Elektronische Musik hat in der Regel eine gleichmäßige Verteilung der Drums. Es sollte also am Taktanfang eine Kick stehen und zwei Schläge (bzw. Gridlinien) später die Snare. Das Metronom sollte sich im Idealfall mit Kick und Snare akustisch decken.

Bei folgendem Track stimmt offensichtlich die BPM Zahl nicht. Schon nach wenigen Takten sitzt das Grid nicht mehr an den Pegelspitzen, bzw. deckt sich das Metronom nicht mehr mit den Drums.

Beim Abspielen fiel auf, dass sich das Grid nach rechts verschiebt. Außerdem kamen Kick und Snare nach und nach vor dem Metronomschlag.  Das Grid ist also zu weit (BPM zu niedrig). Um dies zu korrigieren, ziehen wir das Grid enger. Dies geht entweder über die entsprechenden Buttons, oder indem ihr den Mauszeiger auf der BPM-Anzeige (im Grid-Panel) haltet und nach oben zieht.
Ist das Grid zu weit, müsst ihr es enger machen bzw. die BPM erhöhen. Ist es zu eng, weitet ihr das Grid bzw. verringert die BPM.
Nach ein paar Klicks sitzt alles wieder an der rechten Stelle:

Zur Kontrolle könnt ihr euch durch den Track klicken und schauen ob das Grid auch weiter hinten richtig sitzt. Ebenso hilfreich ist es, an verschiedenen Stellen testweise größere Loops zu setzen.
Wenn alles einwandfrei passt, aktiviert ihr zum Schluss noch den Gridlock (1). Dies dient nicht nur zur Sicherung, ihr erkennt nun schon im Browser am Schlosssymbol, dass ihr den Track erfolgreich „gegriddet“ habt.

Hier gibt es noch mehr Tutorials!

Reminder Beatgrids in Traktor setzen:

  1. Traktor vorbereiten
  2. Altes Grid löschen
  3. Kickdrum finden
  4. Neues Grid setzen
  5. Tempo kontrollieren
  6. Grid anpassen
  7. Beatgrid „locken“

FAQ:
Das Metronom ist zu leise > Mitten runter, Gain runter
Das Metronom ist nicht zu hören:

  • Outputrouting: Mixermode muss auf “intern” stehen.
  • Outputrouting überprüfen > Ausgänge “Monitor” müssen belegt sein.
  • Im Mixer muss PFL (Vorhörfunktion) aktiviert sein.

 

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Tutorial: Musik-Backup für DJsDIY: Dropbox for DJs – How to backup your music in the cloud

Jeder DJ, der schon mal einen Gig absagen musste, weil seine Festplatte gecrasht ist, sollte diesen Artikel lesen. Es reicht aber auch schon, wenn Ihr nur Angst davor habt, mal einen Gig deswegen absagen zu müssen.

THEORIE

Unsere Strategie gegen Murphy’s Law ist eigentlich ganz einfach: Jede Änderung an Eurer Musiksammlung wird via Dropbox gesichert und auch jede Änderung an den Einstellungen Eurer DJ Software. Wenn dann mal ein Rechner über den Jordan geht oder hineinfällt: Kein Problem. Kumpel anrufen, Laptop ausleihen, Dropbox anschmeissen und schnell hat man wieder das gleiche Setup, mit dem man den alten Rechner vor dem Crash verlassen hat.

Dropbox ist ein kleines Hilfsprogramm, welches ständig im Hintergrund die Änderungen an den Dateien eines bestimmten Ordners beobachtet. Sobald Ihr eine Datei geändert habt, werden die Änderungen in die Cloud hochgeladen. Es befindet sich also immer eine aktuelle Kopie Eurer Daten in der Cloud.

Bevor wir zu weiteren Vorteilen dieser “sorgenfrei” Lösung kommen, sollten wir noch kurz über die Kosten sprechen: Während ein Dropbox Account mit 2GB kostenlos ist, kommen bei einem “Pro” Account monatliche Kosten von 9,99$ (z.Zt. 7,70€) für 100GB Speicherplatz auf Euch zu.

Was zunächst nach viel Geld klingt, relativiert sich, wenn man über den praktischen Nutzen des Systems Dropbox nachdenkt. Vorteile der ständigen Synchronisierung mit der Cloud sind u.a.:

– Keine manuellen Backups auf externe Festplatten mehr nötig

Hand auf’s Herz: Wer macht schon täglich ein Backup seiner Daten? Ich wette, bei vielen von Euch ist das letzte Backup eine bis 12 Wochen her. Weil Dropbox aber jede Änderung an einer Datei sofort in der Cloud speichert, müsst Ihr Euch keine Gedanken mehr machen, wann Ihr zum letzten Mal Eure staubige Backup Platte angeschlossen habt.

– Versionierung der Dateien

Dropbox merkt sich alle Änderungen an den Dateien. Habt Ihr aus Versehen die wichtigsten Cue Points eines Tracks gelöscht? Oder Eure Traktor Mappings beim Rumspielen zerschossen? Einfach auf dropbox.com einloggen und alle älteren Versionen einer Datei werden Euch aufgelistet. Ihr könnt dann die Version wieder herstellen, von der Ihr wisst, dass sie funktioniert hat.

– Synchronisierung zwischen zwei oder mehr Rechnern

Habt Ihr unterschiedliche Rechner zum Auflegen und Arbeiten? Oder ist Euer Job langweilig und ihr wünscht, Ihr könntet auf der Arbeit Eure Musiksammlung taggen, gridden oder sonstwie pflegen? Einfach Dropbox auf dem zweiten Rechner installieren, und beide Systeme sind immer auf dem gleichen Stand.

PRAXIS: So richtet Ihr Euer System ein

1) Dropbox Account anlegen

2) Dropbox installieren

3) Unter “Dropbox > Einstellungen > Erweitert” wählt ihr unter “Speicherort von Dropbox” Euren Musikordner.

4) Beendet Eure DJ-Software und kopiert den Einstellungs-Ordner Eurer DJ-Software in Euren Musik Ordner. Bei Traktor auf dem Mac findet Ihr diese unter “Dokumente/Native Instruments/Traktor”. Beim PC liegen sie normalerweise unter “Eigene Dateien/Eigene Dokumente/Native Instruments/Traktor”

5) Startet nun Eure DJ Software und setzt geänderten Pfad zu Eurem Einstellungs-Ordner, der ja nun im Dropbox-verwalteten Musikordner liegt. Bei Traktor kann man das hier einstellen: “Einstellungen > File Management > Directories > Root Dir”. Dort wählt Ihr den kopierten Einstellungs-Ordner, bei Traktor sieht das da so aus: “Euer Musikordner/Native Instruments/Traktor”

6) Nun müsst Ihr der Dropbox nur noch genug Zeit geben, um Eure Musik zu indizieren und hochzuladen. Beim ersten Mal kann das eine ganze Nacht dauern, je nachdem wie groß Eure Musiksammlung und wie schnell Eure Internetverbindung ist. Wenn das Hochladen der Dateien abgeschlossen ist, zeigt Euch Dropbox in der Statusleiste ein weißes Häkchen auf grünem Grund an.

7) Wenn Ihr das Häkchen seht, könnt Ihr auch anfangen, weitere Rechner einzurichten. Auf diesen Rechnern müsst Ihr dann nur noch Schritt 2 und 5 ausführen und einmalig alle Dateien von Dropbox herunterladen lassen.

 

Ich persönlich setze dieses System seit über einem Jahr ein und hatte bisher noch nie Probleme damit. Wenn Ihr noch Fragen oder Anleitungen für andere Cloud Anbieter habt, schreibt es in die Kommentare.

Disclaimer: Wenn Ihr Euch einen Dropbox Account über diesen Link anlegt, bekomme ich von Dropbox als Belohnung etwas mehr Speicherplatz. Danke!Every DJ that has ever had to cancel a gig because their hard drive crashed, should read this article. Even the fear alone that this could happen, should be enough for you to continue reading.

THEORY

Our strategy against the evil that is Murphy’s Law is relatively simple: Every change to your music collection or set-up in your DJ-software is saved via Dropbox. If your computer decides to die on you: No problem! Just call a friend, borrow a laptop, connect to Dropbox and you’ll soon have the same set-up as on the old computer.

Dropbox is a small utility programme, that runs in the background & constantly keeps an eye on specified files. As soon as changes are made, it automatically loads the changes to the cloud. Therfore, you’ll always have an up to date copy of your data in the cloud.

Before we continue to praise the advantages of this „carefree“ option, we should first mention the costs involved: Whilst a 2GB Dropbox account is free, a Pro account will set you back 9,99$ (about 7,70€) a month for 100GB of space.

What at first seems like a lot of money, soon becomes relative, when considering the huge practical usage of Dropbox. The advantages of an automatic synchronisation with the cloud are:

 

  • No more manual back-ups to external hard drives necessary

Let’s be honest: Who makes a daily back-up of their data? I bet that the large majority of you did their last did a back-up around 12 weeks ago. Because Dropbox immediately saves every change made to the cloud, you don’t have to worry about when you last connected your dusty back-up drive ever again.

  • Versioning the data

Dropbox keeps track of all changes to the files. Accidentally deleted the most important cue points of a track? Or lost your Traktor mappings whilst experimenting in the set-up? Just login to dropbox.com & all older versions of a file are listed for you. You can then load the version, that you know worked for you.

  • Synchronisation of two or more computers

 

Do you have two seperate computers for Djing & working? Or do you have a boring job & want to tag your music collection, set-up up grids or just generally sort through your files, whilst at work? Just install dropbox onto the second computer & both systems will always be at the same status.

 

PRACTICE: How to set-up your system

  1. Create a Dropbox account
  2. Install Dropbox
  3. Under „Dropbox > Settings > Advanced“ choose the files that should be the „location of Dropbox“
  4. Close your DJ-software & copy all the settings files of it into your music file. If you are using Traktor on a Mac, you’ll find these in „Documents/Native Instruments/Traktor“. On a PC you’ll find them in „My Documents/Native Instruments/Traktor“.
  5. Run your DJ-software again & change the location of your settings files, that is now in your Dropbox music file. In Traktor you can set it up here: „Settings > File Management > Directories > Root Dir“. You now choose the copied settings file, in Traktor it should look like this: „My Music/Native Instruments/Traktor“
  6. Now you just have to give Dropbox enough time to upload the chosen files. At first, it can take a whole night, depending on the size of your music collection & the speed of your internet connection. When the upload of the data is completed, it is shown in your status bar as a white tick on a green background.
  7. When you see the tick, it is now possible to start setting-up further computers. On these computers you will only have to follow steps 2 & 5. Then all that is left to do is download all your files from Dropbox.

 

I’ve personally been using this system for over a year & have never encountered any problems with it. If you have any questions or instructions for any other cloud providers, then please write it in the comments section.

Disclaimer: If you activate a Dropbox using this link, then I’ll receive more space as a reward. Thanks!

Tutorial: Wobble-Effekt on the fly im DJ-Set

In diesem Video geht es darum, wie man on the fly während des Auflegens in einem DJ-Set einen Wobble-Effekt einsetzen kann. Ich benutze dazu Traktor Pro 2 als Software und den VCI 400 von Vestax als Midi Controller. Natürlich könnte man auch jeden beliebigen anderen Controller verwenden, der VCI bietet sich aber aufgrund der komfortablen und üppig vorhandenen Knöpfe an. Das Grundprinzip der Technik ist, einen sehr kurzen Loop zu erzeugen, diesen dann per Cue-Point zu triggern und dann mit Hilfe des LFO Filter Effekts in Traktor im Takt zu filtern. Wenn man dabei die Rate verändert, synct sich Filter jeweils immer auf die Geschwindigkeit des anderen Decks ein. Je nachdem wo dann der kurze Loop sitzt klingt das ganze recht geil und kann dann z.B. für Übergänge oder kurze Show-Einlagen verwendet werden. Besonders geeignet in Dubstep oder DnB-Sets. Beim mappen ist zu beachten, dass man die Loop-Aktivierung auf die gleiche Taste wie den Cue-Punkt legt. Außerdem ist wichtig, dass der Loop zweimal definiert sein muss, jeweils normal und invertiert, da sich sonst bei Triggerm der Loop abschalten würde.

Viel Spaß beim ausprobieren!

 


Verwendetes Equipment: Vestax VCI-300MK2, Vestax Pad-One, Macbook Pro Dualcore

Weiterführende Links zur Midi Translator Software:

>>Midistroke (Mac)

>>Bome´s Miditranslator (PC+Mac)

TRAKTOR fahren mit Richie

 Richies Traktor Der allgegenwärtige Richie Hawtin vermittelt in einem siebenteiligem Video-Tutorial Tipps rund um TRAKTOR. Weiterlesen