Schallplatten aus dem 3D-Druckerprinted records

Schallplatten aus dem 3D-Druckerprinted records

Archiv 24. Dezember 2012

Die Physikerin Amanda Ghassaei stellt Schallplatten mit einem 3D-Drucker her. Sie verwendet dafür den Kunstharz-Drucker: Objet Connex500 mit einer Auflösung von 0,043 mm in x- und y-Richtung und 0,016 mm auf der z-Achse. Um den Sound in ein 3D-Modell umzurechnen, benutzt sie das Open Source Framework Processing. Aus einer Sounddatei mit einer Abtastrate von 11 kHz und einer Auflösung von 5 oder 6 Bit berechnet das Skript das Höhenprofil einer langen Rille, die dann spiralförmig im 3D-Modell „aufgewickelt“ wird. Bekanntlich liegt CD-Qualität bei 44,1 kHz bei 16 Bit, dementsprechend weniger qualitativ klingt dann auch das „gedruckte Ergebnis“, wie man in dem Video hören kann.

Die genaue Anleitung wie man selbst zu einer  3D-gedruckten Schallplatte kommt, wird hier in einer englischsprachigen Anleitung bei Instructables genau von ihr erklärt.

Bin mal gepannt wie wohin in Zukunft Rapid Prototyping und 3d-Printing noch noch führen wird – wäre schon cool, wenn man sich noch schnell vor dem Auftritt, bei einem vergessenen Schallplatten-Case, die Platten noch drucken könnte 🙂

 

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