Update: Pioneer Controller, die kleinen Unterschiede
Pioneer DDJ-S1

Update: Pioneer Controller, die kleinen Unterschiede

Archiv 16. Januar 2011

Schon bevor die NAMM 2011 angefangen hat, ging das Gerücht um, dass Pioneer ebenfalls mit 2 Controllern auf den Markt kommt. Als dann ein Tag vor der NAMM die ersten Bilder im Internet zu sehen waren, ging das Meckern in den DJ Foren los. Angefangen von "Plastikbomber" oder "Wirklich Innovativ ist das jetzt nicht" bis zu "warum kostet der 2-Kanaler mehr als der 4 Kanaler ?", waren Kommentare, die man bis dahin lesen konnte. Wir haben deshalb auf der NAMM 2011 mal etwas genauer hingesehen, um die kleinen Unterschiede sowohl unter den beiden Brüdern, als auch gegenüber der Konkurrenz, auf zu schlüsseln.

DDJ-T1

Sehr gute Jogwheel Reaktion (Tracksteuerung) in Traktor Pro

Auch wenn die Jogwheels Hardware seitig von den bekannten CD-Player Modellen abstammen, so haben sie zumindest die Besonderheit, dass sie sehr genau in Zusammenarbeit mit Traktor reagieren, was man bei anderen Controllern entweder garnicht oder nicht präzise genug erhält.

Übersichtliche & sinnvolle Anordnung der Bedienelemente

Ein Schlüssel zum Erfolg im Controller bauen liegt darin, dass die Bedienelemente übersichtlich angeordnet sind. Pioneer verfolgt dieses Prinzip ja schon seit langen in den anderen Produkten und hält auch bei den Controllern daran fest. Des weiteren ist das Platzangebot zwischen den Elementen immer sehr großzügig  gehalten.

Needle Search Streifen

Der Berührungsempfindliche Streifen über den Jogs dient zum schnellen Trackscannen. Es wurde von den großen CD-Playern übernommen.

P-Lock Fadercabs

Die Faderkappen sind so angebracht, dass sie sich nicht lösen.

DDJ-S1

Nie wieder die Laptop Tastatur benutzen

Denn sogar wenn man einen Titel alphabetisch suchen möchte (Suchfenster), dann kann man das mit dem Track Search Strip oberhalb des Jogs machen. Sobald man die Shifttaste drückt und den Finger auf den Track search Strip legt, sieht man in Itch eine Zeile mit dem Alphabet aufspringen, mit der man die Trackist nach Anfangsbuchstaben filtern kann.

Slip-Mode

Der Slip-Mode ist ein Scratch Feature, dass vom CDJ-900 übernommen wurde. Damit kann man in Itch im laufenden Track sich einen Cue/Scratch Punkt suchen während der geleiche Track weiterläuft.

Crossfader Reverse

Dies lässt sich jetzt, statt in Itch per Maus, auch am Controller umstellen.

2 Mikrofon Sektionen mit EQ etc.

Faderstart

Eine Funktion, die es bisher eigentlich nur bei Mischpulten gab. Nun kann man das auch mit Software und einem Controller.

"WARUM IST DENN DER 2-KANALER TEURER?"

...weil er zwei Mikrofon Eingänge mit EQ hat und der Masterausgang über XLR verfügt.

Eindruck

Mit dem Launch der beiden Controller hat Pioneer, wie auch in der Vergangenheit, nichts revolutionäres auf den Markt gebracht, wenn man von den darunter liegenden Füßen absieht, durch die man die Laptoptastatur verschwinden lässt. Jedoch machen  es die Geräte in der Bedienbarkeit möglich intuitiv einsteigen zu können, sofern man mit den gängigen Fachbegriffen einer Standard DJ-Software vertraut ist. Sollte einer der Controller mal als Standard Setup in den Clubs stehen, so wird man schnell merken, dass sie einem genauso vertraut vorkommen, als würde man das erste mal vor einem DJM-800 stehen. (Man muss also kein Controller/Software Nerd sein, um es zu verstehen.)

Voraussichtlich noch im Januar 2011 erhältlich.

Veröffentlicht in Archiv und getaggt mit

Geschrieben von:
Robert Wong

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