An wen geht der Crane?

An wen geht der Crane?

Archiv 27. April 2011

Spannende Frage, zumindest für die Teilnehmer unseres Gewinnspiels. Eine kurze Auswertung.  
Der Energieaufwand zur Erlangung der klappbaren Klapprechnerablageeinrichtung war unterschiedlich hoch. Einigen genügte ein schlichtes „ich och“ oder „her damit„, andere bastelten Fotostories zwischen der Darstellung bitteren Leids in monetären Belangen und technischer Raffinesse, betreffs ihrer gegenwärtigen Lösungen. Allen erstmal ein Dank für die Teilnahme. Sozusagen ein virtueller feuchter Händedruck.  🙂 Ich habe es selbst bereut den Crane nicht in die eigene DJ-Tasche abgezweigt zu haben, hat sich doch mein Rechner am Ostersonntag, unter Einwirkung übler Basswellen, zweimal aus der Höhe dreier Bierkästen Richtung Boden verabschiedet. Trotzdem konnte ich weiter auflegen und sogar eine, im Glimmer irrtümlich vollzogene, Neuinstallation des Betriebssystems habe ich ohne Verluste überstanden. Ein hoch auf mein MBP. Und ein kritisches Auge auf meinen Umgang mit Club Club. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ach Leute .. es ist nicht leicht. Schöne Geschichten haben wir gehört. Welche um humane Laptophalter mit hohen Betriebskosten und Instabilitätsproblemen nach kurzer Zeit. Oder vom unmöglichen Verkauf eines Nocturn, weil der Laptop dessen Verpackung belegt. Überhaupt belegte der Rechner auf den uns zugespielten Bildern vielerlei: den Kinderstuhl vom Vati, leere Kartons und Bierkisten oder auch mal einen 1210, hochkant.  Dann gabs Geschichten von vielen Kindern und Kindern, denen der Vater sonst das Taschengeld vorenthalten würde oder von dem Wunsch nach einem Geschwisterchen, für den schon vorhandenen Crane Stand. Wegen der Symmetrie. Was wir, als alte Ästheten, verstehen. Auch die anstehende DJ-Karriere, die durch solch Ständer enorme Aufwertung erfahren würde, war oft Thema. Ebenso Fälle vom Diebstahl des Equipments und damit eine Bitte um die Hilfe beim „Neuanfang„. Andere präsentierten echt stylische DJ-Plätze, wo der Crane unbedingt hingehöre. Beispielhaft ist auch, dass man einen optimalen Laptopstand geschenkt will, weil es einen suboptimalen von der Freundin geschenkt gab, man aber die Freundin nicht mit einem Kauf, des optimalen Ständers, verletzen will. Der Zufall als Schutzschild … ein echter Gentleman. Daumen hoch und trotzdem kein Gewinn … den kann nur einer haben und das ist …. tä tä tä …. Mark.
[mygal=CraneVLos]

Mark leitet mit einer fundierten Analyse der finanziellen Lage ein …  „jede Mark die ich verdiene irgendwie nur noch 20sch Pfenge wert ist“. Das macht uns schon mal betroffen, weil der arbeitet und hat nüscht raus. Wie wir. Dann hat er „das letzte Weihnachtsgeld an der Familienkasse vorbei geschleust und mit dem festen Vorsatz es zu verjubeln den Dj-Store seines Vetraunens aufgesucht„. Gesunde kriminelle Energie, gepaart mit egoistischen Interessen, gut so. Im DJ Store hamsen dann, als er einen Laptopständer erstehen wollte, zugelallt: „Person 1:" man dafür alles Mögliche nehmen könnte, am besten eigne sich sowieso nichts besseres als übereinander gestapelte Bierkisten...und überhaupt gebe es nichts schlimmeres als den ""Fernseher"" direkt vor der Nase und damit zwischen dir und der schwitzenden Meute stehen zu haben.  Person 2 (seines Zeichens Tekknohead) riet mir, ich solle einfach erfolgreich werden, dann hätt ich dieses Problem nicht. Er, der laut Aussage nur wegen Koks, Fame und Nutten Dj geworden ist, habe es ganz einfach gelöst, er pickt sich einfach eine Käthe aus dem immer bereiten Groupiepool heraus und die hält den Rechner dann das Set über. Man solle nur darauf achten, dass man nicht die gleiche nimmt, die einem schon die Technik aufgebaut und angestöpselt oder ran geschleppt hat, sonst gäbe es lange Gesichter. Das wiederrum ist ihm perse egal, bremse aber den Energiefluß zwischen Crowd und ihm.“ Astreine Ansagen, doppelt schlimm, da sie wohl von uns kamen. Zumindest in Marks Erinnerung. Nach unserer nicht, die ist getrübt.

Nun musste der Arme also selbst bauen – aus Holz – dann kam der „Horrorwinter, der Deutschland im eisigen Griff hielt„. Die frierenden Kinder drängten sich am kalten Kachelofen und der gutmütige Mark opferte eine Leiste der Eigenkonstruktion.  Die musste er dann durch ein Feuerzeug ersetzen, damit der blöde Ständer nicht kippelte. Vermutlich konnte dehalb das Feuer nicht entzündet werden und die Bude blieb kalt. Auf einmal kam jetzt noch Reloop ins Spiel. Weil: der Ständer wollte transportiert werden, in einem Turntablecase mit „schönem schwarzen Fell„. In das Case geht wohl der Ständer, aber kein Plattenspieler, da dieser (laut Reloop) zu schwer ist. Da wir Mark bissl kennen, glauben wir die Geschichte. Auch ohne die Fotostory. Und wir finden es auch nicht gut, wenn er weiterhin mit seinem Holzständer im Case zur Party aufläuft, aber keine Transportkapazitäten fürs Laptop (also Musik) frei hat. Immer das betröbbelte Gesicht, wenn er dann nochmal ablaufen muss. Auch dauert die Verschraubung des Eigenbaus zu lange, macht Schaden und ist überhaupt ungünstig so direkt aufm Mixer. Auch wenn das ein Behringer ist, der „einfach ni kaputtgehen will„.  Kurzum: Glückwunsch Mark! Danke an Hyperactive, für die Bereitstellung des Crane Stand. Allen Teilnehmern nochmals vielen Dank für die Mühe und vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Bleibt uns gewogen und schaut öfters mal rein … es wird weitere, heitere Gewinnspiele geben.

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