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Apple Music will mit der Integration von Shazam DJ-Sets monetarisieren

Apple Music will mit der Integration von Shazam DJ-Sets monetarisieren

News 10. September 2021

Apple Music hat angekündigt in Zukunft die Rechteinhaber:innen von DJ-Sets fairer zu vergüten. Dafür hat man sich unter anderem mit Boiler Room und !K7 Records zusammengetan.

Die Streamingplattform Apple Music weitete ihre Bemühungen mehr Fokus auf DJ-Sets zu legen weiter aus. Schon länger war es Apple Musics erklärtes Ziel Artists und Labels deren Musik in Mixen vertreten sind fairer zu entlohnen. Jetzt hat man dafür mit zahlreichen Größen aus der Szene wie etwa Boiler Room, Cercle, Tomorrowland, Mixmag oder !K7-Records neue Verträge abgeschlossen. "Through the partnership with Apple we finally have a place to celebrate DJ-Kicks with additional 14 editions which haven't been in the market for over 15 years", so Horst Weidenmüller, Labelgründer von !K7 Records. Durch die Zusammenarbeit mit Apple konnten ältere DJ-Kicks Mixe für das Streaming lizenziert werden, die teils noch aus den 90ern stammen.

Möglich wird das ganze durch eine Integration von Shazam, beziehungsweise der Technik hinter der App. Für DJ-Sets werden jetzt sämtliche gespielten Tracks erkannt und man kann sogar innerhalb eines Sets Lieder skippen. Dadurch kann Apple Music nachhalten, welche Lieder wie oft gespielt werden und dann Labels, Artists und andere beteiligte Personen auszahlen. DJ-Mixe haben mittlerweile werden mittlerweile als eigene Kategorie auf der Streaming-Plattform geführt und in den letzten Jahren wurde das Archiv beständig erweitert.

Mit der neuen Technologie will man laut eines Pressestatements jetzt mit mehreren Künstler:innen, DJs, Clubs, Labels und Promoter:innen zusammenarbeiten und eine fairere Verteilung der Gelder erreichen. Apple Music kann derzeit für drei Monate kostenlos genutzt werden. Danach kostet das Abo für Einzelpersonen 9,99 Euro, für Studierende 4,99 Euro und für Familien 14,99 Euro. Ob Apple Music damit eine neue Lösung für die immer größer werdende Kritik an den derzeitigen Streamingplattformen gefunden hat, wird sich zeigen. Es ist zumindest ein erster Schritt in Richtung einer besseren Verteilung. Sämtliche Informationen findet ihr hier.

Veröffentlicht in News und getaggt mit !K7 Records , Apple Music , boiler room , DJ-Kicks

Geschrieben von:
Redaktion

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