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Halle am Berghain: Kunstinstallation führt zu den Ursprüngen Berlins
© Jakob Kudsk Steensen

Halle am Berghain: Kunstinstallation führt zu den Ursprüngen Berlins

News 22. März 2021

Nach einer Sound-Installation im Sommer und einer Austellung im September 2020 wird es bald wieder audiovisuelle Kunst am Berghain geben. Dabei wird Jakob Kudsk Steensen die Halle am Berghain zu den Ursprüngen Berlins verwandeln.

Berlin im Jahr 20.000 v.Chr.: Ein 200 Meter dicker Gletscher umhüllt das Festland, welcher sich nach und nach zu weitläufigen Sumpflandschaften entwickelt. Ein perfektes Szenario für den dänischen Künstler Jakob Kudsk Steensen, der sich mit "Environmental Storytelling" beschäftigt. Für die neue Kunstinstallation ließ er sich von "Berlins Ursprüngen als Sumpf" inspirieren. Im Auftrag des Light Art Space (LAS) wird in der Halle am Berghain eine immersive Installation zu sehen sein: Mit Animationen, Mixed Reality und Virtual Reality werden "verloren gegangenen Ökosysteme neu interpretiert". Der Fokus liegt dabei auf Berlins Ursprung als sumpfige Landschaft des Gletschertals.

Für das Projekt wurde mit Biolog*innen, Historiker*innen, Komponist*innen und Schriftsteller*innen zusammengearbeitet. Auch das Museum für Naturkunde Berlin hilft mit umfassenden Archiven, das "alte Berlin" wieder aufleben zu lassen. Dabei werden auch die Laute von ausgestorbenen Arten von Insekten und Amphibien aus umliegenden Gebieten genutzt. Weiterhin wird es eine Dokumentation der damaligen Feuchtgebiete im deutschen Spreewald, von Bodenschichen und dazugehörigen Ökosystemen geben. Dadurch soll ein Portal geschaffen werden, bei dem sich "Relikte der Eiszeit mit heutigen Feuchtgebieten verbinden", um verlorene Welten in der Gegenwart wieder aufleben zu lassen.

Die Installation wird vom 10. Juli bis 26. September in der Halle am Berghain zu sehen sein.

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Redaktion

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