Kurzvorstellung - MONOTRON und BLIPTRONIC

Kurzvorstellung - MONOTRON und BLIPTRONIC

Archiv 30. Dezember 2010

Batteriebetriebene Klangerzeugung zwischen Spielzeug und Musikinstrument. Der Begriff Gadget trifft es ganz gut. Wir stellen kurz zwei Kandidaten vor.

 

KORG MONOTRON
Ein kleiner analoger und monophoner Ribbon-Synthesizer in bester KAOSS-Tradition. Gespielt wird, kleinste Finger vorausgesetzt, auf einem Ribbon-Controller, der als Tastatur mit 16 Halbtönen ausgelegt ist. Ein Schalter und fünf Regler steuern alles, was der kleine Kasten hergibt, nämlich einen Oszillator (Pitch), einen Filter (Cutoff / Peak)  und einen LFO (Rate / Intensity). Der Filter ist ähnlich dem, in KORGs Klassikern MS10 und MS20 verbauten und es kann ein externes Signal durch den Filter geschickt werden. Der MONOTRON ist auch ein schönes Opfer für Anhänger des Circuit Bending Kultes, da billig und analog. Zudem sind auf der Platine diverse Andockmöglicheiten aufgedruckt und es gibt bei KORG einen Schaltplan zum Download.  Im Netz kursieren bereits Anleitungen und Videos um den MONOTRON mit externer Spannung zu versorgen, via CV/Gate mit größeren Tastaturen oder einem Wii Nunchuck anzusteuern, sowie den  MONOTRON mit der ipad App iElectribe zu kombinieren.
Kosten: aktuell 40 Euro.

BLIPTRONIC 5000
Ein "LED Synthesizer", der ein wenig an das Tenori-on erinnert. 8 mal 8 LED Matrix, wobei die acht vertikalen die Tonhöhe (eine Oktave) darstellen, die acht vertikalen die Zeitachse, also z.B. zwei Takte. Gespielt werden kann mit acht Tönen. "Old skool synth sounding" um es blumig englisch zu sagen, nicht gut klingend, um es einfach deutsch zu sagen.   Das Tempo kann in 20er Schritten zwischen 60 bpm und 160 bpm variiert werden.  Interessant ist, dass man mehrere Einheiten miteinander verbinden kann, um so die "Spielfläche" zu erhöhen. Kein wirkliches Instrument, dafür eine nette Geschenkidee für 69 Euro.

PS: Auch als MIDI Controller wäre der BLIPTRONIC denkbar ... gugge hier.

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