Test: Roland TR-8S

Test: Roland TR-8S

Tests 25. Mai 2018

Vier Jahre nach dem Erscheinen der TR-8 präsentiert Roland überraschend einen Nachfolger der beliebten All-in-One-Lösung. Die TR-8S beinhaltet nicht nur die legendären Drum-Sounds des japanischen Herstellers aus den Achtzigerjahren, sondern noch viele weitere Erneuerungen. Das Vorgängermodell war sicherlich ein Erfolgsschlager, allerdings wurden auch Nutzerstimmen laut, die beispielsweise das Design in Frage stellten und sich Sampling- und Automationsmöglichkeiten wünschten. Ob Roland die Wünsche der Community aufgegriffen hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Erscheinungsbild

Bereits die Verpackung der TR-8S sieht ansprechend aus und auch das Gerät selbst macht einen hervorragenden Eindruck – das Design des Vorgängermodells wurde optisch optimiert und modernisiert. Klar, über Design lässt sich bekannterweise streiten, meiner Meinung nach hat die TR-8S aber was die Ästhetik betrifft einen eindeutigen Sprung nach vorne gemacht. Das Erscheinungsbild wirkt gereifter, wertiger und präsentiert sich in einem markanten Kunststoffgehäuse. Das Schwarz des Bedienpanels aus Aluminium ist auch beim Nachfolger weiterhin dominierend. Durch das Reduzieren der giftgrünen Bestandteile des Vorgängermodells, ist das neue Familienmitglied nun aber deutlich dezenter in ihrer Erscheinungsform.

Auch die akzentuierte Farbgebung der Kanalzüge, die Pads und die Beschriftung der Buttons durch neonähnliche RGB-Töne empfinde ich als sehr ansprechend. Außerdem ist die Farbgebung für die Hintergrundbeleuchtung der Fader individuell zuweisbar, was bei der Orientierung hilft. 

Lieferumfang

Dem Instrument liegt eine mehrsprachige Betriebsanleitung in Buchform bei. Diese ist parallel auch als Download im Support-Bereich auf der Website des Herstellers abzurufen. Des Weiteren beinhaltet der Lieferumfang ein Netzteil, ein USB-Kabel gehört diesem allerdings nicht an.

Reisetauglichkeit

Mit den Abmessungen von 409 x 263 x 53 mm und einem Gewicht von 2,1 kg wird ein guter Kompromiss zwischen Kompaktheit und Usability gefunden. Durch seine Größe passt das Gerät gut in einen durchschnittlich großen Rucksack, sodass es unkompliziert zum nächsten Auswärtstermin mitgenommen werden kann.

Verarbeitung

Die Potis, Fader und Buttons sind alle durch die gummierte Oberfläche griffig und auch der Abstand zwischen den unterschiedlichen Fadern und Potis ist nutzerfreundlich. Auch die Step-Buttons, die für die Lauflicht-Programmierung verantwortlich sind, wurden wie beim Vorgängermodell großzügig ausgeführt und hinterlassen wie die anderen Bedienungselemente einen stabilen Eindruck. Sechs gummierte Knobs auf der Unterseite des Gerätes sorgen für die nötige Standsicherheit. Insgesamt hinterlässt das Gerät trotz Teilen aus Kunststoff einen stabilen und hochwertigen Eindruck.

Instrumente

Als Klangquellen stehen grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen kann man sich der 100 ACB-Tones, die auf eigenes entwickelten Analog Curcuit Behavoir-Technologie basieren, bedienen. Des Weiteren aus 300 mitgelieferten Preset-Samples schöpfen und auch das Nutzen eigener Samples, die nun integriert werden können, ist möglich. Beinhaltet sind verschiedene Ausgaben der Roland-Klassiker 606, 707, 727, 808 und 909. Aber die TR-8S hat weit mehr zu bieten als nur Drums und Percussions. In der Instrumenten-Bibliothek finden sich auch Bässe, Synth-Sounds und akustische Klänge.

Die TR-8S weist 84 vorgefertigten Kits auf, darüber hinaus können weitere 44 User-Kits erstellt und gesichert werden. Ein klassisches Layering von unterschiedlichen Sounds auf einer Spur ist entgegen erster Erwartungen nun doch ausgeschlossen, man kann aber mehrere Spuren gruppieren.

Pattern, Variationen und vieles mehr

Schauen wir uns als nächstes an was das Gerät im Bereich der Pattern-Programmierung zu bieten hat. Es gibt acht Bänke mit jeweils 16 Pattern, also stehen dem Anwender insgesamt 128 Pattern zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich in einem Pattern acht Variationen erstellen, die sich miteinander verketten lassen. Zusätzlich kann man noch zwei Auto-Fill-Ins ergänzen, und kommt somit zu zehn Variationen je Pattern. Nach Adam Riese sind das insgesamt 1280 Pattern – in diesem Belangen kann die TR-08S ordentlich punkten. Auch die Möglichkeit, unterschiedliche Tempi, Shuffle-Einstellungen und Rasterungen je Pattern mit abspeichern zu können, empfinde ich als sehr komfortabel.

Um den Pattern Leben einzuhauchen, schließen sich neben Roll-, Flam- und Scutter-Effekten die zwei bereits erwähnten Auto-Fill-Ins an, die sich erfreulicherweise manuell und zu festgelegten Zeiten auslösen lassen. Neben akzentuierten und unbetonten Schlägen lassen sich nun auch sogenannte Sub-Steps setzen, mit denen 32tel, 32tel triolisch und 64tel Steps erzielt werden können. Das Programmieren eines Sub-Steps löscht allerdings einen möglicherweise vorab gesetzten Step im TR-Rec-Modus. Dies war in der TR-08 der Boutique-Serie besser gelöst, dort stand eine eigene Spur dafür bereit. Abschließend gilt es noch die neu gewonnene „Last-Step“-Funktion zu erwähnen. Diese erlaubt polymetrische Rhythmusmuster, in denen die Länge der einzelnen elf Instrumenten-Pattern individuell variiert werden kann.

Steps lassen sich aber nicht nur über die klassische Lauflicht-Programmierung eingeben, sondern auch in „Realtime“ einspielen. Eine neue Möglichkeit besteht darin, das anschlagsdynamische Pad zu nutzen, um Rhythmusmuster mit dem Finger einzutappen. In diesem Zusammenhang hat die TR-8S ein praktisches Hidden-Feature zu bieten: Die Velocity jedes Steps lässt sich nämlich im Nachgang fein justieren. Mit der entsprechenden gedrückten Step-Taste und dem gleichzeitigen betätigen des Level-Reglers der Accent-Sektion lassen sich 127 Anschlagstufen auswählen.

Parameter und Effekte

Auf der Bedienoberfläche können die Sounds durch einen direkten Zugriff parallel manipuliert werden. Die oberen beiden Reihen der elf Instrumente sind fest im Besitz des Tune- und Decay-Parameters. Das Volumen wird über den jeweiligen Fader geregelt. Im Instrumenten-Edit-Modus lassen sich zusätzlich zu den auf der Bedienoberfläche befindlichen Parametern Tune (stufenlos), Coarse-Tune (in Halbtonschritten), Stereo-Spread, Bit-Rate, Attack, Decay, Panorama, oder mit einem LFO und unzähligen Effekten wie Filter, Verzerrer, Kompressor etc. bearbeiten und abspeichern.

Neu hinzugekommen ist der „Control-Regler“ (kurz CTRL). Dieser ermöglicht die individuelle Zuteilung von Funktionen. Von Haus aus sind diese mit Presets belegt. Hier lassen sich ebenso weitere gewünschte Anwendungen realisieren wie z.B. die Zuweisung von Reverb- und Delay-Sends sowie die Integration eines LFOs. Inwieweit sich dieses neue Feature bewährt, erfahrt ihr weiter unten im Praxisbeispiel zum Workflow.

Mastereffekte

Als Mastereffekt stehen drei Sektionen zur Verfügung: Reverb, Delay und Master FX. Auch der Masterregler ist frei zuweisbar, als Effekt stehen bspw. verschiedene Filter-Typen bereit sowie Verzerrer, Kompressor, Flanger, Phaser und Noise. Dem auditiven Eindruck nach zu urteilen, handelt es sich insbesondere beim Reverb und Delay um neue Algorithmen, die für eine bessere Klangqualität sorgen. Die internen Effekte klingen brauchbar, wären aber nicht zwangsläufig meine erste Wahl im Studio.

Sample-Integration

Ein kleiner Wermutstropfen gleich zu beginn: Die TR-8S ist kein klassischer Sampler, der entsprechende Signale direkt in das Instrument aufnehmen kann. Das Gerät ist „nur“ in der Lage, User-Samples im WAV- und AIFF-Format wiederzugeben, die ausschließlich via SD-Karte in das Gerät integriert werden. Der entsprechende Karten-Slot befindet sich auf der Rückseite des Instruments. Ingesamt können 600 Sekunden Samplezeit im Gerät gespeichert werden, die maximale Länge eines Samples beträgt 180 Sekunden. Die SD-Karte kann aber auch noch eine zweite sinnvolle und zeitgemäße Aufgabe übernehmen und als Speicherort für User-Kits, Pattern sowie Backups dienen.

Auch Samples können mit unzähligen Effekten, im Tuning und Decay bearbeitet werden. Beim Stimmen der eigenen Samples ist auffällig, dass man wirklich gut klingende und flüssige Ergebnisse erzielt, der Transponierungs-Algorithmus weist eine interessante, färbende Ästhetik auf. Seine bewährten Sounds mal durch die TR-8S zu jagen, kann also zu interessanten Klängen führen.

Motion

Ein weiteres oft gewünschtes Feature sind die sogenannten „Parameter-Looks“, die vor allem von der skandinavischen Synthesizer-Schmiede „Elektron“ etabliert wurden. Das Aufnehmen von Automationen wird von Roland als „Motion-Recordings“ bezeichnet. Ist der „On“ und „Rec“-Button dieser Funktion getätigt, lassen sich im Handumdrehen Änderungen der Parameter Tune, Decay, CTRL, Reverb, Delay und Master FX aufzeichnen. So kann z.B. aus einer stupiden Hi-Hat schnell ein flüssiges, lebendiges und dynamisches Konstrukt entstehen. Der jeweilige Volumen-Fader lässt sich aber leider nicht im zeitlichen Verlauf aufnehmen. Erfreulicherweise können die eingefangenen Momentaufnahmen aber jederzeit wieder mit dem „On“-Button ein- und ausgeschaltet werden. Neben dem Realtime-Recording von Parameter-Bewegungen lassen sich aber auch Parameter-Looks in der TR-8S kontrollieren, also je Step einprogrammieren. Dies ist z.B. dann besonders hilfreich, wenn eine Melodie wiedergeben werden soll.

Workflow und Menü

Der Zugriff auf die „direkte“ Oberfläche ist, wie auch beim Vorgängermodell, intuitiv. Das Layout lädt definitiv zum Spielen und Experimentieren ein. Der grundlegende und bewährte Workflow der TR-8 bleibt auch beim Nachfolgemodell erhalten und die Pattern- und Variationen-Programmierungen sowie viele der Begrifflichkeit und Tasten-Kombinationen sind bereits aus dem Vorgängermodell bekannt. Für den entsprechenden Performance-Faktor wurde der TR-08S sogar ein direkter Button für die Mute- und Solo-Funktion auf der Nutzeroberfläche spendiert, top!

Die vielen neuen Möglichkeiten unter der Haube des Gerätes bedeuten, dass man sich aber anders organisieren sollte. Viele zusätzliche Funktionen, insbesondere die Effekte und deren Einstellungen, befinden sich nämlich im Menü. Zur Orientierung dabei hilft nun das erweiterte zweiteilige LCD-Display. Durch die folgenden Praxisbeispiele wird das Menü in seinen Grundzügen erläutert:

Workflow-Problematiken

Befindet man sich beispielsweise in einem vorgefertigten Kit und die Clap ist nicht zufriedenstellend, so hat man nun in der TR-8S die Möglichkeit diese gegenüber unzähligen Claps zu tauschen. Unzählige Sounds stehen zur Verfügung, sodass es schwer ist eine Entscheidung zu treffen – man kann sich mitunter etwas verloren fühlen. Dadurch kann es mitunter schwierig werden, die ehemalige Clap wiederzufinden, um zu vergleichen, welcher Sound besser geeignet ist. Auch ist das Umtauschen nicht besonders intuitiv.

Ähnlich beim „CTRL-Regler“: Zuerst muss definiert werden, welches Instrument beeinflusst werden soll. Man entscheidet sich z.B. für die Clap und drückt deshalb den Button unterhalb des entsprechenden Faders. Um nun den Drehregler mit einer Funktion versehen zu wollen, muss im nächsten Schritt der CTRL-Select-Button gedrückt werden. Daraufhin kann mit dem Value-Regler zwischen sieben Optionen (User, Effekt, Pan, Reverb Send, Delay Send, LFO Depth und Off) ausgewählt werden – man scrollt. Ziel ist es, den CTRL als Filter Cutoff zu verwenden. Deswegen wird „InstFX“ ausgewählt. Jetzt erfolgt als nächster Schritt das Verlassen dieses Menüs und das Betätigen der „Shift+Inst“-Kombination. Weitere unzählige Schritte mit dem Value-Regler und man ist endlich bei den Effekten angekommen. Zur Auswahl wird nun die Enter-Taste gedrückt. Wieder scrollen, dabei stehen zwölf verschiedene Effekte zur Auswahl. Nachdem man etwas probiert hat, kann man sich z.B. für einen High-Cut-Filter-Typen entscheiden. Nun ist es endlich geschafft: Man geht nun zum CTRL-Regler zurück und bewegt diesen, sodass man das Signal entsprechend filtern kann. Dies hat allerdings unzählige Schritte und viel Aufwand benötigt. Muss man sich erst mal reinarbeiten.

Anschlüsse

Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich zwei analoge Kanäle für den Stereo-Master-Out plus sechs Einzelkanäle, ausgeführt als große Klinke sowie MIDI-In und -Out. Außerdem weist die TR-8S einen neuen Trigger-Out auf, dem wie bereits auch in der Boutique-Serie eine eigene Spur zur Verfügung steht. Zusätzlich können noch die Assignable-Outs als weitere sechs Trigger-Outs dienen – nicht schlecht, um ein Arsenal an externen Gerätschaften mit der Drum Maschine  zu steuern. Natürlich bittet auch die TR-8S einen Stereo-EXT-IN mit dem sich – wie bei dem Vorgängermodell – ein Signal durch das Gerät routen lässt. Das ist praktisch, denn so kann bei einem Jam mit zwei Geräten vorerst auf einen externen Mixer verzichtet werden. Das Eingangssignal kann auch einer Sidechain-Kompression unterzogen werden, allerdings auf Kosten des nicht direkten Zugriffs, da diese Funktion vorab im Menü konfiguriert werden muss. Bei der TR-8 war dies eine Poti-Bewegung und die Betätigung des entsprechenden Buttons auf der direkten Oberfläche und schon pumpt das eingeschleifte Signal.

Wie der Großteil der neuen Produkte von Roland bietet auch die TR-8S eine USB-Schnittstelle zum Computer mit der MIDI, aber auch Audio verarbeitet werden kann. Nach der Installation des Treibers lässt sich die TR-8S über die USB-Schnittstelle problemlos mit der DAW verbinden. Als Sampling-Frequenz stehen 44.1, 48, 88.2, 96 kHz zur Verfügung – an dieser Stelle ist man allen Aufforderungen gerecht geworden. Ein weiterer Wunsch geht außerdem in Erfüllung: Innerhalb des Menüs kann das Gerät nämlich so konfiguriert werden, dass alle elf Einzelspuren, plus das Stereo-Master und der Ext-In (dieser allerdings nur in Mono) in der DAW abgefangen werden können.

Sound

Die beinhaltenden weitläufigen Grundsounds der Bibliothek klingen modern und druckvoll. Besonders die enthaltenden Kits beeindrucken mich, da diese exzellent aufeinander abgestimmt sind und sehr homogen klingen. Durch die verschiedenen Modifikationen (von clean bis heavy) weisen die einzelnen Roland-Sounds der TR-8S eine umfangreiche Bandbreite auf, die für verschiedene Genre genutzt werden können.

Die zusätzliche Bibliothek an mitgelieferten Samples umfasst ein großzügiges Spektrum von zeitgemäßen bis Vintage-Artigen Klängen und rundet die Palette hervorragend ab. Der TR-8S und dessen Lauflicht-Programmierung und Shuffle-Funktion liefert außerdem sehr tighte und groovige Ergebnisse.

Fazit

Die Roland TR-8S bietet ein großes Arsenal an individuellen Manipulations- und Konfigurationsmöglichkeiten von Pattern, Parametern und Effekten. Das Auswählen und Verändern von Einstellungen und Parameter-Zuweisungen im Menü ist jedoch als zeitintensiv zu bewerten. Der neue Rhythm Performer von Roland ist kein rudimentärer Drum Computer: Der Nachfolger der TR-8 steht im Zeichen der Vielfalt. Daher könnte das Major-Update für „Freunde der Limitierung“ einen Schritt zu weit gehen. Nichtsdestotrotz, die TR-8s überzeugt. Gut Verarbeitet präsentiert sich die TR-8S in einem ansprechenden Erscheinungsbild. Viele Wünsche der Community wurden insbesondere durch die gut funktionierenden Parameter-Looks und den möglichen Sample-Import erfüllt. Durch den Zugewinn der zusätzlichen analogen Einzelausgänge hat Roland einem weiteren Wunsch der Nutzer in die Tat umgesetzt. Die Roland TR-8S ist außerdem mit hervorragend klingenden und weitläufigen Sounds bestückt.

 

Pro

Moderner und druckvoller Grundklang
gut abgestimmte und homogene Kits
flüssiges Tuning von Samples
Parameter-Looks lassen sich einprogrammieren und live aufnehmen
Integration von eigenen Samples
8 Variationen plus 2 Auto Fill-ins
127 Velocity-Stufen
Sub-Step-Funktion
Last-Step-Funktion
analoge Einzelausgänge
USB-Audio
ansprechendes Design
gute Verarbeitung

Contra

Einstellungen im Menü sind sehr zeitintensiv
keine schnelle Lösung einen Sound während der Live-Performance zu wechseln
durchschnittliche klingende Effekte

 

Preis: 699,00 € (Stand Mai 2018)
Weitere Informationen auf der Roland-Website.

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