Die eigene Musik fast jeden Tag vor tausenden Fans spielen und dafür Millionen von Euro verdienen. Im Privatjet umherfliegen und etliche Länder bereisen: Das Leben eines Superstar-DJs scheint auf dem ersten Blick verlockend und voller Versprechungen zu sein.

Dass in der EDM-Branche aber vieles nicht so gülden ist, wie es auf dem ersten Blick glänzt, ist spätestens seit dem viel zu frühen Tod des schwedischen Ausnahmekünstlers Avicii bekannt. Wenn man der Netflix Dokumentation 'True Stories' Glauben schenkt, führte der konstante Druck des vom Erfolg des Artists abhängige Management zum Verschleiß des Stars.

Diese Mechanismen sind im "Markt" der Electronic Dance Music weit verbreitet. Dass zumindest legt ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nahe. Autorin Johanna Dürrholz begleitet darin den kommerziell sehr erfolgreichen DJ und Produzent Robin Schulz zu seinem Auftritt beim Barcelona Beach Festival und konnte in der Folge Einblicke in den Tour-Alltag des gebürtigen Osnabrückers gewinnen. Und dieser ist ernüchternd, von billigen Backstage-Areas über Mut antrinken hin zu angespannten Managern: Die Welt des EDM liest sich hier wie eine kurz vor dem Platzen stehende illusorische Blase.

Angenehm erscheint hier der ebenfalls vorkommende DJ Hell, dessen aktuelle Projekte in einem kurzen Abschnitt aufgeführt werden. Der Kontrast zu Robin Schulz könnte nicht größer sein, hier der als aufgekratzt und sprunghaft beschriebene Superstar, da der über den Dingen schwebende, scheinbar in sich ruhende "Underground"-DJ.

Hier geht es zum lesenswerten FAZ-Artikel 'Last Night a DJ stole my life'

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