Corona-Krise: Großveranstaltungen bleiben bis Ende August untersagt
©Nils Schirmer

Corona-Krise: Großveranstaltungen bleiben bis Ende August untersagt

News 16. April 2020

Auf der Pressekonferenz vom 15. April wurde ein Fahrplan für die Lockerungsmaßnahmen in der aktuellen Corona Krise bekannt gegeben. Während es in einigen Teilen zu einer Öffnung und Lockerung kommt, bleiben im Veranstaltungssektor und vor allem für Großveranstaltungen, harte Maßnahmen noch für längere Zeit bestehen. Dies gab Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer gemeinsamen Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer bekannt. Hier haben wir einige der wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Das bisher geltende Kontaktverbot wurde bis zum einschließlich 3. Mai verlängert.
  • Großveranstaltungen wie etwa Festivals bleiben bis zum 31. August untersagt. Welche Veranstaltungen darunter fallen, ist dabei eine Entscheidung der jeweiligen Länder.
  • Kneipen, Bars, Clubs, Kinos und Konzert- oder Theaterhäuser bleiben nach wie vor geschlossen.
  • Läden mit einer Fläche bis zu maximal 800 Quadratmeter dürfen ab Montag unter Einhaltung eines strikten Sicherheitskonzepts wieder öffnen. Ausgenommen sind Restaurants oder Biergärten, außer für den Take-Away und Lieferservice.
  • Friseurbetriebe dürfen ab dem 04. Mai mit entsprechender Schutzkleidung wieder normal ihren Betrieb aufnehmen.
  • Nach wie vor ist das Tragen einer Schutzmaske keine Pflicht, wird von der Bundesregierung allerdings dringend empfohlen.
  • Von private Reisen, wie etwa der Besuch von Verwandten oder Tagesausflügen wird ebenfalls weiterhin abgeraten.

Mit den neuen Lockerungen macht die Bundesregierung erste Schritt in Richtung der Normalisierung, wobei diese noch mit der größten Vorsicht unternommen werden. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, nicht überstürzt zu handeln und erst Anfang Mai wird es eine neue Bewertung der Lage geben. Für den Musik- und Veranstaltungssektor gibt es derzeit wenig positives zu Berichten. Die nun anbrechende Festivalsaison dürfte mit den Entscheidungen des 15. April nahezu vollständig ausfallen. Erst kürzlich sagte mit der Fusion eines der größten Techno-Festivals bereits ab. Auch für den Clubbetrieb stehen noch keine Änderungen in Aussicht. Nach wie vor läuft die Aktion unitedwestream, bei der die Clubkommission Spenden für den Erhalt gefährdeter Clubs sammelt.

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Redaktion

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