Kurz vorgestellt: ANDROID APPS

Kurz vorgestellt: ANDROID APPS

Archiv 6. März 2012

Nicht nur iOS Geräte nehmen immer mehr Fahrt auf und etablieren sich als brauchbare Tools für DJs und Studiobetrieb, sondern auch die Androidgemeinde holt langsam auf.

Leider, so muss man gleich zu Beginn neidvoll intervenieren, müssen Android-User dabei aber nach wie vor auf einige sehr populäre Apps verzichten: weder iMaschine von NI noch der iKaossilator stehen bisher für Nicht-Apple Geräte zur Verfügung, um nur zwei Beispiele zu nennen. Es ist auch fraglich, ob es solche Alternativen jemals geben wird.

Dennoch lassen sich auf Android basierte Smartphones & Tablets mit vielen tollen Apps rund um das Thema DJ oder Studio füttern, von denen wir hier mal ein paar wenige vorstellen möchten, stellvertretend für den stetig wachsenden Android-Market.

TouchOSC ( Android Market)
Analog wie die iOS-Variante, jedoch gratis und dafür aber ohne Editor. D.h., man kann nur die vorgefertigten Layouts nutzen. Für die Kommunikation mit dem Rechner ist das Tool "TouchOSC bridge" erforderlich, dass es auf der Seite für MAC bzw. WIN zum kostenlosen Download gibt.

TouchDAW ( Android Market)
Diese App gibt es als Freetool oder als Bezahlversion (aktuell 3,99 €) mit umfangreicheren Features. Es stehen zahlreiche Layouts zur Wahl und die Kommunikation mit der Gegenstelle ganz einfach über diverse native MIDI-Treiber (ipMIDI, rtpMIDI, AppleNetworkMIDI, ...) kommuniziert.

Reactable Mobile ( Android Market)
Mit derzeit 7,99 € eine der etwas teuereren Apps, aber dafür bringt das Tool absolute Spiel-Laune. Nach dem typischen Reactable-Prinzip lassen sich die unterschiedlichen Klangmodule kombinieren und durch Schieben, Drehen, Bewegen die Sounds verbiegen.
Einziger Nachteil: die App ist im Vergleich zu anderen sehr resourcenhungrig. Von daher ist ein potentes Smartphone für den unbegrenzten Musikspass auf jeden Fall von Vorteil.

Electrum Drum ( Android Market)
Dies ist nicht nur eine tolle und flexible Drummachine, mit der sich innerhalb sehr kurzer Zeit und wenig Aufwand feine Beats bauen lassen, sondern eigentlich ein kompletter samplebasierter Stepsequencer mit der Möglichkeit, eigene Audiosamples zu verwerten. Wer keine eigenen Sounds parat hat, kann sich beim Programmierer auch zahlreiche (kostenlose) Soundpacks nachladen.

Der Market hält noch zahlreiche weitere Tools bereit und die angegebenen Apps sollen nur einen kleinen Auszug darstellen. Wer einen konkreten Tipp hat und diesen gerne mit der Allgemeinheit teilen möchte, der darf (und soll) dies sehr gerne in den Kommentaren tun. Wir sammeln dann die Tipps, schauen uns die Apps mal an und werden Eure Tipps in einem weiteren Beitrag präsentieren.

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