Moog präsentiert den Minimoog als iPad-App

Moog präsentiert den Minimoog als iPad-App

News 27. März 2018

Nachdem „Animoog“ und dem „Model 15“ folgt nun der legendäre „Minimoog Model D“ als 64-bit iPad-Device. Dabei handelt es sich nicht um eine Emulation eines x-beliebigen Synthesizers, da das heutige Kultgerät bereits im Jahre 1970 auf den Markt kam und seitdem vor allem Musiker, Synthesizer-Nerds und Entwickler prägt. Besonders aufmerksam wird man dadaurch, dass der Ikone-Hersteller selbst eine moderne iOS-Ausgabe entwickelt hat, die veröffentlicht wurde.
Die Bedienoberfläche der App ist identisch zum Original aufgebaut und verfügt somit über drei Oszillatoren sowie den legendären „Ladder“-Filter und zwei Hüllkurven. Die App beherrscht aber auch einige Funktionen, die die Hardware in den Schatten stellen. Der Device besitzt zum einen vierfach Polyphonie und zum anderen beinhaltet die smarte Software von Haus aus 160 Werksounds – weitere Presets lassen sich über den In-App-Shop nachträglich ergänzen. Des Weiteren wurden der iPad-Emulation vier Effekte hinzugefügt: Arpeggiator, Bender, Ping-Pong-Delay und einen Looping-Recorder mit Overdub-Funktion.
Dank „AUv3 Audio Unit Extensions“ lässt sich der Software-Synth auch mehrfach in „AU-Hosts“ integrieren und ebenso wurde an die Schnittstelle „Ableton-Link“ gedacht. Mit einem sehr geringen Preis von 5,50 Euro handelt es sich um einen absoluten no-brainer für alle Moog-Fans, die ein iPad besitzen.
Wer wissen möchte, ob die Emulation klanglich mit dem Original mithalten kann, der sollte sich diese Sounddemos anhören:

Mehr Informationen findet ihr auf der Website des Herstellers.

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