Native Instruments: Massive X ist ab sofort erhältlich

Native Instruments: Massive X ist ab sofort erhältlich

News 27. Juni 2019

Native Instruments hat soeben Massive X veröffentlicht. Auf die Fortsetzung des fast schon ikonischen Software-Synthesizers haben die User lange gewartet, jetzt ist es endlich soweit.

Bereits seit Mai 2018 war bekannt, dass Native Instruments an einem Nachfolger des überaus beliebten Synthies sitzt, zwischendurch wurden immer mal wieder einzelne Details verraten, der Release verschoben und zum Trost ein eigener Blog zum Entwicklungsstand eingerichtet.

Ab sofort hat das Warten jedoch ein Ende, über das hauseigene Tool für Softwareverwaltung 'Native Access' kann Massive X nun offiziell erworben und heruntergeladen werden.

Unter der Haube sitzt ganz wie zu erwarten wieder eine auf Wavetables basierende Engine. Zwei Oszillatoren bilden die Ausgangslage, zum Start sind 125 Wavetables verfügbar, die vom Designer des Originals, Mike Daliot, entworfen wurden. In gleich zehn unterschiedlichen Modi können diese benutzt und mit zwei Phase-Moduldations-Oszillatoren weiter verfeinert werden. Einige Wavetables sind speziell dafür konzipiert.

Noise ist für Sounddesigner immer sehr praktisch, Massive X hat gleich eine ganze Sektion dafür und verschiedenstes Rauschen im Angebot. 100 unterschiedliche Sounds sind das und decken nicht nur den üblichen White-, Pink- und sonstigen Noise ab, sondern auch Exotisches wie Regen oder gar Vogelgezwitscher.

Dann gibt es eine ausladende Filtersektion. Acht neu gestaltete Filtermodelle versprechen die Entwickler. Die arbeiten parallel oder seriell.

Der Software-Synthesizer Massive X von Native Instruments.

Drei Insert-FX-Slots nehmen den Sound weiter in die Mangel. Die Slots dürfen mit diversen Audio-Effekten oder speziellen Schwingungsformen gefüttert werden und ermöglichen damit Subtraktive Synthese oder Phasenmodulation.

Das ist aber noch lange nicht alles - mit den Unit FX geht es weiter. Dahinter stecken eher klassische Effekte, die hier auch mit bis zu drei Einheiten parallel werkeln. Delay, Reverb, Distortion und Flanger stehen auf dem Programm.

Damit der Klang noch tiefgehender geformt wird, bekommt Massive X ein komplett neues Routing auf den Weg. Und auch die Modulations-Abteilung sieht mit bis zu acht Hüllkurven und LFOs sehr üppig aus. Richtig stark ist der Switcher LFO, der quasi andere Hüllkurven oder LFOs moduliert. Das klingt ganz schön verrückt.

Um die Köpfe noch mehr zum Qualmen zu bringen, haben die Entwickler noch drei 'Performer' und eine 'Remote Octave'-Sektion eingebaut. Ersteres ist für präzises Einzeichnen von rhythmischen Modulationen gedacht, letzteres steuert diese daraus entstandenen Snapshots dann Live über Mouse oder MIDI. Vier sogenannte 'Tracker' verwursteln eingehende MIDI-Daten für noch mehr Modulation. Spätestens jetzt sollten die Köpfe in Anbetracht der Möglichkeiten implodieren.

Massive X ist ab sofort erhältlich und kostet 199 EUR. Als BesitzerIn der Vorversion kostet ein Upgrade 149 EUR. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Native Instruments, einen vollständigen Testbericht bereits bei unseren Partnern von bonedo.

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Redaktion

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