Der analoge Verzerrer aus dem schwedischen Hause Elektron wurde überarbeitet und kommt als MK2-Version auf den Markt. Das war so nicht ganz zu erwarten gewesen, ist die Serie doch noch ziemlich jung.

Wenn Elektron ein neues Gerät ankündigt, ist der Hype meistens groß. Die gute Marketing-Abteilung weiß genau, wie sie frische Produkte inszenieren muss, um in Medien und bei Usern im Gespräch zu sein. Auch erkennen die Schweden geschickt Trends und Nischen, wie beim zuletzt von der Leine gelassenen Digitone, der das FM- und 80s- Comeback rund um Vaporwave, New Wave etc. perfekt bediente.

Ein wenig aus dem Rahmen fällt da die neueste Ankündigung: Dem Analog Heat Effekt wird eine Neuauflage spendiert, nicht einmal zwei Jahre nach dem ursprünglichen Erscheinen. Hauptaugenmerk liegen dabei nicht auf neue, sondern auf verbesserten Funktionen: Das LCD-Display wird gegen eine größeree und schärfere OLED-Einheit ausgetauscht, und die Encoder sollen präziser sein. Auch das Menüdesign wurde geringfügig verändert.

Ein wenig wundert man sich schon: Insgesamt scheint die Neuauflage nämlich eher Pflicht als Kür zu sein, der Analog Heat sollte wohl einfach auf den Look&Feel der neuesten anderen Geräte aus dem Elektron Fuhrpark angepasst werden. Dort wurden zuletzt die bekannten Analog Rytm, Analog Four und Octatrack ebenfalls, wenn auch umfangreicher, geupdatet. Fraglich ob man beim Heat dafür unbedingt auch den Preis wieder erhöhen muss.

Analog Heat MK2 ist ab sofort für einen Preis von 830 EUR erhältlich, weitere Informationen gibt es auf der Elektron-Website.

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