SoundCloud vereinfacht mit Dubset das Veröffentlichen von Remixen und Bootlegs
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SoundCloud vereinfacht mit Dubset das Veröffentlichen von Remixen und Bootlegs

News 22. Oktober 2018

Im Augenblick muss man immer wieder über SoundCloud berichten. Erneut gibt es eine Überraschung. Diesmal ist es die Partnerschaft mit dem Startup Dubset. Gemeinsam wollen die beiden Firmen dafür sorgen, das Lizenzieren von Mixes, Bootlegs, Remixen und Mashups ohne großen Aufwand möglich zu machen. Für DJs, Remixer und Producer könnte das sehr vorteilhaft werden.

Der Startup Dubset arbeitet seit einiger Zeit an Lösungen für den Musikmarkt. Der Fokus liegt dabei auf dem Gebiet des Rechte-Managements. Mit den Innovationen der Firma wird es für DJs und Producer einfacher, ihren Content auf diversen Plattformen unterzubringen - ohne sich dabei zu viele Gedanken um rechtliche Aspekte machen zu müssen. Die Technologie von Dubset erfasst und identifiziert fremdes Audiomaterial in Musik und berechnet die Tantiemen, die den Künstlern des Originalwerks zustehen.

DJs hantieren ja immerzu mit den Werken anderer Künstler herum. Dabei entstehen Mixe, Remixe und Bootlegs. Oder auch eigene Tracks, die auf einem oder mehreren Samples basieren. Häufig ist es schwierig und sogar riskant, die Ergebnisse im Internet zugänglich zu machen. Im harmlosen Fall wird die entsprechende Datei einfach offline gestellt. Wenn es richtig hart wird, gibt es eine Klage und Forderungen. Das schafft natürlich Unsicherheiten.

SoundCloud ist eine Plattform, die viel von solchem Material zum Stream und Download anbietet und damit auch immer wieder in das Kreuzfeuer der Kritik gerät. Um kommerziell weiter auf Erfolgskurs zu kommen, muss das Unternehmen also Lösungen anbieten, die sowohl für Urheber als auch die "Content Creators" zufriedenstellend sind. Da kommt die Kooperation mit Dubset genau zur richtigen Zeit.

In Zukunft soll das Klären von Rechten wesentlich einfacher und schneller passieren und im Ergebnis dafür sorgen, dass alle Beteiligten einen Teil des Kuchens abbekommen. Die Pläne, finanzielle Ausschüttungen für "Content Creators" einzuführen, machen also auch für Remixer und DJs immer mehr Sinn.

DJs sollen ja dank der Zusammenarbeit mit den Herstellern von DJ-Software ab 2019 Musik direkt aus SoundCloud mixen können. Das bedeutet viele neue Möglichkeiten - in künstlerischer Hinsicht, aber auch finanziell. Für SoundCloud selbst ist das ein weiterer Schritt, das Unternehmen langfristig finanziell und rechtlich zu stabilisieren und eine wahrhafte Alternative zu den bereits sehr etablierten Mitbewerbern wie Apple Music, Spotify und Amazon Music zu werden.

Hier ist die offizielle Pressemitteilung

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