Video: Paul Oakenfold ist der erste DJ, der die Stonehenge bespielt
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Video: Paul Oakenfold ist der erste DJ, der die Stonehenge bespielt

News 15. Oktober 2018

Nachdem es in der letzten Zeit einen regelrechten Hype um DJ-Sets an teils ungewöhnlichen, teils schon verrückten Orten gegeben hat, ist Paul Oakenfold nun der erste DJ, der die mythischen Stonehenge im Süden Englands bespielt. Unterstützung bekommt er im Verlauf der Nacht noch von einem anderen Superstar der Szene: Carl Cox.

Vor einem verlassenen Leuchtturm ein Live-Set zu spielen, neben aufsteigenden Flugzeugen am Charles de Gaulle Airport in Paris aufzulegen: Visuell spektakuläre Kulissen sind seit einiger Zeit auffallend populär in der Szene. Das Team um die französische Plattform für Videostreams Cercle treibt diesen Trend mit ihren millionenfach angesehenen Videos auf die Spitze. Diese neue Form der Präsentation begeistert viele Hörer, die Sets wirken ästhetisch hochwertig inszeniert, auch die Kulissen bekommen dadurch vermehrt Aufmerksamkeit.

Man kann dies  allerdings auch durchaus kritisch sehen, wirkt es doch zumindest einigermaßen bizarr, wenn an völlig verlassenen Orten – nur der optischen Effekte wegen – ein DJ seine Tracks spielt. Viele der Videos haben ihren ‚November Rain‘-Effekt: Ohne Publikum und dennoch mit voller Konzentration die MIDI-Clips seines Live-Sets abzufeuern und -feiern, fühlt sich analog zu Slash’s E-Gitarren Solo im Video des Guns n’ Roses Welthits an. Sieht cool aus, fühlt sich aber irgendwie auch ein bisschen falsch an.

Und klar, was ist die logische Konsequenz nach Sets die bereits auf dem Pariser Eiffelturm und Heißluftballons? Die britischen Stonehenge wären im Raten zumindest unter den Top 5 gewesen:

 

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