Behringer zieht weiterhin alle Register, um seinen Kunden analoge Klangerzeugung günstig anbieten zu können. Nachdem bereits die ersten Produkte in Form von Model D, Neutron und DeepMind auf den Markt gekommen sind, stehen nun weitere Klone klassischer Synthesizer an: Unter anderem der Pro-1 (basierend auf dem Sequential Pro One), eine 808 sowie ein Remake des SH-101 (beide Roland). Für letzteren ist nun offiziell die Produktion gestartet.

Uli Behringer ist ein aktives Mitglied des Synthesizer-Forums Gearslutz. Wenn neue Produkte oder Updates anstehen, werden diese Informationen als erstes mit der Community geteilt. Die User sind dabei Teil des Entstehungsprozesses, so konnten in der Vergangenheit mehrfach Vorschläge und Wünsche geäußert werden, die teilweise in die Endgeräte mit eingeflossen sind. Man mag von Behringer halten was man will, Einblick in die Hintergründe geben und die Anhängerschaft  einzubinden versteht die Firma wie momentan keine zweite.

Dementsprechend wurde nun bekanntgegeben, dass die Produktion des MS-101 offiziell gestartet ist, dabei werden zunächst 50 Einheiten hergestellt. Sollten keine Probleme auftauchen, wird dann ab Januar die Massenproduktion mit verschiedenen Versionen und Farben gestartet, allzu lange ist es dann bis zu einem Release-Day nicht mehr hin. Der Prozess wurde allerdings auch dadurch verzögert, dass die Werke wohl auf Hochtouren laufen und nahe der Leistungsgrenze agieren. Kein Wunder, waren Synthesizer von Behringer zuletzt doch fast ständig ausverkauft, so begehrt waren die Geräte. Wer nicht bis nächstes Frühjahr warten will, kann sich zumindest schon einmal den SH-01A von Roland anschauen, eine digitale Replik des eigenen Synths aus den 80ern.

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