Musik zum Wochenende: Violet, Andrew Weatherall und Afriqua

Musik zum Wochenende: Violet, Andrew Weatherall und Afriqua

News20. Februar 2022

Wir lassen das stürmische Wochenende mit etwas Musik ausklingen. Dieses Mal mit einem neuen Album von Violet, dem Debütalbum von Andrew Weatherall und einer interessanten Kolumne von Afriqua.

Violet - Transparências

Musik um unter der Dusche zu singen, Musik zum Tanzen, Musik um mit dem Bus zu fahren. Die Portugiesin Violet hat ihr drittes Album 'Transparências' angekündigt und sich die "funktionale Musik" dabei zum Vorbild gemacht. Wie schon bei ihren vorherigen Alben darf man wieder mit einem großen Potpourrie an Stilen und Einflüssen rechnen. Zehn Tracks umfasst die LP, die sich an bestimmte Tagesaktivitäten richten und diese vertonen sollen. Die ersten drei Lieder klingen bereits phantastisch und deshalb haben wir uns dieses Album direkt einmal vorgemerkt. Lange müssen wir auch gar nicht warten, denn Transparências erscheint bereits am 23. Februar. Für einen symbolischen Euro bei Bandcamp quasi ein must-buy.

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Andrew Weatherall - A Pox On The Pioneers

An einem stürmischen Tag wurde Andrew Weatherall 2008 von einem irischen Fischer zum Cork X Southwest Music & Arts Festival gebracht. Auf dem Weg dahin soll besagter Fischer den Satz "Fail We May, Sail We Must" gesagt haben, der zu einem Lebensmotte von Weatherall wurde. Vor zwei Jahren starb der britische Musiker plötzlich und wir hören uns anlässlich seines Todestages sein spätes Debütalbum 'A Pox On The Pioneers an. Schon von dem Eröffnungstrack 'Fail We May, Sail We Must' an, überzeugt Weatherall mit einem ungewöhnlichen Genremix aus Dub, Electro, Indie Rock und poppigen Melodien.

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Afriqua - Principles of Black Music

Anlässlich des Black History Month hat Afriqua gemeinsam mit Ableton eine mehrteilige Kolumne veröffentlicht, in der es um die Geschichte und die Grundsätze schwarzer Musik geht. Nach einer kurzen Einleitung erschien nun der zweite Teil, in dem es um "Call & Response" geht. Die Frage und Antwort "Technik" (eigentlich ist es viel mehr als eine Technik aber in Ermangelung an ein Wort, welches das Musikphänomen gut beschreibt, begnügen wir uns damit an dieser Stelle erstmal), ist für Afriqua eine der, wenn nicht sogar die wichtigste Ausdrucksform schwarzer Musik. Dabei zeichnet er die historische Linie von frühen Spirituals zu Miles Davis bis hin zu Techno Tracks von Robert Hood nach und gibt einen spannenden Kurzeinblick in die Musikgeschichte. Das ganze wird mit zahlreichen Liedern unterfüttert und damit zu einer mehr als empfehlenswerten Kolumne. In der kommenden Ausgabe soll es dann um die Blue Note gehen. Hier geht es zu der Kolumne.

Veröffentlicht in News und getaggt mit A Pox On The Pioneers, Ableton, Afriqua, Andrew Weatherall, Transparencias, Violet

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