Tonbänder haben in der Geschichte der elektronischen Musik eine lange Tradition. Das "Open Reel Ensemble" zeigt in diesem Video, dass die kreativen Möglichkeiten im Umgang mit "Tape" noch lange nicht erschöpft sind.

Tonbänder spielen in der Musikgeschichte eine wichtige Rolle. Nicht nur, dass diese lange vor digitalen Aufnahmen der Standard im Recording waren oder in frühen Effekt-Geräten für Delay und Echo benutzt wurden. Nein, auch die ersten Loops und (Disco-)Edits sind mit Hilfe von Tapes entstanden. Tonbänder machten quasi Sampling möglich, als es noch gar keine Sampler gab. Bei der Musique Concrète wurden Bandaufnahmen für die Komposition benutzt. Und viele heutige Plug-ins versuchen, den Sound der Bandsättigung digital zu reproduzieren.

Wie viel kreatives Potential auch heute noch in diesem betagten Medium steckt, demonstriert das "Open Reel Ensemble" seit geraumer Zeit immer wieder aufs Neue. In dem aktuellsten Video führen die japanischen Künstler vor, wie sich Techniken, die sonst eher vom Turntablism bekannt sind, auf Reel-to-reel-Tapes übertragen lassen. Aber genug der Worte, seht selbst:

Gesehen auf Synthopia

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