Booking United: Neue Initiative stellt Forderungen an Politik

Booking United: Neue Initiative stellt Forderungen an Politik

News 20. Mai 2020

Booking United ist ein Zusammenschluss von etwa 80 Agenturen aus Berlin mit breiter Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet. Jetzt stellt diese Initiative eine öffentliche Forderung zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen für Booking-Agenturen, DJs und KünstlerInnen.

Booking United vertritt laut eigener Aussage die Interessen von über 2000 DJs, Live-Acts und Bands und prägt die "Marke Berlin". Da ClubbetreiberInnen, Booking-Agenturen und die damit verbundenen KünstlerInnen und MitarbeiterInnen am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffen sind, tritt nun diese Initiative in Kraft.

Ziel ist es, die wirtschaftlichen Interessen der Betroffenen vorzutragen und Lösungen von der Politik einzufordern. Dabei geht es vor allem um "schnelle und effiziente" Hilfsmaßnahmen, die möglichst auf die einzelnen Anforderungen ausgerichtet sind.

Konkret stellt Booking United drei Forderungen auf. Als erstes wird eine sofortige Hilfe für alle Kulturschaffenden erwartet. Zweitens steht ein Stufen-, beziehungsweise Phasenplan für Clubs, Veranstaltungen und Agenturen auf dem Programm. Dazu gehören verbindliche Vorgaben zu Beschränkungen, erforderlichen Hygienemaßnahmen und genaue Definitionen von Veranstaltungsgrößen und -formaten. Besonders wichtig ist dabei, dass absehbar ist, wann ein Neustart überhaupt denkbar wird. Die dritte Forderung dreht sich um die Anpassung von Soforthilfspaketen. Diese sollen nach der Anzahl der MitarbeiterInnen gestaffelt und langfristig eingeplant werden. Auch die steuerrechtlichen Aspekte müssen dabei genau geklärt sein. Die hundertprozentige Absicherung von Krediten wird hier ebenfalls genannt, im Augenblick ist eine Kreditaufnahme für die meisten Betroffenen gar nicht möglich.

Die Forderungskatalog könnt ihr hier als PDF lesen.

Booking Untited Website

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Redaktion

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