Cubase 11: Steinbergs neue DAW ab sofort erhältlich
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Cubase 11: Steinbergs neue DAW ab sofort erhältlich

News 12. November 2020

Steinberg hat mit Cubase 11 eine neue Version ihrer DAW vorgestellt. Das Update bietet neben einigen Perfomance-Optimierungen auch zahlreiche neue Features an. 

Die große Update Welle bei den DAWs geht weiter. Nachdem Presonus Studio One 5.1 und vor allem Ableton 11 vorgestellt wurden, ist nun Steinbergs Cubase an der Reihe. Cubase 11 kommt mit einigen Verbesserungen der Performance, so werden jetzt auch Rechner mit mehr als acht Kernen unterstützt und laut Hersteller läuft die DAW auf Apple Macs so gut wie nie zuvor. Für Windows 10 gibt es ab sofort eine variable DPI-Auflösung und zusätzlich bietet das Update viele neue Workflow und UI-Optimierungen an. Jetzt aber zu ein paar Highlights der neuen Features.

Einfachere Stems

Einfacher, schneller und genauer heißt es hier. Ab sofort kann die Exportauswahl mit der Auswahl im Projekt synchronisert werden und es werden eigene Dateipresets erstellt, die man bei Bedarf jederzeit wieder aufrufen kann. Außerdem kann der gesamte Signalpfad inklusive Masterbus exportiert werden. Um das Ganze noch komfortabler zu gestalten werden alle Export-Aufgaben gesammelt und dann nacheinander automatisch abgearbeitet.

Neuer Skalen-Assistent

Mit dem erweiterten Key-Editor ist es jetzt möglich keine "falschen" Noten mehr zu spielen. Sowohl Live als auch im Studio korrigiert Cubase automatisch die Noteneingabe auf die zuvor eingestellte Tonleiter. Zusätzlich lassen sich auch Midi-Aufnahmen analysieren um den passenden Key herauszufinden und auch beim Layern einer bspw. Leadspur eine Terz höher, wird diese automatisch transponiert. Ebenfalls verbessert wurde der Key-Editor in Sachen Pitchbends. Wie man es von Automationen gewohnt ist, können jetzt Verläufe und Kurven in den CC- und Pitchbend-Spuren erstellt werden. Die CC-Edits kann man ebenfalls kopieren und in andere MIDI-Spuren einfügen.

Frequency 2 und Imager

Das Frequency 2 Plugin verfügt jetzt über einen dynamischen Modus bei allen acht Bändern. Jedes Band kann individuell eingestellt werden, was zusätzlich auch für das Sidechain-Signal zutrifft. Dieses kann nun für jedes Band einer anderen Quelle zugeordnet werden. Das Multiband-Plugin Imager macht dagegen präzisere Stereobilder möglich. Auf vier Bänder verteilt kann bestimmt werden wo die Audiospur im Stereobild liegt und kann in seiner Breite zusätzlich vergrößert und verkleinert werden.

Sampling und Slicing

Mit dem Sampler Track v2 lassen sich durch die neue Slicing-Option Audiospuren automatisch, so dass diese direkt mit einem Klick abgespielt werden können. Zusätzlich wurden zwei globale LFOs hinzugefügt und mit den beiden Qualitätsmpdi der Sample-Engine kann man zwischen Vintage-Feel und hochauflösendem Audio unterscheiden. zu guter Letzt wurde ebenfalls eine Mono Legato Glide Funktion integriert.

Wie gehabt gibt es Cubase 11 in der Pro (581,99 Euro), Artist (331,99 Euro) und Elements Version (99,99 Euro). Ein Update von Cubase 10 auf 11 kostet 99 Euro und von den Versionen 4 bis 10 auf die aktuelle bekommt man für 159,99 Euro. Sämtliche Informationen zur neuen Version und einen Überblick über alle Features der DAW findet ihr auf der Website des Herstellers.

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