Überblick: Die besten (MIDI-)Controller für Bitwig | 2023

Überblick: Die besten (MIDI-)Controller für Bitwig | 2023

Features.3. Januar 2023 | 5,0 / 5,0

Bitwig ist eine Digital Audio Workstation, die von Berlin aus die Welt der Musikproduktion im Sturm erobert hat. Auch wenn man damit natürlich jedes musikalische Genre produzieren kann, ist das Programm besonders in der elektronischen Musik beliebt, denn es bietet einige Features, die in Live-Performances eingesetzt werden können, so zum Beispiel der Clip-Launcher mit seinen Szenen. Und da in der DJ-Welt sowieso immer mit unterschiedlichsten Controllern gearbeitet wird, unterstützt Bitwig schon immer eine Reihe von MIDI-Controllern mit speziellen Erweiterungen und Skripten. Die fünf besten darunter haben wir herausgesucht, vom Keyboard bis hin zum reinen DAW-Controller. Los geht's!

Akai MPK Mini MK3 Black

Akai MPK Mini MK3 Black ist die optische Spezialversion einer der erfolgreichsten MIDI-Controller aller Zeiten. Ganz in Schwarz gehalten sieht das Keyboard mit seinen 25 anschlagsdynamischen Minitasten einfach sensationell aus, selbst die komplette Klaviatur wurde dem Farbkonzept unterworfen. Pitch und Modulation werden auch bei der All-Black-Edition über den Vier-Weg-Joystick beeinflusst.

AKAI Professional MPK Mini MK3 Black

AKAI Professional MPK Mini MK3 Black

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Hinzu kommen acht frei zuweisbare Endlosregler und acht Drum-Pads im MPC-Style, die sich hervorragend spielen lassen, schließlich weiß man bei Akai, wie man Drum-Pads baut. Beim Einspielen umfangreicherer MIDI-Parts wird man des Öfteren von den beiden Oktavwahlschaltern profitieren, genau wie vom Anschluss für ein Sustainpedal. Außerdem gibt es noch Funktionen wie Note Repeat und einen Arpeggiator.

Novation Launchpad X

Novation Launchpad X wurde zehn Jahre nach dem ersten Launchpads überarbeitet und veröffentlicht. Vorrangig handelt es sich dabei um einen Performance-Controller, aber das Launchpad X kann natürlich auch zum Einspielen von Drums oder gar Melodien genutzt werden, dafür sorgt unter anderem auch die Capture-MIDI-Funktion. Der Controller besteht aus 64 druck- und anschlagsempfindlichen RGB-Pads und 16 weiteren Funktionstasten.

Novation Launchpad X

Novation Launchpad X

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Außerdem lässt sich jedes Pad über die Konfigurations-Software des Herstellers mit eigenen Funktionen-Shortcuts belegen, egal, ob es sich um Funktionen von Bitwig oder gar von Windows handelt. Mit einem Gewicht von deutlich unter einem Kilogramm und einer Seitenlänge von nur 24 Zentimetern lässt sich das Novation Launchpad X zudem leicht in jeder Tasche verstauen.

Presonus Faderport V2

Presonus Faderport V2 ist einer meistgenutzten DAW-Controller überhaupt, der in vielen Studios zum Einsatz kommt. Im besonders robusten Gehäuse wurden viele verschiedene Funktionen untergebracht, mit denen man Bitwig steuern kann. Das auffälligste Feature ist sicherlich der berührungsempfindliche 100mm-Motor-Fader, der mit einer Auflösung von 10 Bit und 1024 Schritten arbeitet.

Presonus Faderport V2

Presonus Faderport V2

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Dieser Fader steuert die Lautstärke eines jeden Kanals in Bitwig, außerdem gibt es eine Transportsteuerung mit Funktionen wie Play, Stop, Record oder Loop. Über den großen 360-Grad-Encoder und die Pfeiltasten gelingt die Navigation zwischen Spuren und Events in Bitwig, natürlich können diese auch mute oder solo geschaltet werden. Produzieren und Mixen in Bitwig wird mit dem Presonus Faderport V2 zum taktilen Erlebnis.

Icon Platform M+

Auch Icon Platform M+ ist ein DAW-Controller, das deutlich größere Gehäuse beherbergt allerdings gleich mehrere Motor-Fader, insgesamt nämlich neun Stück. Die ersten acht korrespondieren mit Spuren oder Bussen in Bitwig, der neunte Fader regelt die Lautstärke des Master-Kanals. Ergänzend gibt es für jeden Kanal vier Buttons für Select, Solo, Mute und Record.

Icon Platform M+

Icon Platform M+

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Auch alle weiteren Tasten, wie die Transportsteuerung oder die Zoom-Taster, sind hintergrundbeleuchtet und das Jog-Wheel und die acht zuweisbaren Drehregler ermöglichen noch mehr Kontrolle über die DAW. Die optimale Kommunikation mit Bitwig und die Plug-and-Play-Funktionalität wird über den hauseigenen Icon-Quick-Setup-Treiber sichergestellt, über das Control-Protokoll von Mackie würde die Icon Platform M+ aber natürlich auch mit jeder anderen DAW harmonieren.

Novation 49SL MKIII

Das Novation 49SL MKIII gehört zu den mittelgroßen Controller-Keyboards, die über MIDI die Steuerung einer DAW ermöglichen. Die 49 halbgewichteten und anschlagsdynamischen Klaviertasten ermöglichen zudem Aftertouch, hinzu kommen zwei separate und vorbelegte Wheels für Pitch und Modulation. Ein weiterer Weg, über den musikalische MIDI-Daten eingespielt werden können, sind die 16 Drum-Pads, die natürlich beleuchtet und anschlagsdynamisch sind.

Novation 49SL MKIII

Novation 49SL MKIII

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Aber das war längst nicht alles. Es gibt außerdem acht Fader und acht Drehregler mit korrespondierenden Displays, somit wird der einzustellende Wert zeitgleich angezeigt. Die Transportsektion des Controllers bietet mit sechs Tasten volle Kontrolle beim Producing. Und für eine nahtlose Zusammenarbeit mit Bitwig sorgen beim Novation 49SL MKIII die beiden Protokolle InControl und Mackie HUI.

Veröffentlicht in Features und getaggt mit 49SL MKIII, Akai, Bitwig, Bitwig Studio, controller, DAW, Faderport V2, Icon, Launchpad X, midi controller, MPK Mini MK3 Black, novation, Platform M+, PreSonus

Geschrieben von:
Tobias Homburger

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