Sound of Berlin ist eine neue Dokumentation, die sich auf Elektronische Musik in der Hauptstadt und die ganze Szene drumherum konzentriert. In knapp einer Stunde kommen verschiedene Protagonisten wie DJs, Producer oder Clubbetreiber zu Wort. Der Musiker Marc Houle hat den Soundtrack beigesteuert.

Die Schauspielerin Carolina Thiele taucht für die Doku in das Nachtleben der Hauptstadt ein und präsentiert Menschen wie Dr. Motte, Dimitri Hegemann, Monolink, Pan-Pot, Mathias Kaden, Marc Houle, Juan Atkins und viele weitere.

Ohne zu sehr in der Vergangenheit herumzuwühlen, erzählen die Interviewpartner über die Anfänge der Berliner Techno-Bewegung. Dabei wird nochmal herausgestellt, wie wichtig dafür die Wiedervereinigung war, aber auch die Achse zwischen Berlin und der "Techno-City" Detroit wird mit Juan Atkins und Marc Houle betrachtet.

Im Wesentlichen konzentriert sich die Produktion aber auf die gegenwärtige Szene, die Musik, das Clubleben und Feiern. Was macht Berlin so besonders? Auf diese Frage versuchen die unterschiedlichen Gesprächspartner eine Antwort zu geben. Dabei kommen verschiedene Perspektiven zum Ausdruck, zum Beispiel auch die Geschichten der "Selekteurin" Ekaterina Gribanova oder der Blick in das Studio von Monolink.

Zusammengehalten werden die in schönen Bildern verpackten Gespräche von einem Soundtrack, den der Künstler Marc Houle speziell dafür gemacht hat und auch als EP zu bekommen ist.

Hinter der Produktion steckt übrigens "Embassy of Music", ein international tätiges Independent Musik-Label aus Berlin.

Durchaus passend zum Thema ist die aktuelle Austellung Nineties Berlin. Weitere interessante Videos sind gerade die Doku Lost Club Culture über die Anfänge der Rave-Szene in Großbritannien oder dieser Beitrag zu dem Wandel in der DJ-Technologie.

 

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