Neu: Korg legt den legendären ARP 2600 neu auf
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Neu: Korg legt den legendären ARP 2600 neu auf

News 10. Januar 2020

Korg hat soeben angekündigt, den legendären ARP 2600 wieder neu aufzulegen. Der Synthesizer wird dabei in einer limitierten Auflage auf den Markt kommen und um moderne Features erweitert.

Momentan vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine neue Pressemitteilung von Korg bei uns im Postfach liegt. Normalerweise ist bei so einer Flut von PR-Nachrichten auch viel Belangloses dabei, nicht so aber im Falle der japanischen Musikmarke: Nachdem bereits in den letzten Tagen der Wavestate-Synthesizer und ein neuartiger DJ-Kopfhörer mit Noise-Cancelling enthüllt wurden, umfasst der neueste Streich einen schon lange sehnsüchtig erwarteten Klassiker der Synthesizerwelt.

Die Rede ist vom ARP 2600, der sich seit seiner Einführung in den 1970er Jahren unter anderem für die synthetischen Soundkomponenten von Brian Eno, Depeche Mode oder Pink Floyd verantwortlich zeigte. Übrigens ist das ikonische Pfeifen von R2-D2 aus Star Wars auch dem 2600er entlockt worden, mehr Classic geht also eigentlich nicht mehr.

Der neue ARP 2600 von Korg wird sich auf das Original grundlegend beziehen und alle Features mit an Bord haben: Drei Oszillatoren, Hüllkurven, und Verstärker bilden das Fundament der Klangerzeugung, ein Rauschgenerator, ein Sample-&Hold-Modul, Ringmodulation, "Lag"- und Spannungsprozessoren, Envelope Follower, Signal-Splitter, synchronisierbare Schalter sowie einen Audio-Vorverstärker zur Aufbereitung externer Signale runden die Möglichkeiten ab.

Neu hinzugekommen sind USB-MIDI-Port, MIDI-Trio, XLR-Audioausgänge sowie eine erweiterte Version der zweistimmigen ARP 3620 Tastatur mit Aftertouch, zusätzlichem LFO und integriertem Arpreggiator/Sequenzer. Besonders letzteres ist natürlich ein Highlight, welches den Synth noch besser spielbar macht.

Das Ganze soll dann 3.999 EUR kosten und wird ab Februar 2020 in einer limitierten Auflage erhältlich sein. Spannend wird natürlich dabei noch ein weiterer Synth-Hersteller, an dem im letzten Jahr nichts dran vorbeiging: Behringer. Die Klon-Schmiede hatte nämlich bereits 2017 angekündigt, selbst an einer Replik des ARP 2600 zu sitzen.

Vermutlich wird man hier wieder einen sensationellen Preis veranschlagen, an dem sich dann Korgs neuer Vorstoß zu messen hat. Das wäre übrigens nicht das erste Mal, dass beide Hersteller in ihren Interessen konkurrieren, so hatte Behringer erst letztes Jahr mit dem K-2 einen Klon aus Korgs eigenem Sortiment herausgebracht.

Vollständige Features

- Semimodularer Aufbau
- Inkl. duophoner ARP 3260 Tastaureinheit mit 49 Tasten und Aftertouch
- Beide Filtertypen der unterschiedlichen Revisions zur Auswahl (LPF, selbstoszillierend)
- 3 spannungsgesteuerte Oszillatoren (VCOs)
- 2 Hüllkurven
- Integrierter Federhall
- Rauschgenerator
- Ring Modulation
- Sample & Hold Modul
- Vorverstärker für externe Signalquellen
- Envelope Follower
- Synchronisierbarer Switch
- Lag- und Spannungsprozessoren
- Multi-Buchsen zum Aufsplitten des Signals
- Integrierte Stereo-Lautsprecher
- MIDI IN/OUT/THRU sowie USB-MIDI
- Tastatur mit zusätzlichem LFO und Arpeggiator/Sequencer
- Inkl. professionellem Flightcase mit Rollen

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Korg.

Veröffentlicht in News und getaggt mit AR 2600 , Behringer , K-2 , Klon , korg , Synthesizer

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Redaktion

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